Wir nehmen heute Abschied von dem ehemaligen Bundespräsidenten und NRW-Ministerpräsidenten Johannes Rau. Im Berliner Dom wird ein Trauergottesdienst vom Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Wolfgang Huber, gestaltet. Es werden 1500 Gäste erwartet, unter ihnen Bundespräsident Horst Köhler, das österreichische Staatsoberhaupt Heinz Fischer sowie der frühere SPD-Chef Hans-Jochen, die während der Trauerfeier Abschiedsworte sprechen werden.

Im Anschluss an den Trauergottesdienst soll Rau im engsten Familienkreis auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof im Bezirk Mitte beigesetzt werden.


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7 Kommentare

  1. Lilli Marleen 8. Februar 2006 · 21:52 Uhr

    Ich finde es schade, dass er in Berlin beigesetzt wird (auch wenn ich das Symbol verstehe), wo doch seine Familie so weit weg ist.

  2. Benno 9. Februar 2006 · 0:08 Uhr

    Wieso, seine Familie wohnt doch seit Johannes‘ Amtsantritt als Bundespräsident ebenfalls in Berlin — und wird dort wohl auch bleiben; erst gestern hieß es während der Übertragung von der Trauerfeier, die Familie hätte damals zwar noch große Probleme damit gehabt, von Wuppertal wegziehen zu müssen, habe sich mittlerweile aber sehr gut in Berlin eingelebt.

    Nichtsdestotrotz hätte ich es angemessener gefunden, wenn der wohl berühmteste Wuppertaler — zumal ein Mann, der seine Heimatstadt so stark geprägt hat wie kaum ein anderer und ihr immer, auch über die Distanz, treu geblieben ist — auch in Wuppertal begraben worden wäre. Da ich selber aus dem Bergischen Land komme, blutet mir da ein bisschen das Herz.

  3. Lilli Marleen 9. Februar 2006 · 20:45 Uhr

    Benno: Das wusste ich gar nicht. Aber ich stimme Dir zu, auch wenn ich die politische Komponente verstehe, hätte ich eine Beisetzung in Wuppertal irgendwie eher verstanden. Aber wer weiss, wie er es gewollt hat…

  4. Roter Baron 17. Februar 2006 · 0:32 Uhr

    @ Benno
    Also ich hätte es auch lieber in Wuppertal gehabt – aber in einem muss ich Dir wiedersprechen:
    Der berühmteste Wuppertaler (neben der Schwebebahn und Tuffi, dem Elefanten) ist wohl Friedrich Engels :-)
    An den reicht selbst Bruder Johannes nicht ran – wenngleich ich die politischen Erfolge nicht miteinander vergleichen möchte.

  5. Sozialdemokrat für Oskar 17. Februar 2006 · 2:02 Uhr

    @ Roter Baron

    Da hast Du mal ausnahmsweise Recht:
    Der alte Fritz ist das Non-plus-ultra Wuppertals :-)

  6. Lisa Viktoria 24. Februar 2006 · 15:58 Uhr

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    Staatsakt fr Johannes Rau

  7. Lisa Viktoria 24. Februar 2006 · 15:59 Uhr

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    Staatsakt fr Johannes Rau

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