„Noch nie hat ein Kanzler alle Stimmen aus der Koalition bekommen, von Konrad Adenauer angefangen bis zu Gerhard Schröder“

Das sagte NRWs Ministerpräsident Jürgen ‚Isch bin der Vorsitzende der Arbeiterpartei‘ Rüttgers zum heutigen Ergebnis der Kanzlerwahl.

Stimmt aber nicht. Gerhard Schröder hat 1998 nicht nur die Stimmen der Koalition, sondern auch noch zusätzlich Stimmen aus der Opposition erhalten.


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26 Kommentare

  1. Sozialdemokrat für Oskar 22. November 2005 · 18:37 Uhr

    @ Carsten

    Du schreibst: „Gerhard Schröder hat 1998 nicht nur die Stimmen der Koalition, sondern auch noch zusätzlich Stimmen aus der Opposition erhalten.“

    Damals hat noch niemand ahnen können, daß Euer liebe Gerd zum Sozial-Schlächter Deutschlands werden würde. Als Schaf im Wolfspelz schlich er sich ins Amt und mißbrauchte es aufs schändlichste, um unseren Sozialstaat zu zerstören und die Reichen und Großkonzerne mit Steuergeschenken und Subventionen zu überhäufen.

    Und so etwas nennt sich auch noch SOZIALdemokratisch?

    Pfui Teufel !

  2. Sozialdemokrat für Oskar 22. November 2005 · 19:07 Uhr

    „Als Wolf im Schafspelz. . .“ muß es natürlich heißen.
    Sorry für den Lapsus.

  3. manuel 22. November 2005 · 19:44 Uhr

    oh man. 7 jahre gerhard haben deutschland auf jeden fall mehr gebracht als 16 jahre helmut. und 4 zusätzliche angela noch dazu.

  4. Anna-Lena 23. November 2005 · 0:36 Uhr

    naja,
    -oskar kann sich jetzt freuen, der ist doch wohl die lachnummer schlechthin.
    schröder war der beste kanzler, behaupte ich.
    rüttgers war ja von vornherein ein depp

  5. Peter 23. November 2005 · 1:42 Uhr

    Schon komisch. Als Schröder 1998 Kanzler wurde, fand ich die Entscheidung gar nicht so berauschend. Er erschien mir ein wenig arrogant. Seit der zweiten Amtszeit finde ich ihn aber sehr sympathisch, und auch recht witzig. Ich weiß nicht mehr, ob mir Birne damals lieber gewesen wäre – wahrscheinlich nicht. Aber Merkel werde ich sicher nicht vermissen, zumal diese Koalition nicht einmal so lange halten wird, als dass ich mich an die Kanzlerin gewöhnen könnte.

    Naja, was soll’s, immerhin ist’s Stoiber nicht geworden. Wäre ja noch schöner, wenn wir von einer Provinz-Partei regiert wären….

  6. Sozialdemokrat für Oskar 23. November 2005 · 5:31 Uhr

    @ Manuel, Anna-Lena, Peter

    Was Ihr da so toll findet, soll an dieser Stelle von Harald Thomé aufgezeigt werden, der Geschäftsführer der Sozialberatung „Tacheles“ in Wuppertal ist:

    In einem Interview stellt Herr Thomé zusammenfassend fest:
    „SPD und Grüne haben die Sozialstaatsidee beerdigt“

    Auf die Frage, was Schröder/Fischer uns Bürgern und Bürgerinnen gebracht hat, erklärt er u.a.:

    „Die schlimmsten Leistungsabsenkungen und sozialen Verschlechterungen seit Bestehen der Bundesrepublik. In der Regierungszeit von SPD und Bündnis 90/Die Grünen hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden:
    Das Prinzip des Sozialstaats, in dem die wirtschaftlich Stärkeren wenigstens ansatzweise für die Schwächeren da waren, wurde unter Fischer und Schröder überwiegend abgeschafft. Die Entsolidarisierung der Gesellschaft ist schon weit fortgeschritten.“

  7. Sozialdemokrat für Oskar 23. November 2005 · 5:35 Uhr

    Hier noch der Link zum vollständigen Interview:

    http://www.jungewelt.de/2005/09-13/024.php

  8. CKoehler 23. November 2005 · 10:27 Uhr

    Ich bin schon jetzt genervt von Merkel. Das erste was die alte macht, ist ne Auslandsreise. Abgesehen von 19% MwSt. Die ist doch sowieso faul wie Scheisse (Merde). Reise und Kohle zocken. Da war Schroeder ja ne richtig ehrliche Haut gegen.

