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Die wackeren Jungs und Mädels von der Bundes-SPD haben sich mal die Mühe gemacht und Zitate aus Union und FDP über Merkels Möchtegernschattenfinanzministerimitat Paul Kirchhof gesammelt. Viel Spaß damit:

„Ich bin hoch erfreut darüber, dass wir durch die Benennung von Paul Kirchhof Sehnsüchte nach durchgreifenden Veränderungen wecken können. Herr Kirchhof hat eine hohe Autorität, die Leute trauen ihm zu, das ganze Steuersystem beurteilen zu können. Sie sehen in ihm einen Menschen, der weiß, wo es hingehen soll. Es gibt in Deutschland eine unglaubliche Sehnsucht nach Orientierung.“ (Angela Merkel, WirtschaftsWoche, 8.9.2005)

„Wir hätten unser Steuerprogramm ohne solche Vordenker wie Paul Kirchhof nicht entwickeln können…“ (Angela Merkel, Focus, 5.9.2005)

Weiter Zitate:

„Wir sagen in Deutschland zu oft und zu schnell, was nicht geht. Wir brauchen mehr von der Mentalität, die fragt, wie es denn gehen kann.“ (Angela Merkel, Tagesspiegel, 4.9.2005)

„Wir setzen überdies mit der Berufung von Paul Kirchhof ein klares Zeichen. … Ich kann mir ein radikal vereinfachtes Steuersystem vorstellen. Ich bin überzeugt, dass ein solches Steuersystem ein Höchstmaß an Gerechtigkeit bringen kann. “ (Angela Merkel, NZZ, 31.8.2005)

„Paul Kirchhof unterstützt unser Regierungsprogramm nicht nur, er ist davon nach eigener Auskunft auch begeistert. Dennoch hat er bekanntermaßen weitergehende Vorstellungen – und genau solche Menschen braucht die Politik. Ich will in meinem Kompetenzteam Menschen, deren Vorstellungskraft nicht mit dem Regierungsprogramm für die Zeit von 2005 bis 2009 erschöpft ist, und Paul Kirchhof steht dafür exemplarisch. … Wir brauchen Vordenker, die bereit sind, auch dicke Bretter zu bohren.“ (Angela Merkel, FAS, 28.8.2005)

„Eine Flat Tax als Vision ist für viele Menschen attraktiv. … Das Kirchhof-Modell, das genauso genommen keine Flat Tax ist, sondern wie ein Steuerstufenmodell mit Stufen von 15, 20 und 25 Prozent wirkt, elektrisiert viele Menschen wegen seiner überzeugenden Einfachheit.“ (Angela Merkel, FAS, 28.8.2005)

„Die Leute spüren, dass es da jemandem ernst ist, etwas Neues zu wagen. Sie finden es toll, dass ein anerkannt hochbegabter Fachmann wie Paul Kirchhof aus dem zähen Geflecht der täglichen Kompromisssuche herausragt wie ein Leuchturm.“ (Angela Merkel, FAS, 28.8.2005)

„Ich bin froh, dass er zugesagt hat. Paul Kirchhof ist ein Mann mit Visionen und das macht großen Eindruck auf die Menschen.“ (Angela Merkel, Stuttgarter Zeitung, 19.8.2005)

„Was ich an Professor Kirchhof so beeindruckend finde, ist die Kombination aus einem hervorragenden Sachverstand in einer als trocken verschrienen Materie wie dem Steuerrecht – und seiner Fähigkeit, dies anschaulich zu erklären. Herr Kirchhof verknüpft Steuerpolitik mit den Grundwerten unseres Gesellschaftsbildes. Alles, wofür er im Einzelnen eintritt, begründet er mit der Freiheit und der Eigenverantwortung des Bürgers. Das ist für uns eine tolle Chance.“ (Angela Merkel, Stuttgarter Zeitung, 19.8.2005)

„Ich möchte, dass Paul Kirchhof Finanzminister wird.“ (Angela Merkel, Stuttgarter Zeitung, 19.8.2005)

„Mir ist wichtig, dass da ein Mann sitzt, der im Prinzip weiter möchte, der dann, wenn sich Spielräume ergeben, sagt, jetzt gehen wir den nächsten Schritt.“ (Angela Merkel in der Sendung „Sabine Christiansen“ am 21.8.05 laut APD-Meldung vom 22.8.2005)

„Dieser Mann hat eine klare Vorstellung von Gerechtigkeit.“ (Angela Merkel auf einer Wahlkampf-Veranstaltung in Nürnberg, laut dpa-Meldung vom 29.8.2005)

Schon vergessen, liebe Union?

