Archiv: 2005

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Morgen kommt der neue SPD-Parteichef und Ministerpräsident von Brandenburg, Matthias Platzeck, nach NRW. Und das Beste: Ich werde für euch dabei sein. (Es sei denn, ihr wollt selbst nach Kamen oder Dortmund kommen.) Los geht es um 10 Uhr in Kamen, wo Platzeck gemeinsam mit dem Bundesfinanzminister Peer Steinbrück auf der Barbara-Feier des DSK-Bergwerk Ost teilnehmen wird.
Danach geht es nach Dortmund, wo mein persönlicher Oberbürgermeister zur Besichtigung der Boomstadt Dortmund eingeladen hat. Genauere Termindetails findet ihr hier und hier.
Wenn ich irgendwen von den SPD-Politikern etwas fragen soll, nur raus damit. Schreibt mir einen Kommentar.


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Um Fans, Fanprojekte und Faninitiativen aus aller Welt zu koordinieren bietet die Friedrich-Ebert-Stiftung unter FansforFootball.org eine Internetplattform an, die helfen soll, dies zu tun. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die vielen Ideen, die es sicher unter den Fans gibt, zu unterstützen und dabei zu helfen, diese in die Tat umzusetzen. Dazu werden quer über die Republik verteilt so genannte “Hearings” organisiert, bei denen sich Interessierte treffen können. Außerdem soll eine Datenbank eingerichtet werden, die z.B. dabei helfen soll, Unterkünfte für die Zeit der WM für Fans aus aller Welt zu finden. Das Ganze kann eine sehr spannende Sache werden. Schaut einfach mal rein.

Hier gibt es auch noch eine Art Podcast zum Thema.

via allesaussersport


Viele denken bei SPD und Parteien an die große Politik und an Ämter, an die man sowieso nicht rankommt. Wie es in der Partei bis nach unten aussehen kann, habe ich heute beim Netzdurchstöbern in Desdinova´s Weblog gefunden. Das Ganze gefällt mir sehr gut:

19-22 Uhr: SPD Abteilungsversammlung. Nicht viel bewegt, nicht viel gelernt, aber es war ein schöner Abend. Renate hat uns einen Wein ausgegeben, sehr lecker, lieblich, ihr Mann, Stefan, hat mich beim Studium beraten und mir seine Erfahrungen mit der SOziologie näher gebracht. Ein schöner Abend in weniger einfachen Zeiten, Erwachsene, die sich so Verhalten. Gerade jetzt merke ich, wie satt ich manchmal das Verhalten der Jugendlichen untereinander habe … manchmal sehne ich mich wirklich nach dieser erwachsenen Welt voller Humor, voller Lebensfreude, aber auch voller Gedanken, die Welt zu verbessern. Immer wieder bin ich erstaunt, wie viel meine junge Meinung dort zählt, wie viel Anerkennung ich für gesellschaftliches Engagement bekomme, was andere junge Menschen nur verlachen, weil nicht verstehen. Schön, dass es auch diese andere Seite gibt.
Gute Nacht

Was fällt mir da noch anderes ein, als euch darauf hinzuweisen, dass ihr bei uns auch online Mitglied werden könnt. Es lohnt sich.


Seit Tagen ist es in den Medien: Die CIA hat einen Deutsch-Libanesen entführt und monatelang festgehalten und verhört. Jetzt diskutiert auch die Blogosphäre die Tat und vor allem die Rolle, die deutsche Politiker darin gespielt haben. Und schon machen wir Deutschen wieder, was wir am Besten können. Wir suchen Sündenböcke. So gibt das Blog Metronaut gleich fast der gesamten poltischen Klasse die Schuld:

Dass jetzt in Sachen Entführung ohne Anklage, Verschleppung und Folter so wenig passiert, darf nicht wundern: die CDU war damals voll auf Seite der USA, die SPD wusste bescheid, die Grünen auch.

Das Rad des Schicksals sieht in Schily den Hauptschuldigen:
Keinerlei Kenntnis über geheime Gefängnisse und Verhörzentren … Wer glaubt das denn? Die Spatzen (Medien) pfiffen es doch von den Dächern!! Hörgeräte nicht angehabt? Rosarote Brillen festgeklebt? Weltmeister in der 3-Affen-Technik!

Hier ist mein Senf dazu:
Es ist völlig egal, wer, wie, was und wann gewußt hat. Schlimm ist, was die USA getan haben und noch tun. Gerade Schily war es, der nie ein Blatt vor den Mund nahm, wenn es darum ging Guantanamo anzuklagen. Es ist nun mal unmöglich jedes einzelne Flugzeug, das durch Deutschland fliegt, zu untersuchen. Es tut mir leid für Khaled El-Masri und wir sollten alle daran arbeiten, dass sich so etwas nicht noch einmal wiederholt.


