Der Tempi und Stimmungswechsel war unüberhörbar, hier sprach nicht mehr der Landesvorsitzende sondern der Generalsekretär. War Jochen Dieckmanns Rede noch inhaltlich scharf doch im Ausdruck sachlich und ruhig, ging Michael Groschek voll in die Offensive. Angriffsfläche bietet die Rüttgers-Truppe ja satt. So ein Tempo-Wechsel hat was.

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Und wenn ich so in meiner Erinnerung krame, was so von selbst erlebten oder auf Phoenix gesehenen Parteitagen hängen blieb, dann ist dies wohl die gängige Arbeitsverteilung. Der Vorsitzende strahlt, wirbt und schüttelt Hände und der General attackiert und macht sich die Hände schmutzig. Nun da Michael Groschek sich um die Bestätigung im Amt des Generalsekretärs bewirbt, war diese aggressive Variante sicherlich nicht die Schlechteste. So konnte er den Delegierten zeigen, dass er nichts an Biss verloren hat und gewillt ist auch zukünftig dem politischen Gegner kräftig auf die Füße zu treten.


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