Dass Stoiber ein nicht gerade begnadeter Rhetoriker ist, wissen wir ja seit der Bundestagswahl 2002. Ein weiteres Kleinod bayerischer Redekunst könnt ihr hier oder hier hören. Oder lesen:

„Wenn Sie vom Hauptbahnhof in München mit zehn Minuten ohne daß Sie am Flughafen noch einchecken müssen, dann starten Sie im Grunde genommen am Flughafen am am Hauptbahnhof in München, starten Sie ihren Flug — zehn Minuten schauen Sie sich mal die großen Flughäfen an, wenn Sie in Heathrow in London oder sonstwo meine s Charles de Gaulle in äh Frankreich oder in Rom wenn Sie sich mal die Entfernungen ansehen, wenn Sie Frankfurt sich ansehen, dann werden Sie feststellen, daß zehn Minuten Sie jederzeit locker in Frankfurt brauchen um ihr Gate zu finden — Wenn Sie vom Flug- — äh vom Hauptbahnhof starten Sie steigen in den Hauptbahnhof ein, Sie fahren mit dem Transrapid in zehn Minuten an den Flughafen in an den Flughafen Franz-Josef Strauß dann starten Sie praktisch hier am Hauptbahnhof in München — das bedeutet natürlich daß der Hauptbahnhof im Grunde genommen näher an Bayern an die bayerischen Städte heranwächst weil das ja klar ist, weil aus dem Hauptbahnhof viele Linien aus Bayern zusammenlaufen.“

via sixtus, vagabund, david luther, schindler und wirres.net


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26 Kommentare

  1. David Luther 9. Januar 2006 · 0:51 Uhr

    Wenn in den WordPress Shortstats „NRWSPD“ auftaucht, so weiß ich jetzt, macht man erst mal ein ziemlich dummes Gesicht.

    Vielen Dank für die Erfahrung.

  2. Thorsten - blog.nrwspd.de 9. Januar 2006 · 20:03 Uhr

    @ David
    Zuerst mal Glückwunsch zur Erfahrung.
    Aber andererseits, habe gerade deinen Blogeintrag dazu gelesen, und wenn ich geahnt hätte, dass das Ganze dich in so eine tiefe Krise stürzt, hätte ich das gelassen. Soll ich den Link entfernen? Damit du wieder ruhig schlafen kannst?

  3. David Luther 9. Januar 2006 · 21:27 Uhr

    Hab mich schon wieder gefangen, danke der Nachfrage, keine Sorge, alles gut. Ich schlafe sowieso schlecht. :)

  4. Neoliberaler 10. Januar 2006 · 3:43 Uhr

    @ Thorsten

    Laß doch bitte diesen Kindergarten-Kram. Stoiber mag zwar nicht als ein besonders eloquenter Redner gelten, doch darauf kommt es nicht an.
    Vielmehr zählen die herausragenden Leistungen, die er vollbracht hat. Nicht von ungefähr zählt das von ihm regierte Bayern als Wirtschaftswunderland. . .

  5. dL 10. Januar 2006 · 18:21 Uhr

    @ NL: Mit Betonung auf WUNDER …

  6. Neoliberaler 10. Januar 2006 · 20:53 Uhr

    @ dL

    Korrekt. Edmund Stoiber ist quasi ein Nachfolger Ludwig Erhards, welcher seinerzeit der gesamten BRD ein Wirtschaftswunder bescherte:

    http://www.cocoa.de/news/2004_05/10/wirtschaftswunder1.htm

  7. dL 12. Januar 2006 · 13:21 Uhr

    Klarer Fall von Ironieresistenz?

  8. Neoliberaler 12. Januar 2006 · 17:37 Uhr

    @ dL

    Keineswegs. Gestatten Sie mir die Aufzählung konkreter Beweise für den herausragenden Erfolg der Regierung Edmund Stoiber. Die entsprechenden Exzerpte stammen aus der Rede des Bayerischen Ministerpräsidenten anläßlich des Unternehmertags 2004 der Landesvereinigung der Arbeitgeberverbände NRW am 2. November 2004 in Düsseldorf:

    „Bayern und Nordrhein-Westfalen zu vergleichen ist dabei besonders interessant: Es sind nach Einwohnerzahl und Wirtschaftsleistung gemessen die beiden größten deutschen Länder und ihre Regierungen wurden beide über viele Jahrzehnte von klaren, konstanten politischen Mehrheiten getragen.