Im Blog Hyperpolis hab ich eine interessante Idee gelesen. In der Politik gibt es gerade Überlegungen, die Regierungszeiten elementar zu verändern. Die Ideen sind eine Verlängerung der Kanzlerschaft auf 5 Jahre und eine Beschränkung auf maximal zwei Amtsperioden.
Eine solche Regelung hätte den Vorteil, dass eine Regierung sich nicht nach einer Einarbeitungszeit schon wieder in Wahlkämpfen aufreiben muss.
Hyperpolis schreibt:

Der zweite Punkt – Begrenzung der Kanzlerschaft auf 10 Jahre – ist ebenfalls absolut angebracht, denn Charaktere wie Adenauer oder Kohl haben spätestens nach Ablauf dieser Frist letztendlich nur noch ihre Macht verwaltet. Im Nachhinein hätte das Land auf die letzten Jahre sowohl des einen wie auch des Anderen gut verzichen können.

Was haltet ihr von der Idee?


Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber für mich sind die letzten Tage und Wochen, zumindest was meine Nerven angeht, irgendwie angenehmer erschienen, als die davor. Seit SPD und CDU laut Wählerauftrag gemeinsame Sache machen müssen hat es aufgehört, dieses ewige kategorische Kritisieren am Anderen und das Schlechtreden aller Dinge, die die anderen machen. Diesen Part hat jetzt der so genannte „Oppositionsführer“ Guido Westerwelle übernommen. Der wirkt allerdings immer noch einfach nur beleidigt, dass er auf Bundesebene nicht mitspielen darf und ist zum Glück im Moment so uninteressant, dass er nich besonders ins Gewicht fällt, was zumindest meine Laune angeht.
Aber was ist die große Koalition nicht schon vor der Wahl und auch danach kaputt geschrieben worden. Praktisch alle Zeitungsblätter und Internetnachrichten waren sich einig, dass eine große Koalition nur Stillstand bedeuten kann. Kaum ist die große Koalition aber da, gehen die Arbeitslosenzahlen runter und die Stimmung geht rauf. Klar kann das auch wieder alles Zufall sein. Aber die Erholsamkeit, die das Ganze mit sich bringt, bleibt. Lassen wir die große Koalition doch erst Mal ein wenig arbeiten. Oder was meint ihr?


staat_und_buerger_in_nrw.jpg Mit dem Zukunftskonvent am 05.11.2005 hat die NRWSPD eine Phase intensiver inhaltlicher Debatte über Ziele und Strategien für unser Land begonnen. Unter dem Motto “Die Chancen nutzen. NRW 2010″ wollen wir in den nächsten Wochen und Monaten anhand von 5 Leitbildern mit allen Interssierten über die Zukunft Nordrhein-Westfalens diskutieren.
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Was hat euch an den Foren gefallen, was nicht? Was sollte noch in diesem Themenzusammenhang diskutiert werden? Hast du Anregungen, Textvorschläge u.ä.?
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Hier geht es zur Diskussion des Leitbildes “Staat und Bürger in NRW – Partner im Strukturwandel – Vernetzte Gesellschaft.”


Staedte_brauchen_soziale_St.jpg Mit dem Zukunftskonvent am 05.11.2005 hat die NRWSPD eine Phase intensiver inhaltlicher Debatte über Ziele und Strategien für unser Land begonnen. Unter dem Motto “Die Chancen nutzen. NRW 2010″ wollen wir in den nächsten Wochen und Monaten anhand von 5 Leitbildern mit allen Interssierten über die Zukunft Nordrhein-Westfalens diskutieren.
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Hier geht es zur Diskussion des Leitbildes “Städte brauchen soziale Stabilität.”:


Freiheit_Gerechtigkeit_und_.jpg Mit dem Zukunftskonvent am 05.11.2005 hat die NRWSPD eine Phase intensiver inhaltlicher Debatte über Ziele und Strategien für unser Land begonnen. Unter dem Motto “Die Chancen nutzen. NRW 2010″ wollen wir in den nächsten Wochen und Monaten anhand von 5 Leitbildern mit allen Interssierten über die Zukunft Nordrhein-Westfalens diskutieren.
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Hier geht es zur Diskussion des Leitbildes „Besser statt billiger- So kann NRW seine Stärken nutzen.”:


Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.