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Der Dom zu Münster

Bei der Veranstaltung in Münster hatte ich großes vor. Bereits am Tag vor dem Kanzlerbesuch schwang ich mich als Wahlmünsteraner auf mein Fahrrad, um schon von den Aufbauarbeiten zu berichten. Da komme ich also mit meiner Kamera eine Stunde nach der geplanten Anfangsaufbauzeit auf den Domplatz und was sehe ich? Nichts.
Das heißt, das ist nicht ganz richtig, denn Marathonläufer sah ich eine ganze Menge. Just an dem Tag war nämlich der alljährliche Münstermarathon und so war an aufbauen nicht zu denken, bevor die nicht alle zu Ende gelaufen waren. (So fern sie jedenfalls so weit gekommen waren)
Auf einem der beiden Parkplätze des Domplatzes hatten die Veranstalter netterweise so eine Art Massagefließband aufbauen lassen, auf dem man sich zur Belohnung die Krämpfe aus den Waden und Oberschenkeln massieren lassen konnte. Eine nette Serviceleistung.

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Massagefliessband: Man muss dafür nur einen Marathon laufen

Gelangweilt sah ich mir noch ein paar Zieleinkünfte auf dem Prinzipalmarkt an und lungerte ein bisschen hinter dem Zielbereich rum. Plötzlich kam mir ein Geicht bekannt vor. Petra, eine Bekannte von mir, kam mit einem Leibchen, das sie als „Finnisher“ des Marathons auswies, wankend auf mich zu. Ich beglückwünschte sie für die 42 Kilometer.
Ich: „Und wie war es?“
Sie: „Anstrengend!“
Ich: „Und was machst du jetzt?“
Sie: „Ich hole mein Fahrrad und fahre nach Hause.“

Seitdem ist die Frau in meinem Buch für coole Leute.

Zwischen Dom, Domplatz und Prinzipalmarkt steht eine Bank. An dem Haus, in dem dieses Geldinstitut beheimatet ist, machte ich bereits vor längerer Zeit eine sehr skurrile Entdeckung, die ich euch hier nicht vorenthalten möchte. Da ist nämlich ein Schild bzw. Plakette an der Wand angebracht, auf dem das Datum 24. März 2008 und die Uhrzeit 17.00 Uhr steht. Seit ich das entdeckt habe, rankt sich bei mir und meinen Freunden ein Mythos um dieses Schild. Werden die Leute, die an dem Zeitpunkt, zu der Uhrzeit sich dort einfinden Mitglieder einer geheimen Verschwörung? Oder ist das Ganze ein soziologisches Experiment, und man wird ausgelacht, wenn man tatsächlich zu der genannten Zeit dort auftaucht? Fragen über Fragen, aber es macht einfach Spaß, darüber zu phantasieren. Und vor 2008 werden wir es eh nicht erfahren.

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Was will uns diese Plakette sagen?

Später am Abend war ich dann doch noch einmal da und habe zumindest ein paar Nachtfotos gemacht. Soviel zum ersten Teil von Münster. Morgen gibt es mehr.

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Der Prinzipalmarkt der „lebenswertesten Stadt der Welt“ (in der Kategorie der Städte mit 200 000 bis 750 000 Einwohnern)

Das ganze Weblog von Der_Praktikant a. D. findet ihr unter derpraktikant.blogg.de


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Ein Kommentar

  1. Antje 11. November 2005 · 0:00 Uhr

    so viel dazu…

    wer googelt, der findet:

    http://www.taz.de/pt/2005/08/25/a0042.nf/text

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.