Gerade habe ich einen interessanten Artikel bei der Deutschen Welle gelesen.
Darin wird der Direktor des Europäischen Journalismus-Observatoriums in Lugano (Schweiz), Stephan Russ-Mohl, mit der Aussage zitiert:

„Auch die seriösen Medien sind unter dem sehr starken Einfluss der Boulevard-Medien gezwungen, Dinge aufzuplustern, welche die Leute in Angst und Schrecken versetzen, obwohl dazu überhaupt kein Anlass besteht“.Die Bildsprache lege dabei oft das Gegenteil von dem nahe, was in den Artikeln stehe. Russ-Mohl: „Es wurden millionenfach Bilder von Menschen in Schutzanzügen gedruckt – und damit suggeriert, dass eine große Ansteckungsgefahr besteht.“

Dann will ich auch mal Bilder sprechen lassen:

DSC00046.jpg
„Barbarie Entenbrust mit Waldhonig lackiert, Rotkohl und Schupfnudeln“. Gegessen auf Rügen. War sehr lecker.


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12 Kommentare

  1. Jens 24. Februar 2006 · 16:28 Uhr

    Naja ganz unterschätzen darf man die Sache auch nicht, aber man sollte auch nicht übertreiben wie die Spezis von der „Blöd“-Zeitung.

    Auch kann das ich das Thema „Vogelgrippe“ net mehr hören, wenn man irgendwas aus dem Bereich „Geflügel“ in der Kantine bestellt kommen jetzt andauernd Sprüche wie: „Willste wirklich Selbstmord behen?“ usw. Das NERVT ;-)

  2. Anke 25. Februar 2006 · 11:28 Uhr

    Hhm,
    nicht ganz korrekt gerupft… Was machen Möhre und Blumenkohl auf dem Rotkohl? Das passt doch nun überhaupt nicht. Und was ist das denn für ein „Zeugs“ vor dem Rotkohl? Feigen oder Maronen?

    Hoffentlich war es günstig….. *rolleyes*

    Nicht böse sein… ;-)
    Einen schönen Resturlaub und gute Erholung
    wünscht
    Anke

  3. Jens 25. Februar 2006 · 12:04 Uhr

    Na das ist „moderne“ Kochkunst ;-D

  4. Hauptstadt 25. Februar 2006 · 12:04 Uhr

    Davon biste satt geworden? Oder ist dir die Vogelgrippe auf den Magen geschlagen? :D

  5. Dieter 25. Februar 2006 · 12:16 Uhr

    Wenn ich den Teller sehe, dann bekomme ich auch Hunger auf Geflügel, es ist schon schlimm wenn die Medien solchen Aufwand treiben, es gibt nichts anderes zuschreiben Vogelgrippe oder der Zinnsoldat Ströbele BDN hat doch was gemacht, von den 5 Mio. Arbeitslosen schreibt augenblicklich keiner.
    Dirk, dir wünsche ich noch einen schönen Resturlaub du kannst ruhig Geflügel essen „Guten Appetit“

  6. gerda 25. Februar 2006 · 13:41 Uhr

    „Die Vogelgrippe hat Schleswig-Holstein erreicht. Im Kreis Ostholstein wurden zwei tote Enten gefunden.“ Lübecker Nachrichten

    bei uns geht es relativ entspannt zu, in timmendorfer strand fand gestern abend sogar eine langfristig vom tourismus-service geplante openair-fete statt.

    @anke
    die matsche neben dem entenstückchen ist wohl apfelfüllung!?
    sehr übersichtlich derv teller :-))

  7. Anke 25. Februar 2006 · 14:04 Uhr

    @Gerda: Bist du sicher, dass das Äpfel sind?????
    Könnten auch Borettana Zwiebeln sein… *rolleyes*

  8. Roter Baron 26. Februar 2006 · 2:57 Uhr

    Mmmhh… – das sieht aber sehr lecker aus!
    Also diese ganze Diskussion erinnert mich sehr an gute alte BSE-Zeiten. Komisch, darüber spricht heute kein Mensch mehr. Schweinepest, Gammelfleisch, Würmer und Schwermetalle im Fisch etc. scheinen auch vergessen zu sein.
    So wird das auch mit dem Thema Geflügel aussehen – aber als Konstruktivist wissen wir ja sowieso: Die Wirklichkeit wird nicht zuletzt von den Medien konstruiert.
    Na denn – Mahlzeit ;-)

  9. dasrotedorf.twoday.net 26. Februar 2006 · 13:11 Uhr

    Die Medien sind vom Vogelgrippe-Virus befallen

    Gerade habe ich einen interessanten Artikel bei der Deutschen Welle gelesen.
    Darin wird der Direktor des Europ

  10. Insel Rügen 1. März 2006 · 19:10 Uhr

    Kommt raus!

    Die Strände sind frei

  11. wolfgang 3. März 2006 · 10:30 Uhr

    Hi,

    die wohl am meisten gefährdete Gattung, die Vogelgrippe überträgt, ist die “gemeine Zeitungsente”. Der Historiker Philipp Sarasin, Universität Zürich, bezeichnet die Medien als “erweiterten Wirt” – Sobald ein Erreger dort grassiere, werde er zur “Seuche”…

    Es sollte die verhängnisvolle Macht der Medien gebrochen werden – und das geht nicht mit Appellen, sondern nur über das Geld. Und wo tut es den Medien am meisten weh, wenn nicht bei ihren Anzeigenkunden?
    Boykottiert Firmen, die in Zeitungen, die spekulativ über Vogelgrippe kolportieren, inserieren.

    Die Macht des Geldes könnte die Zeitungen von der Meinungsmache zu seriösem Journalismus zurückführen…

  12. Markus 8. März 2006 · 0:50 Uhr

    Wir haben auf unserer Homepage http://h5n1-vogelgrippe.org/ versucht, das ganze etwas neutraler anzugehen — ohne gleich hysterische Anfälle zu bekommen. Mein Gott — 90 Tote in 3 Jahren Vogelgrippe oder >500 Tote im Jahr wegen direktem Blitzschlag: wovor sollte ich mehr Angst haben? Man könnte meinen, es gäbe gefährliche Krankheiten erst seit der Vogelgrippe (und es sterben immer noch 2000+/Jahr an der normalen Grippe – in der kleinen Schweiz)….

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.