    Zu Ruettgers: [Den Teil des Kommentars haben wir gelöscht, da es auch bei der Attacke des politischen Gegners Regeln zu beachten gibt, die wir hier im Blog (wie im täglichen Leben auch) beachten wollen. Carsten von blog.nrwspd.de]

  9. Benno 23. November 2005 · 11:08 Uhr

    @Carsten: Ich finde, man sollte gleich den kompletten Kommentar von „CKoehler“ löschen. Eine Bezeichnung wie „Faul wie Sch…“ ist doch auch unter aller Kanone. Zumal man Frau Merkel die Auslandsreise nun wirklich nicht vorwerfen kann; Gerd Schröder ist schließlich auch damals, 1998 (sogar schon direkt nach der Bundestagswahl), nach Paris, London und Washington geflogen. So sind nun mal die diplomatischen Gepflogenheiten.

  10. Peter 23. November 2005 · 17:57 Uhr

    @Oskar: die Hauptsache ist doch, dass Herr Lafontaine die endgültige und unfehlbarste Politik-Ikone aller Zeiten ist, oder etwa nicht….?

    Außerdem habe ich mit keinem Wort Inhalte der Politik der letztn Bundesregierung erwähnt.

    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

  11. Nobbi 24. November 2005 · 0:47 Uhr

    Peter, seit wann können Trolle lesen? ;-)

  12. Sozialdemokrat für Oskar 24. November 2005 · 2:07 Uhr

    @ Peter

    Ich habe doch niemals Herrn Lafontaine als „endgültige und unfehlbarste Politik-Ikone aller Zeiten“ dargestellt, obwohl unumstritten ist, daß er zu den wenigen High-Profile-Politikern zählt, welche konsequent die Interessen des Volkes vertreten (Norbert Blüm, CDU, wäre ein weiteres Beispiel).

    Ganz im Gegensatz zu den Neoliberalen wie Schröder/Müntefering/Platzeck, die sich gegenseitig dabei übertrumpfen, die Raff- und Profitgier der „oberen Zehntausend“ und Großkonzerne durch Steuergeschenke und Subventionen zu befriedigen. Und dies alles auf Kosten und zu Lasten von 99% der Bürger und Bürgerinnen unserer Republik.

    Kannst Du mir bitte erklären, Peter, was DAS mit SOZIALdemokratischer Politik zu tun hat?

    Desweiteren schreibst Du: „Außerdem habe ich mit keinem Wort Inhalte der Politik der letztn Bundesregierung erwähnt.“

    Stimmt, doch in der Politik geht es um knallharte Inhalte, und nicht darum, ob ein Politiker „ein wenig arrogant, sehr sympathisch und auch recht witzig“ erscheint, wie Du meinst.
    Wenn die Mehrzahl der Bürger ihre Wahlentscheidungen auf der Basis von subjektiven Empfindungen wie Sympathie, Witz, Charme oder Aussehen trifft, so ist es nicht verwunderlich, wenn aberwitzige Wahlergebnisse zustandekommen.

    Wie wärs stattdessen mal das Hirn einzuschalten und Inhalte zu prüfen, bevor man zur Wahlurne schreitet?

  13. Peter 24. November 2005 · 20:13 Uhr

    @Oskar: habe nie behauptet, dass es um Sympathie in der Politik geht. Habe nur gesagt, dass ich Gerhard Schröder sympathischer finde als Merkel und Birne.

    Offenbar ist das bei der Linkspartei, die ich übrigens für eine notwendige Opposition halte, nicht erlaubt.

    Und wenn Du Oskar Lafontaine nicht in den Himmel lobst, warum schmückst Du Dich dann mit seinem Namen?

    Ich finde Deine Anfeindungen weder sozial noch demokratisch, Sozialdemokrat für Oskar….

  14. Sozialdemokrat für Oskar 25. November 2005 · 9:25 Uhr

    @ Peter

    Du schreibst: „habe nie behauptet, dass es um Sympathie in der Politik geht. Habe nur gesagt, dass ich Gerhard Schröder sympathischer finde als Merkel und Birne.“

    Und weil Du Schröder so sympathisch findest, hast Du ihn gewählt? Ohne zu berücksichtigen, daß er seit 1999 die sozialdemokratischen Werte und Ideale mit den Füßen tritt?

