Ich mag es sehr gerne, wenn menschen sich Mühe machen. und dieses Kleinod, was W. Fuehrer uns da in die Kommentare gepostet hat, will ich hier deshalb noch mal in groß zeigen. Zwar ist es Kritik an unserem Exkanzler und Exparteivorsitzendem, aber ein wenig Respekt schwingt auch mit. Mein Lieblingsteil ist der mit der Links-Linke:

Als der Kanzler und Genosse
saß noch flott auf hohem Rosse,
machte Spaß ihm das Regieren,
denn das Volk konnt’ er verführen,
und so wurde der Genosse
schnell zum Kanzler auch der Bosse.

Als Links-Linke nicht parieren
ließ schließlich er sie abservieren.
Souverän mit linker Flosse
schickte er sie in die Gosse.


Es geht auch noch weiter:

Dann musste er jedoch agieren,
denn nichts schien mehr zu funktionieren,
und bald saß nun Gerd der Große
immer tiefer in der Soße.

D’rauf ließ er sich flugs pensionieren
und kann jetzt prima profitieren,
sitzt gar im Aufsichtsrat der Bosse
und ist nun Superheld-Genosse.

Ja, er kann wirklich jubilieren,
als Banker soll er nun fungieren,
in der Schweiz, dem Land der Bosse.
Gratuliere, Herr Genosse.


Danke dafür, ich finds großartig. Mehr davon!


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Ein Kommentar

  1. Sozialdemokrat für Oskar 2. Januar 2006 · 3:33 Uhr

    @ Thorsten

    Ein exzellentes Gedicht, dessen Verse treffend die degoutanten Machenschaften des Infant terrible der SPD beschreiben. Auf illustrative Weise beschreibt es die Transformation des einstigen Juso-Jüngers zum deutschen Ivan des Schrecklichen, der es als den Höhepunkt seiner repulsiven Karriere betrachtet, als Komplize des Tschekisten und Mafiosi Putin die vom Volke geraubten Milliarden auf schwarze Bankkonten in die Schweiz zu scheffeln.

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.