kirchhof_liste_378x80.gif

Merkels Schattenfinanzminister hat für den Fall eines Wahlsieges eine radikale Änderung des Steuerrechtes in Deutschland angekündigt. Teil davon soll die Streichung von Subventionen und Steuervergünstigungen sein. Welche dies aber genau seien sollen, verrät weder Kirchhof selbst, noch seine Möchtegern-Cheffin Merkel. Angeblich sind sie zusammengefasst auf einer Liste, auf der 418 Subventionen und Vergünstigungen stehen sollen, die abgeschafft werden sollen. Unter www.kirchhof-liste.de kann man jetzt im Netz eine Petition unterschreiben, die Kirchhof auffordert, diese Liste noch vor der Wahl zu veröffentlichen. Das Ganze passiert im Netz und ist in 10 Sekunden erledigt. Also: Geht auf die Seite und hinterlasst euren Namen, damit die Liste noch vor der Wahl veröffentlicht wird.


Du kannst die Kommentare zu diesen Artikel durch den Kommentar-Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

24 Kommentare

  1. Ra 8. September 2005 · 15:58 Uhr

    @alle
    naja jetzt mal im Ernst Leute, wäre es nicht richtig wenn alle Leute vor dem Stuerrecht gleichbehandelt werden? Was die Subwentionen angeht der Staat kann nicht ewig etwas fördern besonders in Zeit in denen der Staat sparen muss!

  2. Wahlen 8. September 2005 · 17:16 Uhr

    Dumme Michels, dumme Michaelas?

    Kümmerliches Schmierentheater auf dem Hinterhof der „C“-Parteien. Ist der Bumerang bereits auf dem Weg zurück?

    Blick über den Zaun

    Petition

    Unterdessen erhebt sich die Stimme der Demokratie: „Wir alle wollen ein gerechtes un…

  3. Jens - politikinside@blogg.de 8. September 2005 · 17:41 Uhr

    @Ra Ist es gerecht, wenn Spitzenverdiener noch mehr Geld bekommen und gerade Leute die eben normale Eikommen haben dafür zahlen sollen???

    Wer mehr Geld zur Verfügung hat, sollte auch mehr zahlen und wer weniger Geld hat eben etwas weniger. Der Staat müsste konsequenter durchgreifen und geade für Spitzenverdiener die Steuerschlupflöcher schließen.

  4. Westers Weblog 8. September 2005 · 18:41 Uhr

    Kirchhofs Liste

    Der Professor aus Heidelberg hat – oder soll haben – eine Liste, die 418 Subventionen und Vergünstigungen enthält, die entfallen sollen. Schön – der Haken an der Sache ist, dass der Wähler diese nicht vor der Wahl zu sehen bekommt. Man kann es …

  5. Sozialdemokrat für Oskar 8. September 2005 · 18:44 Uhr

    @ Jens

    Du betreibst mal wieder Volksverarschung à la Schröder:
    Seit 1998 ging nämlich der Spitzensteuersatz von 53 auf 42 Prozent zurück. Alles in allem wurden reiche Steuerzahler gegenüber 1998 nach Angaben der Regierung jährlich um fast 60 Milliarden Euro entlastet.
    Wohlgemerkt: Dies betrifft die Reichsten in der Gesellschaft!

    Als Folge davon weist das Staatshaushaltsbudget einen Rekorddefizit auf, welches — zynischerweise — von den Lohnkürzungen der Arbeiter, den Kürzungen für Arbeitslose, den Kürzungen der Renten und für Kranke und Pflegebedürfige ausgeglichen werden soll.

    Wie CDU und FDP, so ist auch die SPD seit Schröder eine Lobby die ausschließlich die Interessen der Unternehmer und Reichen vetritt.

    Die einzige Partei, die sich für die Interessen des Volkes einsetzt, ist die Linkspartei mit ihrem Spitzenkandidaten Oskar Lafontaine.

  6. robert jahn 8. September 2005 · 18:52 Uhr

    @Sozialdemokrat für ehemalige Finazminister:
    1. warum erwähnst Du nich, dass auch der Eingangsteuersatz gesenkt wurde. Das verstehe ich nicht unbedingt als Lohnkürzung.
    2. steht im Wahlmanifest
    „Höchsteinkommen (Ledige ab 250.000 Euro und Verheiratete
    500.000 Euro im Jahr) zahlen statt 42 % künftig 45 % Steuern. Der
    Ertrag soll primär für Bildung und Forschung verwendet werden.“

  7. Jens - politikinside@blogg.de 8. September 2005 · 19:05 Uhr

    *dutzidutzi*@SfO

    @Robert Ach unser Forentroll vergisst schnell ;-D

  8. Klaus 8. September 2005 · 19:12 Uhr

    Unterschreiben kann man die Petition ja mal. Aber ob es was bringt, mag ich zu bezweifeln. Der lässt sich noch nicht mal vom CDU-Wahlprogramm beeinflussen. So wird man halt gezwungen, Spekulationen unter’s gemeine Wahlvolk bringen.