    „Offenbar ist das bei der Linkspartei, die ich übrigens für eine notwendige Opposition halte, nicht erlaubt.“

    Wenn Dir Schröder sympathisch ist, so handelt es sich um Dein eigenes Problem und nicht um meines oder dasjenige der Linkspartei.
    Außerdem ist Schröder History, i.e. von den Wählern endlich abgestraft und aus dem Kanzleramt verjagt worden.
    Wenn Du die Linkspartei tatsächlich für eine notwendige Opposition hältst, dann lade ich Dich herzlich dazu ein, mitzumachen und sie in Zukunft zu unterstützen.

    Du fragst: „Und wenn Du Oskar Lafontaine nicht in den Himmel lobst, warum schmückst Du Dich dann mit seinem Namen?“

    Ich lobe niemanden in den Himmel, und „schmücke mich mit seinem Namen“ weil er wie Klaus Ernst und Ulrich Maurer zu den wenigen noch aktiven Sozialdemokraten zählt.

    „Ich finde Deine Anfeindungen weder sozial noch demokratisch, Sozialdemokrat für Oskar.“

    Weder feinde ich Dich noch irgendjemand anderen an. Was ich jedoch kritisiere und anprangere, ist die asoziale sowie demokratiefeindliche Gesinnung und Praxis der heutigen SPD Abgeordenten und Mitglieder.

  15. bazinho 25. November 2005 · 15:17 Uhr

    @ asozialer Faschist für BLÖD-Kolumnisten…

    Na, ist das eine Kritik oder eine Anfeindung?

    Ich bin froh, dass bis auf wenige Ausnahmen, z.B. ihre Person, alle anderen hier den Unterschied beherrschen.

  16. Carsten 25. November 2005 · 16:26 Uhr

    @Sozialdemokrat: Hälst Du es für ok, sämtlichen SPD-Abgeordneten und (vor allen Dingen) SPD-Mitgliedern pauschal eine demokratiefeindliche und assoziale Gesinnung zu unterstellen?

    Wenn es Dir wirklich um die Sozialdemokratie als solche gehen würde, dann würdest Du anerkennen, daß es unzählige Mitglieder in der ältesten Partei Deutschlands gibt, die sich bemühen das soziale Profil der Partei unter denkbar ungünstigen Vorraussetzungen zu schärfen. Aber stattdessen läuft es bei Dir immer nur nach dem einfachen Schema: „Wer Sozialdemokrat sein will muß in die Linkspartei/PDS/WASG. Bäh!“. Hälst Du das nicht für etwas billig?

    Achja: Es wäre nett, wenn Du Deine Haltung zum Thema Name & E-Mail-Adresse nochmal überdenken würdest. Wenn sich jemand in einem Blog nur über ein Pseudonym benennt und eine nicht existente E-Mail-Adresse zu erkennen gibt, dann spricht das nicht gerade dafür, daß die Person in einen Dialog treten will. Vielmehr hat man den Eindruck, daß Du hier eigentlich am liebsten nur in guter alter Verlautbarungs-Manier (ohne Rücksicht auf das eigentliche Thema) Werbung für die PDS/WASG/Linkspartei machen willst (siehe Hinweise auf unzählige Talkshow-Auftritte von OL, GG, etc – die aber mit dem Ursprungsthema nicht viel zu tun hatten).

    Das find ich schade, denn für einen konstruktiven Dialog sind hier sicherlich eine Menge Leute zu finden.

    Gruß!

  17. Sozialdemokrat für Oskar 25. November 2005 · 21:18 Uhr

    @ Bazinho

    Ich halte es für höchst unangebracht, den Peter mit „asozialer Faschist für BLÖD-Kolumnisten“ zu titulieren. Nur weil er die Linkspartei als notwendige Opposition wahrnimmt und damit der gängigen SPD Propaganda widerspricht, brauchst Du doch nicht gleich in Gossensprache zu versinken. . .

