Matthias Platzeck hat am Mittwochabend seine Liste für die Posten der stellvertretenden Parteivorsitzenden und des Generalsekretärs vorgestellt:

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Zu den fünf Vize-Vorsitzenden sollen nach den Vorschlägen Platzecks erstmals die Bonner Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann sowie der designierte Finanzminister Peer Steinbrück angehören. Ihre Posten als Parteivize behalten Baden-Württembergs SPD-Chefin Ute Vogt und der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck.

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Der niedersächsische Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil soll neuer Generalsekretär werden.


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4 Kommentare

  1. Dirk 2. November 2005 · 23:24 Uhr

    Update:
    Die Vorsitzende der SPD-Frauen, Elke Ferner, soll stellvertretende SPD-Vorsitzende werden, erfuhr die Nachrichtenagentur dpa am
    Mittwochabend aus Kreisen des SPD-Vorstands.

  2. Bernd Gröger 15. November 2005 · 11:02 Uhr

    Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

    ich muss meinem Ärger über die Koalitionsvereinbarung auch über diesen Weg einfach Luft machen. Die SPD hat ihre Seele verkauft und die CDU zeigt ihre Fratze. Es müüste in beiden Parteien Austritte hageln. Warum ich so verargert bin, soll mein nachstehender Leserbrief, der im Hamburger Abdenbaltt veröffentlich wurde, verdeutlichen.
    „Horrorszenario – Für Menschen, die mit 55 Jahren ihren Arbeitsplatz verlieren – ein Horrorszenario. Bis zu vier Monatenspäter in Rente. Keine Rentenerhöhung, Sparerfreibetrag gekürzt. Wenn Sohn/Tochter noch studieren und über 25 Jahre sind, kein Kindergeld mehr. Freibetrag für Abfindungen gestrichen. Kosten für den notwendigen Steuerberater nicht mehr absetzbar. Versicherungs- und MWSt. Erhöhung. All das soll man nach dem Verlust des Arbeitsplatzes noch hinnehmen?“ Bei allem Verständnis für einige dieser Maßnahmen, wie können Sie aber gerade den Freibetrag auf Abfindungen ab Anfang 06 und das Kindergeld streichen. Das ist nicht sozial ausgewogen, dass ist Terror auf dem Rücken der Arbeitslosen. Vereinbarte Abfindungen wurden zum Teil vor Gericht, mit der Berechnung des zu erwartenden Nettobetrages, erstritten. Die Zahlungen erfolgen für alle zum Ende des Jahres gekündigten im Jan 06. Richter und Gekündigter hätten den Wegfall des Freibetrages mit Sicherheit mit einkalkuliert – wenn Sie es gewusst hätten. Zusätzlich entfällt nun auch noch das Kindergeld. Wie soll man das verkraften? Sollte hier keine Korrektur vorgenommen werden, habe ich als lebenlanger SPD Wähler das letzte Mal meine Stimme abgegeben. Notgedrungen werde ich sparen, sparen, sparen.

    Pfui Teufel – für alle die diese unsausgewogenen Gesetze unterstützen. Wie gesagt, viel Verständnis für die meisten Maßnahmen, aber nicht für solch offensichtlich unrechten, unsozialen und asozialen Maßnahmen