  9. Ra 8. September 2005 · 19:25 Uhr

    @ SFO
    Leider leben wir im Kapitalismus und in dem Bestimmen die großen Konzerne was Sache ist, nicht das Volk! Schröder kommt ja direkt von VW er muss also wissen wie er dem Konzern helfen kann seine Einahmen zu steigern! Vielleicht sollten die Menschen mal verstehen das nicht sie sondern die Lobbyisten die Wahre Macht haben!

  10. Alex 8. September 2005 · 19:26 Uhr

    Wer nichts versucht, der hat schon verloren. ;)

  11. alexander-sempf.net 8. September 2005 · 19:27 Uhr

    Kirchhof, rück die Liste raus!

    Wir alle wollen ein gerechtes und einfaches Steuersystem. Wir haben jedoch berechtigte Zweifel, dass die geplante Politik der CDU zu diesem Ziel beiträgt. Daher wollen wir eine öffentliche Diskussion über die konkreten Pläne Kirchhofs und der CDU, dam…

  12. Sozialdemokrat für Oskar 8. September 2005 · 21:04 Uhr

    [ gelöscht von Thorsten vom Onlineteam wegen Verstossens gegen die Netiquette und Beleidigungen ]

  13. Anna-Lena 8. September 2005 · 22:50 Uhr

    @ (kein) sozialdemokrat für ehemalige finanzminister
    *dududdddduuuuudududddduuuuuuu*
    heute schon auf topf gewesen? aus popo muss aa raus und nicht aus mund! muss klein oskar noch lernen!

  14. www.keinschwarzesdeutschland.blog.de 8. September 2005 · 22:51 Uhr

    Kirchhof, rück die Liste raus!

    Na sowas!
    Nach dem vielen Hin und Her über Paul Kirchhof gibt es jetzt die erste elektronische Unterschriftenliste;
    die „Petition zur Veröffentlichung der von Paul Kirchhof geplanten Streichungen von Subventionen und Steuervergünstigungen.“

  15. stefan 9. September 2005 · 1:02 Uhr

    hier sfo, ein aufschlussreicher link für dich:
    http://www.kidstealth.de/voll.jpg

  16. alexander-sempf.net 9. September 2005 · 2:19 Uhr

    439 Unterzeichner nach einem Tag!

    Wahnsinn, es ist jetzt 1:50, die Seite http://www.kirchhof-liste.de ist einen Tag online und es haben sich bisher sage und schreibe 439 Menschen gemeldet und die Online-Petition unterschrieben!!!
    Ich kann es eigentlich noch gar nicht richtig glauben, d…

  17. Sozialdemokrat für Oskar 9. September 2005 · 3:27 Uhr

    @ Robert

    Du führst als Argument an: „steht im Wahlmanifest:
    Höchsteinkommen (Ledige ab 250.000 Euro und Verheiratete 500.000 Euro im Jahr) zahlen statt 42 % künftig 45 % Steuern.“

    Das ist doch billigster Populismus. Kurz vor der Wahl macht nämlich die SPD plötzlich auf links-light und glaubt, mit lächerlichen 3% linke Wähler ködern zu können.
    Es sei nochmals darauf hingewiesen, daß unter Kohl die Reichensteuer 53% (!) betrug, d.h. ganze 11% mehr!

    Die Linkspartei hingegen fordert eine Reichensteuer von 50% statt den 42% + 3% der Unternehmerpartei SPD, die sowieso nie beabsichtigen würde, dieses Wahlversprechen einzulösen, da erfahrungsgemäß sämtliche Wahlversprechen seit Schröders Regierungsantritt 1998 gebrochen wurden.

    Wie volksfeindlich und unternehmerfreundlich die SPD ist, zeigt das Beispiel Körperschaftssteuer:

    Während laut SPD-Wahlmanifest die Senkung der Körperschaftssteuer von 25 auf 19% erfolgen soll,
    fordern CDU/CSU lediglich eine Senkung der Körperschaftssteuer von 25 auf 22% (!).
    Ergo, die CDU/CSU fordert eine relativ moderate Senkung um 3%, doch die SPD fordert eine drastische Senkung um das Doppelte ( = 100% !), nämlich um 6%.
    Hiermit bestätigt sich wieder einmal die auschließlich unternehmerfreundliche und millionärsfreundliche Politik Schröders.

    Wirft man hingegen einen Blick auf das Wahlprogramm der Linkspartei, so erkennt man eine wahrhaft soziale Steuerpolitik:

    Eingangssteuersatz von 15 (12.000 Euro Freibetrag) und linear-progressiver Anstieg auf 50%.

    Wiedereinführung:

    * der Vermögensteuer ab 300.000 Euro
    * der Börsenumsatzsteuer.

    Erhöhung der Erbschafts- und Schenkungssteuer.

    Weiterentwicklung der Gewerbesteuer zu einer Gemeindewirtschaftssteuer, in die alle einbezogen werden.
    Keine Mehrwertsteuererhöhung.

