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Morgen ist es so weit: wir haben Landesparteitag. Wir werden da natürlich von berichten. Aber heute geht es für uns mit den letzten Vorbereitungen und dem Aufbau bereits in Bochum los. Und die Jusos haben zu einem spannenden 2-tägigen Neumitgliederseminar eingeladen, dass heute bereits beginnt. Auch davon werden wir natürlich berichten.

Ablaufplan des Juso-Neumitgliederseminars Tag 1

15.00 Uhr Begrüßung durch den Juso Landesvorsitzenden Alexander Bercht
15.30 Uhr Gespräch mit dem SPD-Landesvorsitzenden Jochen Dieckmann über die Erwartungen an den Landesparteitag.
16.00 Uhr Austausch über bisherige Erfahrungen bei Jusos/ SPD und eure Anforderungen an Jusos/ SPD
17.00 Uhr Vorstellung der Strukturen von SPD und Jusos
17.30 Uhr Pause
17.45 Uhr Vorstellung des Ablaufes des Landesparteitages. Zeitplan und Erläuterung der Verfahren auf dem Landesparteitag.
18.30 Uhr Abendessen
19.30 Uhr Gespräch mit der SPD-Fraktionsvorsitzenden im Landtag NRW
Hannelore Kraft über Bildungs- und Familienpolitik. Schwerpunkt: Schulgesetz und Kinderbetreuung.
20.00 Uhr Arbeitsgruppen zur Vorbereitung der Gespräche am nächsten Tag
a) Jugendarbeitslosigkeit – Konzepte und Vorstellungen der Bundesregierung
Zur Vorbereitung des Gesprächs mit Franz Müntefering
b) Nur Reiche können sich einen schwachen Staat leisten – Der Handlungsfähige Staat als Garant sozialer Gerechtigkeit.
Zur Vorbereitung des Gesprächs mit Peer Steinbrück
c) Die Bürgerversicherung und ihre Umsetzungsperspektiven in der Großen Koalition.
Zur Vorbereitung des Gesprächs mit Ulla Schmidt

Ablaufplan des Juso-Neumitgliederseminars Tag 2 Samstag, (1. April 2006)
8.30 Uhr Besuch der Delegationsvorbesprechungen der einzelnen Regionen in NRW
9.30 Uhr Beginn des Landesparteitages
Während des Landesparteitages wird es im Tagungssaal einen reservierten Bereich für alle TeilnehmerInnen des Seminars geben. Außerdem stehen für Kleingruppen Ansprechpersonen zur Verfügung, die Fragen zu Abläufen oder Bewertungen von Ergebnissen etc. erklären können.
11.30 Uhr Treffen mit Peer Steinbrück
13.15 Uhr Treffen mit Franz Müntefering
14.00 Uhr Ulla Schmidt (je ca. 30 Minuten)
18.00 Uhr Feedback und Seminarkritik

Das mal zur Übersicht. Ich packe jetzt mal meinen Kram zusammen. Bis später.


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5 Kommentare

  1. Jammalappe 31. März 2006 · 16:20 Uhr

    Dann ist das aber doch nicht das Juso-Neumitgliedertreffen. Sondern wohl eher das gute alte Neoliberale Seminar, oder !?

    Bei den Gästen können sich die vorhandenen Neumitglieder gleich die entsprechende Gehirnwäsche abholen. Tröstend das (wie überall, ausser in RLP) kaum noch 25 % der Wähler mit dieser (nicht vorhandenen) programmatischen Linie erreicht werden können.

    Bei uns in FFM sogar schon < 20 %.
    Das war übrigens auch mal rot, bevor alle die Fahnen gestrichen haben und nur noch Roland Koch bzw. Angie nach dem Maul geredet haben.

  2. Jammalappe 31. März 2006 · 17:45 Uhr

    Ergänzend:

    Was ist den unter den Punkten a. – c. zu den Gesprächen zu erwarten ?