    Auch wenn die Ausgangsbedingungen unterschiedlich und der Einfluss der Landespolitik auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen begrenzt sind – die Standorte stehen im Wettbewerb. Und nachdem ich davon ausgehe, dass sowohl die Unternehmer als auch die Arbeitnehmer in NRW nicht tüchtiger oder weniger tüchtig sind als in anderen Bundesländern, sagen unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklungen durchaus etwas über die Qualität der Politik. Was ist zu konstatieren?

    Nordrhein-Westfalen war einst die industrielle Herzkammer Deutschlands, Zentrum des deutschen Wirtschaftswunders, Spitzenzahler in den bundesweiten Finanzausgleich. Und heute?

    40 Jahre SPD haben Nordrhein-Westfalen in die Krise gesteuert. Das konstatiere ich mit großem Bedauern! Denn ginge es NRW besser, stünde auch Deutschland insgesamt besser da. Und: Bayern müsste nicht soviel in den Länderfinanzausgleich bezahlen.

    Heute sind die unionsregierten Länder im Süden die Motoren von Wirtschaft und Beschäftigung in Deutschland. Heute sind Baden-Württemberg und Bayern Spitzenzahler im Finanzausgleich, die Länder mit dem höchsten Wachstum, der niedrigsten Arbeitslosigkeit und der höchsten Innovationsdynamik.

    Natürlich werden in Nordrhein-Westfalen auch heute noch Spitzenleistungen erbracht. Sie alle können stolz sein auf das, was Sie als Unternehmer und als Arbeitgeber leisten. Aber insgesamt steckt dieses Land in einer tiefen Krise und das Schicksal von Opel in Bochum und Rüsselsheim ist nur die Spitze eines Eisbergs.

    […]

    Wir brauchen akademische Eliten genauso wie handwerkliche Meister und eine in der gesamten Breite qualifizierte, motivierte und flexible Arbeitnehmerschaft.
    Mit einer gleichmacherischen Ideologie, mit Gesamtschulen und Durchschnittsuniversitäten ist dieses Ziel nicht zu erreichen.

    Die Bildungspolitik Nordrhein-Westfalens und anderer rot regierter Bundesländer war ein Irrweg und PISA hat das schonungslos offen gelegt. Bayern ist als einziges Bundesland unter den internationalen Top Ten vertreten.

    Nicht umsonst haben Roland Koch und Christian Wulff das Umsteuern in der Bildungspolitik zur absoluten Priorität gemacht, nachdem sie in Hessen und in Niedersachsen die Regierung übernommen haben.Wir in Bayern haben in den letzten Jahren eine breit angelegte Bildungsoffensive auf den Weg gebracht:

    Wir haben seit 1998 5.300 zusätzliche Lehrerinnen und Lehrer eingestellt. Wir haben für die theoretisch schwächeren Schüler Praxisklassen an den Hauptschulen eingerichtet, die sechsstufige Realschule eingeführt und – erstmals in diesem Schuljahr – das achtstufige Gymnasium. Wir haben den Schulen mehr Autonomie und Gestaltungsfreiheit gegeben und gleichzeitig mit zentralen Jahrgangsstufentests die Vergleichbarkeit und Leistungskontrolle verbessert. Wir haben Verbesserungen im Kindergartenbereich auf den Weg gebracht, weil sich bereits bei den Jüngsten viel über ihre Chancen in Schule und Beruf entscheidet.

    Und wir haben in diesem Jahr Elitestudiengänge in verschiedenen bayerischen Universitäten gestartet und werden auch den Hochschulen generell mehr Autonomie und Möglichkeiten zur Profilbildung und intensiverem Wettbewerb geben.

    Bayern hat von 1999 bis 2004 bei einer Steigerungsrate des Gesamthaushalts um 6 % die Bildungsausgaben um 19 % gesteigert. Und auch künftig bleibt trotz eines harten Sparkurses die Bildung ein Schwerpunkt unser Politik und der Haushaltsposten mit den höchsten Zuwächsen.