    Bernd Gröger

  3. Wecke 16. November 2005 · 8:25 Uhr

    Es ist traurig, wie eine einst links angesiedelte Partei immer mehr nach rechts abdriftet. Keiner denkt mehr an jene, die ohnehin nicht ausreichend haben. Wir kleinen Rentner, mit einem Zehntel des Abgeordneteneinkommen, wir werden ebenso geschröpft wie die ganz großen Verdiener in unserer „Gesellschafft“. Doch die bekommen noch staatlichen Nachlass indem man die Lohnnebenkosten senkt. Pfui Teufel Genossen, denen die ihre Bilanzen ohnehin nur auf den Schultern der Mitarbeiter zum glänzen bringen und ist einmal irgendwo eine matte Stelle, dann werden eben ein paar hundert oder tausend der kleinen Idioten geschaßt. Die waren bisher gut genug um mir meinen Milliardenberg anzuhäufen, jetzt wächst er nicht mehr so schnell, jetzt brauche ich die Dorftrottel nicht mehr. Und das fördern wir noch, indem wir akribisch danach Suchen, wo noch Nachlässe für die Fetten zu erzeugen sind. Auch der Selbstbedienungsladen Politik ist ein Punkt der Empörung erzeugen kann. Ein Parlamentarier hat eigentlich nicht mehr verdient, als ein gut verdienender Facharbeiter und die monatliche Kostenpauschale ist auch mit einem Fragezeichen auszustatten. Es gibt tausende Bürger, die sich irgendwie im Sozialen engagieren und dem Staat echt nutzen, denen gibt man nicht freiwillig eine Kostenpauschale. Auch in den höheren Etagen der Politik muß nicht unbedingt das große Geld verdient werden, angemessen wäre angemessen und würde dem Bundeshaushalt sicher gut tun. Auch das deutsche Beamtenwesen bedarf einer finanzpolitischen Reform, so kann es keineswegs länger sein, daß privilegierte Staatsdiener nicht selbst für Ihre Zukunftssicherung zu sorgen haben und auch den Mittätern im Sb-Shop Politik muß die eigene Altersversorgung zur Pflicht werden, daß was einem Parlamentarier heute gewährt wird, wenn die Wiederwahl mißlingt, das gereicht einem Arbeitslosen zum Hohn.
    Gern bin bereit meine Meinung noch deutlicher zu erläutern.

    Jürgen Wecke
    ZfBi

  4. Henry Beelitz 18. November 2005 · 14:35 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    seit nunmehr 16 Jahren bin im Bereich der ambulanten pflegerischen Versorgung von alten und Kranken Menschen in unserem Land tätig.

    Immer wieder stößt mir auf, dass die Menschen die unser Land zu dem gemacht haben was es ist, mißachtet und nicht außreichend von der Gemeinschaft getragen werden.

    Alle sind immer nur am jammern wie schlecht es uns eigendlich geht.

    Hat sich ein „Jammerer“ eigendlich wirklich einmal damit beschäftigt was es für unsere Alten bedeutet hat, nichts zu essen zu haben, Angehörige verloren zuhaben, und in Trümmern gelebt zu haben?

    Hat sich ein „Jammerer“ einmal bewusst gemacht wie schwere psychische Schäden unsere Alten aufgrund der erlebten Dinge haben.

    Hat sich ein „Jammerer“ einmal vor Augen geführt wie wenig die persönlichen Bedürfnisse von alten Menschen wahrgenommen werden können, weil nicht genügend Geld für unsere so fleißig gewesenen Alten zu Verfügung gestellt wird ?

    Es ist nicht angezeigt sich hinzustellen und zu sagen “ Es geht uns allen schlecht “

    Solange wir alle genug zu essen und eine einigermaßen gute Wohnsituation haben, haben wir alles was wir brauchen.

    Es ist angesagt Verantwortung zu übernehmen und auch evtl. Einschnitte hinzunehmen.

    Unsere Politiker sollten aus der momentanen Situation lernen persönliche Animositäten in den Hintergrund zu stellen und aus der Neuen, wie ich finde guten Ausgangssituation, mämlich die große Koalition, wirklich etwas zu machen.

    Sie sollten sich über den großen Vertrauensvorschuß im Klaren sein und fleißig an der Sanierung der Haushalte arbeiten.

    Es ist Zeit das wir alle gemeinsam die Probleme erkennen und sie auch anpacken.

    Also: Nicht jammern, sondern aufstehen, Ärmel hochgekrempelt und etwas für die Gemeinschaft tun!!

    Henry Beelitz

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