    @ Carsten

    Du fragst: „Hälst Du es für ok, sämtlichen SPD-Abgeordneten und (vor allen Dingen) SPD-Mitgliedern pauschal eine demokratiefeindliche und assoziale Gesinnung zu unterstellen?“

    Ich habe nie behauptet, SÄMTLICHE SPD Abgeordnete und Mitglieder wären von asozialer und demokratiefeindlicher Gesinnung.
    Doch kann man heutzutage von der Regel ausgehen, daß wo SPD draufsteht, neoliberal drin ist. Wobei bekanntlich Ausnahmen die Regel bestätigen:

    So unterstützte bespielsweise Ottmar Schreiner zusammen mit Oskar Lafontaine als Erstunterzeichner die Saarbrücker Resolution:

    In der Erklärung heißt es, das Gesetz für moderne Dienstleistung am Arbeitsmarkt, auch Hartz-IV genannt, stelle eine „staatliche Enteignung von Eigentum“ dar. Man könne nicht akzeptieren, dass ein Langzeitarbeitsloser, der seit Jahren eine private Vorsorge betreibe, gezwungen sei, sein erspartes Vermögen aufzubrauchen, bevor er Arbeitslosengeld II beziehen könne, während jemand, der keinerlei private Vorsorge getroffen habe, sofort diese Leistung erhalte.
    Das Gesetz verstoße massiv gegen das Grundgesetz.

    http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=10861

    Der Kölner JUSO-Chef Klemens Himpele erklärt u.a.:

    „Von Ausnahmen wie den Jusos Köln und einzelnen Gliederungen und Personen abgesehen, scheint die Partei nach sieben Jahren Rot-Grün bis tief in die Basis von neoklassischen Dogmen überzeugt, intellektuell entkernt und zu einer Kanzlerwahltruppe degradiert.“ […]

    „Das Wahlmanifest ist eine Frechheit. Die SPD weicht keinen Zentimeter von ihrer Hartz- und Agenda-Politik ab und will die Körperschaftssteuer weiter senken. Neoliberale Ansätze bleiben: Billige Löhne schaffen Arbeit; Arbeitslose müssen in Billigarbeit gezwungen werden; die Privatisierung der Rente sei »generationengerecht« und die Kürzungen im Gesundheitswesen richtig. Da wird eine ‚Millionärssteuer‘ geradezu lächerlich: Wer den Einkommens-Spitzensteuersatz erst um 11 Prozentpunkte senkt, um ihn dann wieder um drei Punkte anzuheben, betreibt Volksverdummung.“ […]

    „Die Linkspartei ist die logische Konsequenz einer falschen Regierungspolitik. Ich habe noch auf keiner SPD-Veranstaltung erfahren können, warum das PDS-Steuerkonzept nicht umsetzbar sein soll.“

    http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=76136&IDC=

    Summa summarum: Nur weil es Ausnahmen von der Regel gibt, heißt das noch nicht, daß die Regel falsch ist.

    Im übrigen, Carsten, bin ich stets zu einem konstruktiven Dialog, bereit. Leider wird gerade bei den WebSozis ein Personenkult um Schröder, Müntefering und neuerdings Platzeck betrieben, der in seiner Ausprägung dem des Stalinismus gleichkommt. Wer auch nur ansatzweise Kritik an der neoliberalen Politik der SPD äußert, wird als Populist, Sozialromantiker, Abweichler oder — in diktatorischer Manier — gar mit bösartigen Ausdrücken niedergemacht.

    Wie kann man denn auf so einer Grundlage noch konstruktive Dialoge führen?

    Gruß!

  18. Jens 26. November 2005 · 21:52 Uhr

    Wenn man keine konstruktiven Dialoge führen will – warum postet man dann noch andauernd? Komisch…

  19. Sozialdemokrat für Oskar 27. November 2005 · 1:54 Uhr

    @ Jens

    Erfreulicherweise zeigst Du neben Carsten eine gewisse Einsicht in die Notwendigkeit konstruktiver Dialoge, um die katastrophale Lage unserer Republik nach sieben Jahren verfehlter SPD Politik zu erörtern und — hoffentlich — gemeinsam auf der Basis wahrhaftiger Sozialdemokratie zukünftig die Interessen unserer Mitbürger zu fördern und durchzusetzen.
    Ich bin sicher, daß auch andere Mitglieder der SPD begonnen haben, die neoliberale Sackgasse zu realisieren, in die Schröder und Müntefering die Partei geführt haben.

    Daher mein Appell: Habt Mut zur Zivilcourage und laßt Euch nicht weiter von Fanatikern der neoliberalen Ideologie in Euren eigenen Reihen vereinnahmen.
    Unser aller Ziel muß es nämlich sein, die soziale Ordnung in unserem Staate wiederherzustellen.