„Paul Kirchhof vertritt ein modernes und zukunftsfähiges Verständnis unserer Gesellschaft und der Familie. […] Das Interessante an ihm ist gerade die Verbindung von Fragen des Steuersystems und der Wertegrundlagen unserer Gesellschaft.“ (Annette Schavan, Frankfurter Rundschau, 25.8.2005)

„Das Wahlprogramm der Union enthält 70 Prozent Kirchhof.“ (Annette Schavan, Frankfurter Rundschau, 24.8.2005)

„Er ist ein absoluter Glücksfall. […] Selbst wenn die Union nur 90 Prozent von seinen Vorstellungen umsetzt, hat das eine enorme Faszination.“ (Christian Wulff, WAMS, 28.8.2005)

„Freibeträge, Leistungen für alle, die Kinder haben, Abkehr von Ausnahmetatbeständen – all das will die Union und das bewegt sich stark in die Richtung von Paul Kirchof. […] Mit den Freibeträgen und beispielsweise mit der sozialen Ausgleichskomponente bei unserer Gesundheitsprämie ist die Flat-Tax nach Kirchhofs Ansicht auch eine Besteuerung, die den sozialen Ausgleich garantiert.“ (Roland Koch, Leipziger Volkszeitung, 27.8.2005)

Schon vergessen, liebe FDP?

„Wir sind Kirchhofs Hausmacht, gemeinsam werden wir einen Durchbruch erzielen.“ (Wolfgang Gerhardt, Reutlinger General-Anzeiger, 9.9.2005)

„Professor Kirchhof zum Beispiel ist ein Verbündeter der Liberalen im Geiste. Mit seiner Berufung sind unsere Chancen gestiegen, nicht nur eine grundlegende Vereinfachung und Tarifsenkung im Steuerrecht in einer schwarz-gelben Koalition durchzusetzen, sondern auch eine Mehrwertsteuererhöhung zu verhindern.“ (Guido Westerwelle, Offenburger Tageblatt, 1.9.2005)

„Die Union darf Professor Kirchhof nicht gleich den Schneid abkaufen. Wir Liberalen stehen zu diesem Mann.“ (Guido Westerwelle, Bild, 22.8.2005)

„Der Einheitssteuersatz, die so genannte flat tax, bleibt das große Ziel“ (Guido Westerwelle, RZ-Online, 22.8.2005)

„Denn Kirchhof steht steuerpolitisch mit dem, was er bisher vorgelegt hat, genau für das Konzept, was die FDP nun auch als Gesetzentwurf in den Deutschen Bundestag eingebracht hat. Mit Kirchhof ist klar die Union auch positioniert für die Koalition mit der FDP. Das, was Kirchhof vorschlägt, kann man mit keiner anderen Partei in Deutschland als mit der FDP realisieren.“ (Andreas Pinkwart, Deutschlandradio Kultur, 20.8.2005)

„Die Berufung von Paul Kirchhof ins Kompetenzteam von Unions-Kanzlerkandidatin Merkel wäre eine ausgezeichnete Nachricht. Er gehört zu den brillantesten Steuerrechtlern, die es in Deutschland gibt. Paul Kirchhof verstärkt in erheblichem Maße die Stimmen der Steuerfachleute, die sich für eine schnelle und umfassende Steuerreform einsetzen. Seine Ernennung begrüße ich voll und ganz.“ (Pressemitteilung von Dr. Hermann Otto Solms vom 16.8.2005)


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11 Kommentare

  1. Sozialdemokrat für Oskar 13. September 2005 · 20:51 Uhr

    A L A R M !!! NEUER WAHLBETRUG !!!
    GIFTLISTE DER SPD AUFGETAUCHT!!!

    Geheime Streichliste Eichels:

    Berlin. Eine überraschend aufgetauchte, geheime „Gift-Liste“ über Haushaltseinsparungen von 30 Milliarden Euro aus dem Bundesfinanzministerium hat den Wahlkampf erheblich verschärft. CDU und CSU hielten Bundeskanzler Gerhard Schröder und Finanzminister Hans Eichel (SPD) deswegen neuen Wahl-Betrug vor. . .

