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Schwäne über Rügen

Das war also eine Woche im Katastrophengebiet. In der Zwischenzeit werden in ganz Europa täglich neue Fälle gemeldet. Die ersten „Nutztierbestände“ sind „gekeult“ (Meine Güte, kann Sprache scheußlich sein.) Die Franzosen sorgen sich um Pasteten und Foit Gras, in Indien gibt es in der Parlamentskantine kein Geflügel mehr.

Und Rügen? Die Bundeswehr zieht ab, die meisten toten Vögel sind eingesammelt. Die Enten schwimmen immer noch im Wasser, und die Schwäne kümmern sich um die Aufzucht ihres Nachwuchses.

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Glückliche Enten an der Ostsee

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Schwanenfamilie

Die Rüganer sind immer noch sauer auf die auswärtigen Politiker und kämpfen mit den Imageproblemen und Hotelstornierungen. Und niemand weiß, wie es weitergeht. Schutzimpfung für Vögel? Badeverbot für Schwäne in den Parks? Wird es nie wieder Vogelausstellung geben? Wird jeder, der jetzt die Grippe bekommt, auf Vogelgrippe getestet? Und wer stirbt, obduziert?
Und: wiederholt sich das im nächsten Jahr, wenn wieder Vogelzug ist? Werden dann alle Vogelgebiete zu Karantäneschutzzonen? Bekommt unser „Nutzgeflügel demnächst den Aufkleber: Auf Vogelgrippe getestet? Oder wird mal wieder ein Rind wahnsinnig? Oder der Fisch schimmelig?
So oder so, eine Diskussion über das Thema: Wie halten wir es eigentlich mit unserer „Fleischnahrung“ wird immer dringender. Sind Bio- und Ökoprodukte die Lösung?

Mein Kurzurlaub ist vorbei. Die Woche auf Rügen war sehr schön und lecker.

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Bambi gab es auch einmal zu essen.

Ich würde sofort wieder hin fahren. Jetzt bin ich zurück in NRW, mitten im Karneval und im tristen Winterwetter.

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Back home

Und ich hoffe: am Aschermittwoch ist bekanntlich alles vorbei.

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Nur die roten Fahnen, die bleiben.


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