Wie Spiegel Online berichtet, wird sich die kommende Bundestagswahl vom 18. September ein Nachspiel haben. Da eine NPD-Kandidatin in einem Dresdner Wahlkreis verstorben ist, müssen die Wahlen in dem betroffenen Wahlkreis neu angesetzt werden. Theoretisch könnte es also passieren, dass die Wahl erst am ersten Oktoberwochenende endgültig entschieden wird, wenn die Wahl in dem Wahlkreis durchgeführt wird.

Besonders Ede Stoiber wird sich darüber wohl ärgern. Wenn ihr euch erinnert, hatte der vor kurzem gesagt : „Ich akzeptiere nicht, daß erneut der Osten bestimmt, wer in Deutschland Kanzler wird. Es darf nicht sein, daß die Frustrierten über das Schicksal Deutschlands bestimmen.“
Wie ironisch das Leben manchmal sein kann.


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Ein Kommentar

  1. Bazblog 8. September 2005 · 23:59 Uhr

    Extra Wahlkampf! Frischer Extra Wahlkampf!

    Man was werden sich die Dresdener heute gefreut haben, als sie erfahren dürften, dass sie noch eine bis sechs Wochen Wahlkampf vom feinsten serviert bekommen. Und sollte das Wahlergebnis tatsächlich derart knapp werden,…

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