    In diesem Sinne: Glückauf !

  20. bazinho 27. November 2005 · 16:57 Uhr

    Das ist ja der Knaller. Bereits Ihre Neudefinition ihrer Diffamierungen hin zu Kritiken war abwegig. Und nun kündigen ausgerechnet Sie an, sie wären zu einem konstruktiven Dialog bereit. Was für ein Treppenwitz.
    Nun nicht, dass ich mich nicht darüber freuen würde, wenn auch Sie demnächst ein Mindestmaß an Diskussionsniveau einhalten würden, nur daran glauben kann ich nicht. Allein schon, dass Sie im gleichen Posting zum wiederholten Male alle SPD-Mitglieder und Anhänger mit Ausnahme derer, denen Sie persönlich Absolution erteilen, als asozial und demokratiefeindlich beschimpfen, zeigt Ihre persönliche Kongruenz mit diesen Attributen.

    Was ihre Vorstellung von einem konstruktiven Umgang miteinander ausmacht, findet sich beispielhaft in Ihren Kommentaren zum Tode Hermann Heinemanns. Zunächst posten sie nach einer sarkastischen Einleitung ellenlange diffamierende Äußerungen eines Dritten, um dann an dem Post mit der Würdigung Matthias Platzecks für den Verstorbenen anschließend, diesem Karriere-Geilheit vor zuwerfen und daran anschließend ihre niveaulos vereinfachte Meinung zum Afghanistan Einsatz der Bundeswehr kundzutun. Doch sehr konstruktiv.

    Oder aber in ihren Kommentaren zur Rede Matthias Platzecks, auf dem Parteitag, die Sie mit falschen Behauptungen einleiten. Dieses vollkommen zusammenhanglose posten von ellenlangen zum Teil sinnentfremdenden Auszügen aus Interviews und Zeitungsausschnitten ist rein destruktiv und soll die Lesbarkeit der Kommentare aller Nutzer stören und diesen die Lust nehmen sich aktiv zu beteiligen. Aber damit werden sie keinen Erfolg haben.

    Auch ihre Inszenierung als von den anderen Nutzern verbal politisch Verfolgter ist zwar ganz niedlich, aber allein ihre Wortwahl belegt das Gegenteil. Wenn Menschen, denen man selber diktatorische Manieren vorwirft, diese wahlweise in die Nähe des Stalinismus rückt oder sie als Neoliberale Zerstörer des Sozialstaats geißelt, ihnen asoziale sowie demokratiefeindliche Gesinnung und Praxis und noch vieles andere andichtet, wenn diese zwar wenig schmeichelhafte, doch zutreffende wie harmlose Begriffe wie Populist oder Sozialromantiker für Sie verwenden, dann zeigt dies, wie wenig stichhaltig ihre Vorwürfe sind.

    Ich halte es auch für eine Unterstellung, wenn Sie behaupten man tituliere Sie als Abweichler. Denn zum einen kann ich es mir nicht vorstellen, dass sich irgend jemand Sie auf seiner Seite wünschte. Und zum anderen gehören derartige Begriffe in das Jargon ihrer Gruppierung.

    Zu Ihrem Vorwurf, ich würde „Gossensprache“ verwenden und Peter angehen. Netter Versuch, doch dass Sie sich darüber echauffieren zeigt, dass die Botschaft den richtigen Adressaten erreicht hat. Mich würde jedoch interessieren, wie Sie Gossensprache definieren, um meine Umetikettierung Ihres Pseudonyms dem zuzuordnen und gleichzeitig ihre eigene Sprachwahl außen vorlassen zukönnen?

    Es ist wohl die Bezeichnung Ihrer Person als Faschist, die Sie stört. Aber Sie zeigen sich nun mal nicht dazu in der Lage zu akzeptieren, dass es Menschen mit einer anderen Meinungen gibt und diffamieren diese. Sie lassen sich auf keinen Dialog ein, sondern beharren darauf, dass Sie im Besitz der einzigen Wahrheit sind und unterstreichen dies durch ständiges wiederholen Ihrer negativen Meinung über die SPD in einer diffamierenden Wortwahl. (Dieses Verhalten hat mit Kritik im übrigen nicht das geringste zu tun. Meinung ist nämlich keine Kritik. Zur Kritik gehört Argumentation. Und zwar sachliche, keine populistischen Hülsen)

    Und nicht zuletzt legen Sie immer wieder ein menschenverachtendes Menschenbild an den Tag. So schreiben Sie an anderer Stelle, dass Ihrem Willen nach Menschen mit türkischen Hintergrund wegen ihrer „orientalischen Bakschisch-Mentalität“ aus der WASG entfernt werden sollten.

