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Unfassbar! Bereits nach drei Tagen war die 1.000 geknackt. Jetzt sind es bereits über 1.300. Solltet ihr noch nicht unterschrieben haben, wird es Zeit. Hier noch einmal, worum es geht:

Merkels Schattenfinanzminister hat für den Fall eines Wahlsieges eine radikale Änderung des Steuerrechtes in Deutschland angekündigt. Teil davon soll die Streichung von Subventionen und Steuervergünstigungen sein. Welche dies aber genau seien sollen, verrät weder Kirchhof selbst, noch seine Möchtegern-Cheffin Merkel. Angeblich sind sie zusammengefasst auf einer Liste, auf der 418 Subventionen und Vergünstigungen stehen sollen, die abgeschafft werden sollen. Unter www.kirchhof-liste.de kann man jetzt im Netz eine Petition unterschreiben, die Kirchhof auffordert, diese Liste noch vor der Wahl zu veröffentlichen. Das Ganze passiert im Netz und ist in 10 Sekunden erledigt. Also: Geht auf die Seite und hinterlasst euren Namen, damit die Liste noch vor der Wahl veröffentlicht wird.


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10 Kommentare

  1. scipio 11. September 2005 · 18:55 Uhr

    Und was, liebe Genoss/inn/en ist mit Eichels Streichliste, passend zum wieder gewachsenen Defizit, was mit dem „strukturellen Handlungsbedarf“? Fortlügen hilft da nicht!

    Siehe im Handelsblatt:

    http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200013,300327,957855/SH/0/depot/0/Auch_Eichel_hat_eine_Streichliste.html

    Ich hätte gerne eine Antwort darauf hier gesehen, statt daß Ihr Kommentare löscht. Nehmt Euch ein Beispiel an der Konkurrenz!

  2. Thorsten - blog.nrwspd.de 11. September 2005 · 19:24 Uhr

    @ scipio

    Ich habe noch nie einen Kommentar von dir gelöscht.Hör auf, so einen Quatsch zu behaupten.

    Was Eichels angebliche Streichliste angeht, muß ich dich enttäuschen. Das ist schlechte CDU-Polemik.

  3. Alex 11. September 2005 · 22:34 Uhr

    Das ist in der Tat billigste CDU-Wahlkampagne.
    Welch ein Zufall doch, dass ausgerechnet dann, wenn die eigene Streichliste so hart angegangen wird, dass dann die Gegenseite (hier die Regierung) urplötzlich auch eine hat……..
    Naja…

  4. alexander-sempf.net 12. September 2005 · 0:11 Uhr

    Über 1300 Unterzeichner

    Kurze Zwischenmeldung von der Online-Petition zur Veröffentlichung der von Paul Kirchhof geplanten Streichungen von Subventionen und Steuervergünstigungen: Weit über 1300 Bürger haben sich in der Zwischenzeit nun schon in die Liste eingetragen. blog.nr…

  5. Sozialdemokrat für Oskar 12. September 2005 · 1:13 Uhr

    Aus einem Interview der Hamburger Morgenpost mit unserem Spitzenkandidaten Oskar Lafontaine:

    Wenn Angela Merkel Kanzlerin wird, dann …

    Lafontaine: … wird die bisherige Politik fortgesetzt. Mit Sozialabbau und Steuersenkungen für Vermögende und Unternehmen haben die Regierungen Kohl und Schröder Politik gemacht – das wird auch Merkel machen.

    Hier das gesamte Interview:
    http://www.mopo.de/nachrichten/101_politik_87077.html

  6. scipio 12. September 2005 · 8:37 Uhr

    @ Thorsten:

    Ich entschuldige mich in aller Form für die Behauptung, es sei ein Kommentar von mir gelöscht worden. Ich war zu voreilig und habe das Schlimmste vermutet – dabei lag das Versehen auf meiner Seite. Ich hoffe, Du und Ihr akzeptiert diese Entschuldigung eines politischen Gegners auch in der heißen Phase des Wahlkampfs!

    Zur Streichliste: ich verstehe ja, daß Ihr da am liebsten weggucken möchtet. Aber wie war das noch mit dem höheren Haushaltsdefizit, der höheren Neuverschuldung und überhaupt mit dem strukturellen Handlungsbedarf?

    Daß das Euren politischen Gegnern passend kommt, ist absolut kein Argument. Oder übersehe ich da was? Die Dementis sind diese Woche übrigens billig zu haben – nächsten Montag kümmert sich nämlich niemand mehr darum. Die Wahrheit gibt es erst wieder nach der Wahl.

  7. Thorsten - blog.nrwspd.de 12. September 2005 · 12:29 Uhr

    @ Scipio
    Entschuldigung natürlich angenommen.

    Waas die Streichliste angeht, ist es aber doch ein großer Zufall, dass die Liste just in dem Moment ein Thema wird, in dem sich die Union von Kirchhof distanziert.
    Zwar viel zu spät, aber immerhin machen sie es doch noch.

  8. Michael Vinzens 12. September 2005 · 18:32 Uhr

    Anstatt zu unterzeichnen und Widerstand gegen Kirchhof aufzubauen, sollte Ihr mal Schröder fragen wo seine Lösungen liegen.

    Wenn aber dagegen die CDU Lösungsansätze liefern will, dann seit Ihr kleinen Leisetreter auf einmal wieder ganz laut vor Kritik!

    Pfui!

  9. Malik 17. September 2005 · 0:44 Uhr

    Nir wer nicht denken kann und keine Ahnung von Steuern hat denkt, Kirchhofs Plan sei unsozial. Leider ist sein modell nicht sofort umsetzbar. Scheitert an Lobbyisten (Steuerberaterkammer, Finanzbeamte …) und populistischen Äußerungen einer Partei mit der parteifarbe rot.

    Stern hat einen rechner entwickelt, wonach jeder seine jahressteuerlast nach Kirchhof berechnen kann. Und der Stern ist weiß Gott kein konservatives Blatt:
    http://www.stern.de/wirtschaft/steuern/514921.html

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.