    Wollt ihr Franz Müntefering gratulieren dazu wie er (in Kooperation mit Ex-Superminister Clement) der Jugend in diesem Lande nun endlich die letzte Perspektive geraubt hat (Nach Betrug: „Ausbildungspakt“, nun auch Strafe: „Jetzt müsst ihr wieder bei Mama einziehen“ oder dem Hammer schlechthin, Müntes Brecher: Spielt doch „Lotto oder Balalaika für Eure Rente“ (seine Rente ist ja bekanntermaßen sicher!).

    Und Frau (manche bevorzugen auch den Titel „Todesengel“) Krankheits- und Bürokratieministerin Schmidt.
    Seid schön nett zu ihr, evtl. bekommt ihr dann auch noch was ab von den Pharmamillionen.
    Viel Spaß auch mit der menschenverachtenden und selektionistischen Politik die Frau Schmidt vertritt.
    Übrigens, die Bürgerversicherung war Fr. Nahles Projekt und insofern in dieser SPD BÄH, BÄH, BÄH !
    Sonst hätte man wohl in den letzten 7 Jahren genug Zeit für das einzige sozialdemokratische Projekt gehabt, das diese Bezeichnung verdient hat.

    Zu Peer Steinbrück (der der wie Hans Eichel, nach verlorener Wahl dann Finanzminister geworden ist), der nach einem ebenso verlogenen wie auch verlorenen Wahlkampf dann schnell mal auf neokonservative Verschuldungs und AssozialMerkelpolitikstil umgeschaltet hat, fällt mir sonst nix mehr ein.

    Ach so, gedenkt ihr auch brav dem alten Oligarchenkumpel Schröder ?

  3. Jens 31. März 2006 · 20:49 Uhr

    Lieber Jammalappe!

    Nicht alles glauben was man in der Zeitung liest. Münteferings Balalaika-Vergleich war anders. Dort hieß es sinngemäß, daß man zwar sicherlich Lotto oder Balalaika spielen könne um die Rente aufzubessern – deutlich sicherer und sinnvoller wäre es jedoch z.B. die staatlich geförderte Riester-Rente in Anspruch zu nehmen.

    Schade, dass einige wieder nur den ersten Teil des Satzes sich gemerkt haben…

  4. Sozialdemokrat für Oskar 1. April 2006 · 1:12 Uhr

    @ Jammalappe

    Ich stimme Deinen Ausführungen 100%ig zu.
    Daß es allerdings auch noch Leute gibt, die nach mehr als sieben Jahren sozialer Kahlschagpolitik seitens der SPD bereit sind, in eine Partei einzutreten, die sogar neoliberaler/neokonservativer als die Union ist, läßt mir die Haare zu Berge stehen.
    Entweder wissen diese neuen „Genossen“ sehr wohl was sie tun, oder sie gehören Randgruppen der Gesellschaft an, etwa geistig Retardierten oder Personen mit Migrationshintergrund.

    @ Jens

    Du schreibst, Müntefering hätte impliziert, daß „es jedoch deutlich sicherer und sinnvoller wäre z.B. die staatlich geförderte Riester-Rente in Anspruch zu nehmen.“

    Deine Behauptung ist schlichtweg unwahr, denn laut Newsletter Nr.5/2006 der SPD-Bundestagsfraktion sagte Müntefering am 8.3.2006:

    „Aber wer den Wohlstand von
    heute halten will, muss
    Zusätzliches haben. Und da kann
    man Verschiedenes versuchen:
    Balalaika-Spielen oder Lotto-
    Spielen, man kann aber auch
    Riester-Rente oder betriebliche
    Versicherung machen…“

    http://www.iris-hoffmann.de/newsletterfuenf_2006.pdf

    Somit stellt Müntefering das Balalaika-Spielen (=Bettelei) und das Lotto-Spielen auf dieselbe Stufe wie die Riester-Rente oder die betriebliche Versicherung.

    Diese asoziale Einstellung verdeutlicht wieder einmal die für Müntefering und seine Komplizen typische Menschenverachtung gegenüber den Bürgern und Bürgerinnen unserer Republik. . .

  5. Jens 1. April 2006 · 21:55 Uhr

    @SfO:

    Schon mal was von Ironie gehört?

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.