  21. Benno 27. November 2005 · 22:51 Uhr

    @Alle:

    Ich finde es ja absolut richtig, dass ihr eure Positionen mit Überzeugung verteidigt. Aber gegenüber SfO könnt ihr darauf doch echt verzichten. Auch wenn’s schwerfallen mag: Aber ignoriert ihn bitte endlich.

    Man sollte so einem Forumstroll, der offenbar entweder nicht genug zu tun hat oder eine schwere Profilneurose hat (oder auch beides) nicht auch noch ständig neuen Stoff zum Aufgeilen geben.

    Deswegen: Soll der doch hier seinen substanzlosen Verbal-Dung von sich geben — irgendwann wird es ihm auch keinen Spaß mehr machen, wenn keine Menschenseele darauf eingeht.

    Dies wird dann auch das letzte Mal sein, dass ich für meinen Teil auf diesen Troll eingehe.

  22. Jens - politikinside@blogg.de 28. November 2005 · 15:57 Uhr

    Rate mal warum ich hier auch nix mehr schreibe, wenn SfO seinen Schrott hier ablässt? ;-)

  23. Sozialdemokrat für Oskar 29. November 2005 · 10:47 Uhr

    @ Bazinho

    Leider zeugt Dein neuerlicher Beitrag nicht gerade von Bereitschaft, mit mir in einen konstruktiven Dialog treten zu wollen. Mit teils konfusen, teils abenteuerlichen Konstrukten versuchst Du, mir ein negativ beladenes Image anzuhängen. Daß Du beim Konfabulieren Deiner unsachlichen Kommentare nicht einmal davor zurückschreckst, mich als „Faschist“ zu bezeichnen, ist ein weiterer Beweis für Deine Unfähigkeit oder auch Deinen Unwillen, auf Fakten basierende Beiträge einzustellen. Statt dessen unterstellst Du ausgerechnet mir, der ich die menschenverachtende Politik des Neoliberalismus in Deiner Partei anprangere, asozial und demokratiefeindlich zu sein. Solch eine Chuzpe ist wohl kaum zu übertreffen.

    Als examplarisches Beipiel dafür, was ASOZIAL und DEMOKRATIEFEINDLICH ist, dient folgende Auflistung, die sich ad infinitum — sowie ad nauseam — fortsetzen ließe:

    Im Zuge der Aufrüstung und Militarisierung Deutschlands, beteiligt sich die SPD am Krieg gegen ethnische Minderheiten (u.a. gegen Tibeter und Uiguren) religiöse Minderheiten (Moslems, Buddhisten, Falun Gong) sowie gegen jene, die eine Demokratie aufbauen wollen (Dissidenten und Kritiker der Ein-Pareien-Herrschaft in China):

    Bundeskanzler Gerhard Schröder spricht sich im Bundestag für Waffenexporte nach China aus. . .
    Schröder gegen den Rest der Welt – so könnte man die Rede kommentieren, die der Kanzler am 14. April 2005 im Deutschen Bundestag vom Stapel gelassen hat. Gegen alle Bedenken aus den eigenen Reihen, vom Koalitionspartner (Fischer hielt ihm indessen wie so oft die Stange) sowie von zahlreichen Menschenrechtsorganisationen wie amnesty international erklärte er, warum er das Waffenembargo gegen die VR China für falsch hält. Wir dokumentieren seine Rede im Wortlaut:
    http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/export/china-kanzler.html

    http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4204494_REF1,00.html

    http://hugo.muensterland.org/2005/03/30/schroder-waffenlieferungen-an-china-auch-gegen-willen-des-bundestags/

    China: Unterdrückung der Uiguren
    Bericht enthüllt vernichtende Kampagne gegen Moslems in Xinjiang:
    http://www.hrw.org/german/docs/2005/04/11/china10465.htm
    http://www.uygur.org/de/wunn05/06_20.htm

    Unterdrückung der Tibeter:
    http://www.tibetfocus.com/zerstoerung/unterdrueckung_kultur&religion.html