    Wer nicht reich oder Unternehmer ist — und das ist die absolute Mehrheit der Bevölkerung Deutschlands — wählt logischerweise Linkspartei.

    Mehr zu unserem Programm:
    http://sozialisten.de/wahlen2005/positionen/wahlprogramm/view_html?zid=29069&bs=1&n=34

  18. scipio 9. September 2005 · 13:51 Uhr

    Gibt es eigentlich auch eine Liste, auf der die SPD einfordert, daß Euer und unser Gerd seine Wahlversprechen einhält?

    Die wäre genau so sinnvoll wie die Kirchhof-Petition.

    Noch eine Woche künstliche Aufregung – was der Wahlkampf doch so alles aus sonst intelligenten Menschen macht….

  19. peti 9. September 2005 · 17:23 Uhr

    Das ist ja wohl der absolute Witz.

    Anstatt zufordern das eine Liste die es gar nicht gibt veröffentlicht wird sollte die SPD mal ein Konzept vorschlagen.

    Weil kein Konzept und die anderen immer wieder beleidigen das ist zu einfach sowas hat es nicht verdient wiedergewählt zu werden.

    http://www.cdu.de/doc/pdf/Anzeige_Krankenschwester.pdf

  20. Anna-Lena 9. September 2005 · 22:27 Uhr

    Naa, ihr Lügner von der CDU:
    Was habt ihr denn jetzt schon wieder? Jedes Mal, wenn man Euch beim Lügen ertappt, behauptet ihr, andere würden Lügen.
    Bestes Beispiel: Siehe Dein Link. Ziemlich primitiv das ganze, aber was will man von Konservativen schon anderes erwarten. Schaut Euch mal die Typen in der JU an, dann wisst ihr, was ich meine. Alles konservative Spießer, die so schäbig aussehen…- naja, jedenfalls wähle ich die nicht und andere sicher auch nicht.

  21. gk 10. September 2005 · 15:33 Uhr

    Ja die CDU soll die Liste rausrücken ich will wissen ob ich auch betroffen bin. Ich finde es auch nicht gut dass die Leute die einen Arbeitsplatz haben nicht auch ein bisschen mehr Steuern zahlen wollen. Den kann man die Subvenzion streichen aber ich finde ich zahle schon genug steuern weil ich ja Arbeitslosengeld bekomme.

    Kann man nicht noch ein bisschen von der Ökosteuer oder so für Arbeitslose ausgeben? Ich würde in der Liste gerne gucken was ich alles nicht mehr absetzen kann in der Steuererklärung.

    Mit der SPD kann ich als Arbeitsloser so richtig den Staat ausnehmen. Aber der bekommen ja auch genug steuern so vom Arbeitsgeber und den Angestellten und aus der Märchensteuer. Neulich meinte einer zu mir, wegen so Leuten würden voll viele Leute ins Ausland gehen wo sie mehr Geld verdienen und wo sie nicht soviele Steuern zahlen müssen.

    Ich versteh das nicht denn was ist denn so schlimm daran das Geld von anderen Leuten auszugeben? Naja mir egal es gibt ja noch genug andere Leute hier die steuern zahlen wollen damit es mir gut geht.

    Vor der CDU habe ich ein bisschen Angst. Die wollen das alles so einfach machen. Wenn das jetzt alles so einfach wird mit den Steuern und die Ausnahmen wegfallen dann bekomme ich bestimmt noch weniger Arbeitslosen geld und das ist schon sehr knapp so mit 1000 euros im Monat. Das reicht grade für mich selbst und ich muss noch was dazuverdienen um in den Urlaub zu fliegen.

    Im Skiurlaub in Kanada letztes Jahr gabs so einen Typen der kam auch aus Deutschland und der hat das ganze Jahr gespart nur für diesen einen Urlaub. Da hab ich es als Arbeitsloser schon sehr viel einfacher man muss sich nur ein bisschen auskennen im Steuerrecht.

    Die meisten Leute haben ja keine Ahnung aber wenn man ein bisschen schlau ist kann man in Deutschland ohne zu arbeiten super leben. Also wählt SPD und gebt endlich die Liste frei.

  22. alexander-sempf.net 10. September 2005 · 15:34 Uhr

    1000. Unterzeichner der Online-Petition!

    Nach nur knapp zwei Tagen hat heute der 1000. Unterzeichner sich für die Online-Petition von http://www.kirchhof-liste.de entschieden um die Offenlegung der Kirchhof-Liste zu fordern. Am 10.09.2005 um 02:20 Uhr trug er sich ein.
    Ich kann es nur immer wieder …

  23. JPG 10. September 2005 · 18:37 Uhr

    @ gk

    bisschen Plump oder???

    Agitation muß man auch richtig lernen…

  24. Veritas 11. September 2005 · 13:31 Uhr

    Die SPD will die Mehrwertsteuer auch auf 18 PROZENT erhöhen. Wieso wird das verschwiegen?

    SCHEISS LÜGNER!!!

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.