    . . . Der Gift-Liste zufolge stehen auch tiefe soziale Einschnitte auf dem Prüfstand.

    Arbeitslosengeld-II-Beziehern drohe danach eine Kürzung der Leistungssätze um zwei Prozent sowie eine Schlechterstellung bei der Rente, wenn sie länger als zwei Jahre beschäftigungslos sind. Genannt werden ferner Kürzungen beim Arbeitslosengeld II. . .

    . . . Hinzu komme der geplante volle 16-prozentige Mehrwertsteuersatz statt 7 Prozent, wie er für Bücher und Lebensmittel gilt. Der Deutsche Kulturrat forderte Eichel auf, seine Vorhaben vor der Wahl bekannt zu machen.

    CDU-Generalsekretär Volker Kauder erklärte:
    „Schröder und Eichel planen neuen Wahlbetrug.“

    http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&id=2491017

    Das ist doch der helle Wahnsinn!!!

    Merkel plant, die Mehrwertsteuer um nur 4% zu erhöhen, wohingegen Schröder die Mehrwertsteuer für Lebensmittel und andere Güter des täglichen Bedarfs von 7% auf 16% erhöhen will.

    Das ist mehr als eine VERDOPPELUNG der Mehrwertsteuer, genauer: eine Erhöhung um 129% (in Worten: Hundertneunundzwanzig Prozent Steuererhöhung) !!!

    Leute, laßt Euch nicht nocheinmal von Schröder & Co. verarschen — wählt stattdessen die Linkspartei !!!
    Einzig die Linkspartei wird keine Mehrwertsteuern erhöhen. Die einzigen Steuern, die wir erhöhen, betreffen die Reichen und Politiker — denn diese können es sich leisten.

    Am Sonntag deshalb: Erst- und Zweitstimme für die Linkspartei!!!!

  2. Anna-Lena 14. September 2005 · 0:34 Uhr

    Oskar, Du nervst. Erzähl doch Deinen Unsinn endlich mal den Leuten in Deinem eigenen Blog.
    Hier interessiert sich doch sowieso keiner dafür!
    Hey, tu uns allen was gutes und geh raus, mach Straßenwahlkampf! Geh in die CDU-Regionen, auf die Bauernhöfe. Überzeuge die Leute von der Linkspartei.
    Wenn Du es schaffst, zwanzig CDU-Wähler zur Wahl der Linkspartei zu bewegen, dann bekommst Du ein Geschenk von mir!

  3. Sozialdemokrat für Oskar 14. September 2005 · 2:01 Uhr

    @ Anna-Lena

    Du lockst mich: „Wenn Du es schaffst, zwanzig CDU-Wähler zur Wahl der Linkspartei zu bewegen, dann bekommst Du ein Geschenk von mir!“

    Soll das „Geschenk“ etwa ein unmoralisches Angebot sein?
    ;-)

  4. Klaus 14. September 2005 · 11:04 Uhr

    Das zweite Zitat ist doch eine klare Aussage zur Regierungsfähigkeit von Angela Merkel und er CDU.

  5. Sozialdemokrat für Oskar 15. September 2005 · 13:39 Uhr

    Hans Eichel: Rück die Liste raus!

    Bundeskanzler Schröder und sein Finanzminister Eichel setzen in der Haushaltspolitik ihren inzwischen sattsam bekannten Kurs des Tricksen und Täuschens fort. Dabei pfeifen es die Spatzen längst von den Dächern, dass Eichel konkrete Sparmaßnahmen in den Schubladen zurückhält.
    Im Wahlkampf 2002 wurden die Wähler über die tatsächliche Misere der Staatsfinanzen bewusst betrogen. . .

    Die Bürger haben ein Recht zu erfahren, mit welchen Einschnitten sie entsprechend den Plänen des Finanzministeriums nach der Wahl zu rechnen haben. Schröder und Eichel müssen die Karten auf den Tisch legen, sonst machen sie sich erneut des Wahlbetrugs schuldig.

    http://tinyurl.com/7rdad

  6. tranny 25. Februar 2006 · 18:57 Uhr

    tranny

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  7. Martin 28. Februar 2006 · 1:00 Uhr

    ounjadeuko vuieiauoua

  8. Martin 28. Februar 2006 · 1:00 Uhr

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Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.