    Ähnlich zentral zur Sicherung unserer Zukunftschancen: die Forschungspolitik.
    Bayern hat zusammen mit Baden-Württemberg den höchsten Anteil der Forschungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt und – Ausweis des Erfolgs – auch die meisten Patentanmeldungen, F&E-Beschäftigten und Spitzenrankings bei den Universitäten.Der Ausbau der Forschungslandschaft war immer schon einer der Schwerpunkte bayerischer Politik und entscheidender Faktor beim Aufstieg Bayerns vom Agrarstaat und Armenhaus Deutschlands zum modernen, international attraktiven High-Tech-Standort.

    Als Ministerpräsident habe ich mit der Privatisierung von Staatsbeteiligungen dieser Zukunftspolitik neuen Schub gegeben. Bayern hat seit 1993 weit über vier Milliarden Euro Privatisierungserlöse unter anderem in den Ausbau der Hochschulen, der Fachhochschulen, der Existenzgründerzentren, von Wagniskapitalfonds und Technologie-Transfer-Strukturen investiert. In vielen Schlüsseltechnologien für zukünftige Wachstumschancen wie IuK, Bio- und Gentechnologie, Medizintechnik oder neue Werkstoffe spielt Bayern international in der Champions-League. Im Umfeld von Leuchttürmen wie dem heuer eröffneten Forschungsreaktor München II oder von Spitzenuniversitäten bilden sich Cluster, also vernetzte, leistungsfähige und international wettbewerbsfähige Schwerpunkte von Firmen, Forschern, Spitzenfachkräften etc.Nur mit einer solchen Strategie der aktiven Förderung des Strukturwandels, von neuen, zukunftsträchtigen Wachstumskernen, hat Deutschland im Wettbewerb um Kapital, um Arbeitsplätze, Wohlstand und soziale Sicherheit eine Chance.

    Deshalb ist es fatal, wenn allein in den letzten fünf Jahren mit über 15 Milliarden Euro Subventionen nicht vor allem die Zukunft Nordrhein-Westfalens gestaltet, sondern der Erhalt der Steinkohle finanziert wurde. Wir müssen schneller weg von einer Politik, die offensichtlich eine Sackgasse ist und die letztlich NRW und ganz Deutschland zurück wirft.

    Denn diese Milliarden fehlen nicht nur für die Erschließung von Zukunftschancen, sie treiben ja auch die Steuerlasten in die Höhe, schwächen die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen und deutscher Löhne und kosten Arbeitsplätze.Natürlich hatte Bayern es insofern leichter, als der Bergbau nie eine so zentrale Rolle gespielt hat wie in NRW. Doch auch Bayern musste in den 60er Jahren mit dem zu Ende gehenden Bergbau fertig werden und den Strukturwandel bewältigen. Im Saarland beweist Peter Müller gleichermaßen, dass eine Offensivstrategie dem Konservieren weit überlegen ist.

    In anderen vom Strukturwandel betroffenen Branchen wie Textil oder Porzellan geht Bayern ebenfalls in die Offensive.
    Was in Bayern oder im Saarland geschieht, ist letztlich auch als Lehrstück konservativer Politik zu verstehen: Verändern, um zu bewahren.

    Diese Politik des Weitblicks und der richtigen Prioritätensetzung hat wesentlich zum Erfolg der unionsregierten Länder beigetragen:
    Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen, Thüringen und – nach einem Regierungswechsel – das Saarland, Hessen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, sie stehen deutlich besser da als die Länder mit SPD-geführten Regierungen.Und deshalb ist es höchste Zeit, dass auch Nordrhein-Westfalen zu dieser Gruppe gehört.

    […]

    Dazu, ergänzend zum bereits Gesagten, nur drei Zahlen:
    Im Jahr 1969 hatten das reiche Nordrhein-Westfalen und das arme Bayern eines gemeinsam, nämlich eine nahezu gleich hohe Verschuldung der öffentlichen Haushalte in Höhe von je rund 3 Milliarden D-Mark oder 1,6 Milliarden Euro.

    Heute, knapp 40 Jahre später, hat sich der Schuldenstand Bayerns auf rund 20 Milliarden Euro verzwölffacht, der Schuldenstand von Nordrhein-Westfalen auf rund 95 Milliarden Euro versechzigfacht! [Stand 2004]

    Das ist [Stand 2004] eine massiv zukunftsfeindliche Politik! Das nimmt NRW jeden Spielraum für Investitionen in neue Wachstumschancen. Jedes Jahr muss das Land allein 4,7 Milliarden Euro nur für Zinsen ausgeben – das heißt mehr für die Schulden der Vergangenheit als für die Investitionen in die Zukunft. Zum Vergleich: Bayern gibt weniger als ein Viertel, nämlich 1,1 Milliarden Euro, für den Schuldendienst aus.

