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Bei der diesjährigen Feier des Bergwerks Ost zu Ehren der Schutzheiligen der Bergleute, der heiligen Barbara, waren sowohl Bundesfinanzminister Peer Steinbrück als auch der Ministerpräsident des Landes Brandenburg und SPD-Parteivorsitzende Matthias Platzeck, der Einladung der Kumpel nach Kamen gefolgt.

Nach Grußworten von Kamens Bürgermeister Hermann Hupe und Belegschaftsvorstand Peter Schrimpf betrat Peer Steinbrück das Podium.
Er sprach zuerst darüber, wie es ist Finanzminister zu sein.
„Das schöne Gefühl , Geld zu haben, ist nicht zu vergleichen mit dem Gefühl, kein Geld zu haben.“

Und zu seinen Vorrednern sagte er:
„Danke, für die Glückwünsch zum neuen Amt, ich will aber nicht verschweigen, dass es auch Kondolenzbriefe gegeben hat.“
Zum Wahlergebnis bei der Bundestagswahl sagte er:
„Qir hatten ein Wahlergebnis, mit dem wir der emotionale, aber nicht der demokratische Sieger waren.“

Nach einem Lied des Männergesangvereins „Harmonie“ trat Matthias Platzeck ans Pult, der zunächst einige Worte an seinen Vorredner richtete und sich einen Seitenhieb an Bayerns Ministerpräsident Stoiber nicht verkneifen konnte.
„Und meinen großem Respekt möchte ich für Peer ausdrücken, der anders als ein bayerischer Kollege, das schwierigste Amt im aktuellen Kabinett übernommen hat.“

Dann sprach er aus gegebenem Anlass natürlich über den Bergbau.
„Ich komme selbst aus einem Land, wo der Bergbau zu Hause ist. Und ich komme auch, um für 15 Jahre Danke zu sagen. Die Partnerschaft zwischen NRW und Brandenburg hat dazu geführt, dass wir heute in Brandenburg effizient und umweltbewusst Braunkohle fördern und nutzen können.“
Zum Abschluss seiner rede stellte er spontan den Antrag, Mitglied der IGBCE zu werden.
Na dann, Glück auf!


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