Der Bildblog hat bereits gestern berichtet (aber ich sehe erst heute, weil das Überfliegen des Bildblogs morgens eine meiner ersten Handlungen ist):

Erst dachten wir, gut, das kann jedem passieren, in dem ganzen Spekulationswirrwarr um die große Koalition, dass man ein wenig den Überblick verliert. Aber jetzt steht dieser Fehler seit mindestens 12.50 Uhr unkorrigiert im Aufmachertext von Bild.de, und das passiert dann doch nicht jedem, sondern vor allem „Bild“.

Seit mindestens sechseinhalb Stunden also behauptet der Online-Ableger der vermeintlich gut informierten „Bild“-Zeitung in ein und demselben Text, dass die SPD das Umweltministerium bekommen soll und dass Horst Seehofer (CSU) das Umweltministerium bekommen soll.

(Richtig ist: Seehofer ist als Verbraucherminister im Gespräch.)


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2 Kommentare

  1. stefan 11. Oktober 2005 · 11:41 Uhr

    das ist die bild… was soll man da zu noch grossartig schreiben

    außerdem:meinermeinung nach ist das auch keine zeitung!

  2. eininder 17. Oktober 2005 · 11:34 Uhr

    Warum nur Horst Seehofer? Können wir nicht auch dabei verbleiben, Norbert Blüm, Rita Süßmuth, Heiner Geißler und last but.. den Klaus Töpfer als SPD-Mitglied zu detektieren? Alles was nicht Westerwelle, Henkel oder Rogowski heißt, darf unbedingt kritisiert werden als Kaputtmacher der Republik. Ich bin seit Kürzem einwenig über die Fähigkeit deutscher Nachrichtenträger schokiert. Hoffe nicht, daß das „Nachrichteland“ voller Jörges und Brender ist. Über die Fähigkeit und Position der Bild Zeitung in Deutschland kann und will ich keine Diskussion entfachen aber die Frage ist doch, ob diese, nach meiner Meinung, gewaltige Kraft irgendwie mißbraucht werden könnte oder gar zu werden droht. Kein Mensch in Deutschland und die politikinteressierten im Ausland können doch ersthaft bestreiten, daß das dritte Mitglied der Union, neben der CDU und CSU, die Meinungsmacher als ein Verein in diesem letzten Wahlkampf gewesen ist. Da verneige ich mich mit großem Respekt vor der Aggresivität und die Demonstration der Entscheidungsmacht der Wählerinnen und Wähler. Nicht 24 sondern 34,3% sollte es heißen – für den Souverän!

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.