    Es ist höchste Zeit für einen Regierungswechsel in NRW [Stand 2004], damit endlich Schluss gemacht wird mit dieser perspektivlosen Politik auf den Schultern der Jungen und kommender Generationen!

    Wenn NRW heute nicht mehr Schulden hätte als Bayern, dann müsste das Land jedes Jahr rund 3 Milliarden Euro weniger Zinsen zahlen und könnte entsprechend mehr investieren – in die Bildung, in die Forschung, in die Infrastruktur, in die Förderung des Strukturwandels. Es hätte mehr Wachstum. Es hätte mehr Arbeitsplätze. Es könnte seinen Bürgerinnen und Bürgern bessere Zukunftsperspektiven bieten.

    […]

    Die SZ titelte letzte Woche süffisant: „Eichels Abzählreim. Er spart. Er spart nicht. Er spart. Er spart nicht…“ (SZ, 25.1004) Genau darin liegt das grundlegende Versagen dieser rot-grünen Bundesregierung: Nicht in falschen ideologischen Bekenntnissen. Freiheit oder Sozialismus – das ist heute nicht mehr die Frage. Auch Schröder bekennt sich zu Freiheit und Förderung des Unternehmertums als Grundlage für Wachstum und Beschäftigung genauso wie zur Gerechtigkeit gegenüber kommenden Generationen. Das Problem ist, dass alles nur Lippenbekenntnisse bleiben.

    * Schröder hat die Haushaltskonsolidierung versprochen – tatsächlich macht seine Regierung 2004 die höchsten Schulden in der Geschichte der Bundesrepublik.
    * Schröder hat eine Innovationsoffensive versprochen – außer der Einsetzung einer Kommission ist bisher nichts passiert.
    * Schröder hat mehr soziale Sicherheit versprochen – tatsächlich ist die Tragfähigkeit der sozialen Sicherungssysteme in einem Maße erschüttert wie nie zuvor.
    * Schröder hat Aufschwung und Wachstum versprochen – tatsächlich gehört Deutschland Jahr für Jahr international zu den Wachstumsschlusslichtern.
    * Schröder hat den Abbau der Arbeitslosigkeit versprochen – tatsächlich geht die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zurück und die Arbeitslosigkeit ist die höchste seit der Wiedervereinigung.

    Einen einzigen Pluspunkt kann er für sich verbuchen: Er hat seine Agenda 2010 verkündet und ist einmal, ein einziges Mal, nicht angesichts der Widerstände umgefallen. Allerdings bleibt diese
    Agenda weit hinter dem, was notwendig wäre, zurück. Das Urteil der Wirtschaftsforschungsinstitute über die bisherigen Maßnahmen von Rot-Grün ist klar: Ein erster Schritt, aber nicht ausreichend. Die verheerenden Arbeitsmarktdaten belegen das drastisch.

    Kein Wunder, dass der Aufschwung nicht greift, wenn über Jahre nur geredet, Versprechen gebrochen und Verunsicherung geschürt wird, wenn ein isolierter Reformschritt gemacht und danach gleich wieder Stillstand ausgerufen wird.

    Wo die Union Verantwortung trägt, da wird nicht nur geredet, sondern da wird gehandelt !“

  9. dL 12. Januar 2006 · 19:38 Uhr

    LACHLACHLACH …

  10. dL 13. Januar 2006 · 0:00 Uhr

    Ah … Jetzt geht’s allmählich wieder. Janee, großartige Rede. Hat er bestimmt selber geschrieben. Sollte man eigentlich an die Bild schicken. Ich sehe die Schlagzeile schon vor mir:

    „Stoiber weist einwandfrei nach: Stoiber ist geil.“

  11. Neoliberaler 13. Januar 2006 · 0:55 Uhr

    Lieber dL:

    Mit albernen Sprüchen auf Kindergarten-Niveau zu reagieren, zeugt nicht gerade davon, daß Du auf dem Boden der Realität stehst.
    Aus diesem Grunde empfehle ich Dir, Dich einmal ernsthaft mit den Grundlagen einer effizienten Wirtschaftsförderung nach dem Muster der unions-regierten Bundesländer auseinanderzusetzen.

