Blair_neu.jpg„Ich habe Gerhard Schröder in den zurückliegenden Jahren als einen umsichtigen und zugleich führungsstarken Staatsmann kennen und schätzen gelernt. Er hat einen klaren Blick für politische Gestaltungschancen, den nötigen Mut und das Durchsetzungsvermögen, sie konsequent zu nutzen. Genau das ist es, was aus einem Politiker einen guten Politiker, einen guten Staatsmann macht. Gerhard Schröder hat dieses Format. Er und ich haben mittlerweile eine beträchtliche und gemeinsame politische Wegstrecke zusammen zurückgelegt. Wir waren dabei nicht immer einer Meinung – das gehört zum politischen Geschäft dazu – wir waren aber oft einer Meinung. So haben wir 1999 und 2005 gemeinsam zwei große Entschuldungsinitiativen für die ärmsten Länder der Welt auf den Weg gebracht. Dies ist ein großer Schritt für die vielen Menschen, die weltweit in Armut und Unterdrückung leben. Und es ist ein kleiner – aber wichtiger – Fortschritt für die Menschheit hin zu einer besseren, gerechteren Welt.
Auch teilen wir die Überzeugung, dass wir unsere Gesellschaften reformieren müssen, um sie auf die Herausforderungen der Globalisierung einzustellen. Ich selbst habe Ende der Neunziger Jahre etliche Reformen in Großbritannien angestoßen. Heute tragen sie Früchte. Auch Gerhard Schröder hat den Mut bewiesen, trotz Widerständen wichtige Reformen in Deutschland durchzusetzen. Deutschland ist damit auf einem guten Weg. Auch er wird Früchte tragen.“

via SPD.de


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5 Kommentare

  1. Veritas 11. September 2005 · 13:33 Uhr

    Die SPD will die Mehrwertsteuer auch auf 18 PROZENT erhöhen. Wieso wird das verschwiegen?

    SCHEISS LÜGNER!!!

  2. Aha 11. September 2005 · 15:48 Uhr

    @ Veritas:

    Soso, und woher nimmst Du diese Erkenntnis???

  3. Sozialdemokrat für Oskar 12. September 2005 · 1:39 Uhr

    Sauerei!!! Die SPD will sogar auf 20 % erhöhen!!!

    „In der Steuerfrage verlaufen die Extrempositionen zwischen Mehrwertsteuer und Millionärsteuer. Die Erhöhung der Mehrwertsteuer um vier Punkte, die die Regierung angeblich bereits fest plant, dementierte Finanzminister Hans Eichel gestern noch einmal vehement: „Mit mir nicht.“ SPD-Partei-Vize Kurt Beck wiederum sagte zur Millionärsteuer: „Das ist nicht meine Wortwahl.“ Über beide, bestätigen Teilnehmer übereinstimmend, sei in der Sitzung nicht gesprochen worden. Die Mehrwertsteuererhöhung hat allerdings wenig Anhänger, weil sie tendenziell geringer Verdienende stärker betrifft. Eichel hatte vor einem Jahr einmal den Geheimplan entwickelt, mit einer Mehrwertsteuererhöhung auch die Lohnnebenkosten zu senken. Doch mit diesem Thema auf ihren Fahnen will die SPD offenbar nicht in die Wahlschlacht ziehen.“

    http://tinyurl.com/9a9oz

  4. Axel 12. September 2005 · 11:14 Uhr

    Der Artikel, auf den sich unser Forentroll bezieht, ist vom 20.06. und sagt nicht mehr aus, als das wir KEINE Erhöhung der Mehrwertsteuer planen. Das wäre ja auch, wie wir oft betont haben, volkswirtschaftlicher Unsinn.
    Und für diesen Unsinn ist die SED/PDS/Linkspatei zuständig!

    Wer also ein soziales Deutschland will,
    wählt am 18. September die SPD!

  5. Sozialdemokrat für Oskar 12. September 2005 · 16:08 Uhr

    @ Axel

    Seid doch wenigstens EINMAL ehrlich zu den Wählern! Ihr von der SPD habt laut Presseberichten (s.o.) bereits vor einem Jahr den Geheimplan entwickelt, die Mehrwertsteuer um 4% zu erhöhen.
    Das sind 100% mehr als die Union plant, und Ihr wollt auch die Lebensmittel von 7% auf 20% erhöhen, was fast einer Verdreifachung entspricht!

    Merke! Ich lasse mir von niemandem die Butter vom Brot wegnehmen — schon gar nicht von Euch Schein-Sozis in der SPD. . .

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.