    Folter gegen Glaubensbrüder und -schwestern der Falun Gong:
    http://www.faluninfo.net/torturemethods2/
    http://www.faluninfo.net/torturemethods2/burning/Ironing_big.jpg
    http://www.faluninfo.net/torturemethods2/electric-shock/ZhaoMing1_big.jpg
    http://www.faluninfo.net/torturemethods2/sexual-abuse/SplittingLegs_big.jpg
    http://www.faluninfo.net/torturemethods2/force-feeding/ForceFeeding_big.jpg
    http://www.faluninfo.net/torturemethods2/beating/HangingBeating_big.jpg
    http://www.faluninfo.net/torturemethods2/water-dungeon/WaterDungeon_big.jpg
    http://www.faluninfo.net/torturemethods2/children/Why_big.jpg

    Human Rights Watch Asia nun ein nützliches hat ein aussagekräftiges Handbuch veröffentlicht:
    „State Control of Religion”. Es gehört zur Basisliteratur für jeden, der ein
    grundlegendes Verständnis von den Repressionsmechanismen gewinnen will, mit denen die
    kommunistische Partei Chinas religiöse Anschauungen unterdrückt, kontrolliert und behindert.
    Informationen zu der Verfolgung der einzelnen Glaubensgemeinschaften können über deren
    Unterstützergruppen bezogen werden, in erster Linie das Tibet Information Network (TIN), die Cardinal
    Kung Foundation, die Free Church for China, das Falun Dafa Information Center, das Tibetan Centre for
    Human Rights and Democracy (TCHRD) und das Uighur Information Centre.

    Die SPD ermöglicht, unterstützt und forciert Waffenlieferungen ausgerechnet dorthin, wo schwerwiegendste Menschenrechtsverletzugnen, Repressionen und Folter an der Tagesordung sind.

    Nun meine Frage an Euch, Bazinho, Benno, Jens et alii:

    IST DAS SOZIAL???

    IST DAS DEMOKRATISCH???

    HABT IHR DENN IN DER SPD KEINERLEI FUNKEN VON ANSTAND UND MORAL???

  24. Rente 3. Dezember 2005 · 16:31 Uhr

    Die Rente ist sicher!

    Beste Grüße
    Ralf

  25. Sozialdemokrat für Oskar 4. Dezember 2005 · 10:39 Uhr

    @ Ralf

    Die Rente WAR sicher!

    1. 100 Prozent einer durchschnittlichen Monatszahlung hatte die Rentenversicherung als Schwankungsreserve vorzuhalten, die pünktliche Auszahlung der RENTE WAR ZU NORBERT BLÜMS ZEITEN SICHERGESTELLT.

    2. 80 Prozent der Schwankungsreserve ab 01.01.2002, das reicht, sagte Minister Walter Riester (= SPD!)

    3. 50 Prozent der Schwankungsreserve ab 01.01.2003, das reicht, sagt Ministerin Ulla Schmidt (=SPD!)

    4. 20 Prozent der Schwankungsreserve soll auch ausreichen, daran wird gearbeitet – wir leben immer mehr von der Substanz – Rente nach Kassenlage laut Alt-Kanzler Schröder (=SPD!)

    5. Schwankungsreserve am besten ganz abschaffen, Rentner brauchen keine Sicherheit, Rentner können wir uns sowieso nicht leisten!
    (=SPD!)

    6. Die Schwankungsreserve hat Rot-Grün quasi abgeschafft, im 4.Quartal 2004 mußte Eichel (=SPD!) mit der Geldspritze kommen, damit die Rentner die ihnen aufgrund Versicherung ( !!! ) zustehende Rente pünktlich ausgezahlt bekamen.

    http://www.erziehung.uni-giessen.de/studis/Robert/sicher.html

    Alt-Kanzler Gerhard Schröder,
    HR1, 13:00-Uhr-Nachrichten am Sonntag, 27.10.2002:
    „Die Renten sind so sicher,
    wie die wirtschaftliche Lage es zuläßt.“

    Hat der Jurist Schröder nie realisiert, daß die gesetzliche Rentenversicherung eine Versicherung ist, und daß bei wohlerworbenen Versicherungsansprüchen die Beliebigkeit aufhört? Man hätte ihm mal das Grundgesetz kräftig vor den Latz hauen sollen. . .

    http://www.erziehung.uni-giessen.de/studis/Robert/rente-war-sicher.html

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.