  12. dL 13. Januar 2006 · 17:01 Uhr

    OUHA!

    Na, jetzt habe ich aber kassiert. Meine Herren. Könnten wir bitte beim „Sie“ bleiben, du?

    Wie realistisch ist es, dass ein Stoiber-Kritiker dem Ede so eine Rede schreibt? Lassen Sie mal schön die Kirche im Dorf. Ich hege keinerlei Zweifel, dass jeder beliebige Politiker jeder beliebigen Partei in der Lage wäre, den Schmonzes zu seinen Gunsten hinzubiegen.

    Rüsselsheim liegt übrigens in Hessen. So nebenbei.

    Die Unionspolitiker – und besonders die von der CSU – sind für mich nicht viel mehr als ein Haufen machtgieriger, krimineller, ängstlicher Greise, die sich für wenig Anderes interessieren als die Füllung ihrer eigenen Taschen – darin unterscheiden sie sich nicht sonderlich von den Politikern anderer Parteien, allerdings sind die Politiker anderer Parteien dabei irgendwie subtiler und nicht so … bauerntrampelig. Um das mal deutlich auszudrücken. Ich gehe stark davon aus, dass eine tiefere Auseinandersetzung mit dem Thema diesen Eindruck nur verfestigen wird, deshalb – und weil es mich einfach kein Stück interessiert – lasse ich das lieber. Und wenn Sie noch so viele Stoiber-Reden posten, vor mir auf die Knie gehen und in Tränen ausbrechen wie Gerhard – ich find‘ den Ede Scheiße. Ich habe einfach Lust auf Multikulti, mehr „Sozial“ als nur ein Wort im Titel, keine polizeilichen Kontrollen alle fünf Meter und keinen Atomstrom.

    Damit werden Sie leben müssen – ich kann das sehr gut. Und überhaupt … Wie die Dinge stehen, wird Herr Stoiber auch irgendwann der Mme Merkel zum Opfer fallen, wie so viele vor ihm. Und es wird nichts von ihm übrig bleiben, außer fein gemahlener, weißer Haare und seiner „Muschi“.

    „Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt ist ein Mensch.“ (Erich Kästner)

    KUSS

  13. Sailor 19. Januar 2006 · 11:33 Uhr

    Lieber DL,
    ich möchte dich bitten deine Kommentare in Fäkalsprache anderswo abzulassen als hier.
    Ich sage bewußt „dich“, denn eines „Sie“, das du oben implizit gefordert hast, bist du offenkundig nicht würdig. Bei aller Meinungsverschiedenheit sollte man doch den Ton wahren, mit deinen primitiven und hetzerischen Auslassungen hast du dich dagegen für ernsthaften politischen disput disqualifiziert, oder um mit Matth. 26,73 zu sagen: „Wahrhaftig, du bist auch einer von denen, denn deine Sprache verrät dich.“

  14. Björns WebLog - Edmund Stoiber 20. Januar 2006 · 11:08 Uhr

    Real-Satire

    Edmund Stoiber braucht keine Satiriker, er kann es selbst am Besten …

    Zu seinem Renomierprojekt, dem Transrapid vom Münchener Hauptbahnhof zum Flughafen Franz Josef Strauß redete er sich folgendermaßen in Rage …

    Nachtrag / Update

    Das gan…

  15. Björns WebLog - Edmund Stoiber 20. Januar 2006 · 11:09 Uhr

    Real-Satire

    Edmund Stoiber braucht keine Satiriker, er kann es selbst am Besten …

    Zu seinem Renomierprojekt, dem Transrapid vom Münchener Hauptbahnhof zum Flughafen Franz Josef Strauß redete er sich folgendermaßen in Rage …

    Nachtrag / Update

    Das gan…

  16. dL 23. Januar 2006 · 12:45 Uhr

    Lieber Sailor,

    sail on.

  17. Mario Basler 23. Januar 2006 · 20:09 Uhr

    Hey, es ist doch völlig egal,auf welcher Seite man politisch steht, hier gehts doch nur darum, dass Ede mal wieder so ins rethorische Fettnäpfchen getreten ist, dass man auch als CSUler darüber lachen können sollte.

    „Gegen Dummheit hat der um ein Grad Klügere keine andere Waffe als den Humor.“ (Hermann Hesse)

  18. dL 24. Januar 2006 · 1:11 Uhr

    @ Mario: RISCHTISCH.

  19. JOJO 25. Januar 2006 · 7:52 Uhr

    @Sailor,

    also ich bin nur zufällig hierher gestossen, aber den Müll den Du hier von Dir gibst hört sich eher nach einer missglückten Jugend an.( Du warst wohl immer DER den niemand leiden konnte)

    Schreibfehler kannst >>DU<< behalten

  20. dawasekey 26. Januar 2006 · 11:50 Uhr

    …die Rede ist ganz nett, aber um so peinlicher, wenn man sich darüber lustig macht und zu Beginn erst einmal mit einem schönen Grammatikfehler aufwatret: „Das Stoiber nicht gerade..:“ – das „Das“ schreibt man hier bitte mit Doppel „S“, also „Dass Stoiber..:“
    Ihr wisst ja, wer im Glashaus sitzt ;-)) (das sagt ein Nicht-CSU-ler)

  21. Thorsten - blog.nrwspd.de 26. Januar 2006 · 12:11 Uhr

    @ dawasekey
    Danke für den Hinweis. Im allgemeinen Bloggefecht kann sich da schon mal ein Grammatikfehler einschleichen.
    Die gesammelten Augen des Internets sehen einfach mehr, als meine beiden von Computermonitoren ausgelaugten Guckerchen.
    Danke.

  22. donicc 26. Januar 2006 · 12:17 Uhr

    Ich lach mich tot! Sowas stacksiges hab ich ja noch nie erlebt. Unabhängig davon, ob man Stoiber gut oder schei… findet – das Flughafen-Bahnhof-Gesabbel ist einfach daneben!
    Wenn man ein Fünkchen Humor hat und nicht seit 50 Jahren Ehrenmitglied der CSU, müsste man das ehrlicherweise zugeben – und auch darüber lachen – können.

    Noch was @ Dawasekey:

    Wenn du schon so sehr auf Orthographie schaust, dann lies dir doch dein Posting nochmal in Ruhe durch! Übrigens ist es lächerlich, jemandem den Spaß über die Rede absprechen zu wollen, weil er einen Artikel mit einer Konjunktion verwechselt hat – wobei der Fehler sicherlich ein „Vertipper“ war!

    Und noch was @ dl:

    Was geht denn mit dir? Schreibst du zu Hause Bundestagsreden auf Phönix-History mit oder was soll das? Hier gings um SPASS!!! Nicht um eine politische Diskussion!!! Es ging auch nicht gegen Stoibers Politik sondern seine rethorischen Fähigkeiten (bzw. seine nichtvorhandenen)! Wie engstirnig muss man sein???

  23. dL 26. Januar 2006 · 18:22 Uhr

    @ donicc:
    Wenn ichs nicht in irgendeiner Art und Weise witzig gefunden hätte, hätte ich es kaum auf meiner Seite gepostet. El Neoliberalo ging es um Stoibers Politik und darauf habe ich geantwortet. Bei „Sailor“ erübrigt sich jeder Kommentar – in Sachen Engstirnigkeit wirst du dich eher an die zwei Vögel wenden müssen, da bist du bei mir falsch. Mir gehen Stoiber und seine Politik ziemlich am nicht besessenen Schlips vorbei, that’s all.

  24. donicc 26. Januar 2006 · 20:47 Uhr

    @ dl:

    sorry, ich hab wohl übereifrig schnell was hingetippt. Mein Posting war eigentlich auch an Neoliberaler gerichtet, nicht an dich. Verwechslung! Ich denke wir sind da eher auf
    einer Wellenlänge.

    Sorry nochmal!

  25. dL 26. Januar 2006 · 21:19 Uhr

    Hab mich schon gewundert … :D

    No worries!

  26. Erich 30. Januar 2006 · 17:20 Uhr

    Schön, daß es Menschen gibt, die sogar einen absoluten Sabbelkönig noch toll finden. Ich habe mich jedenfalls schräg gelacht, und in dieser Haltung verharre ich bis auf weiteres – har -har…

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.