utrecht5.JPG

In den Niederlanden wird bald gewählt, genauer gesagt am 22. November. Die Umfragelage für die Sozialdemokraten von der PvdA und ihren Spitzenkandidaten Wouter Bos ist im Moment noch ein wenig unbefriedigend, man liegt knapp hinter der rechts-konservativen CDA und dem amtierenden Ministerpräsidenten Balkenende zurück. Aber nicht so viel, als dass man das nicht noch mit einem guten Schlussspurt ändern könnte. 9 Jusos (darunter auch ich) aus den Unterbezirken Coesfeld und Steinfurt wollten dabei mithelfen und sind für ein Wahlkampfwochenende vom 10. bis zum 12. November nach Utrecht gefahren.

utrecht1.JPG
Patricia Poll und Ritse Mann von der Utrechter Wahlkampfleitung der PvdA hatten uns eingeladen. Zwischen den niederländischen Genossinnen und Genossen und den Jusos aus dem Münsterland gibt es schon einige Jahre gute Verbindungen (und gegenseitige Besuche nicht nur zu Wahlkämpfen…). Finanziell unterstützt wurde das ganze netterweise vom Unterbezirk Coesfeld. An dieser Stelle deshalb auch noch mal ein ordentliches Danke an den UB-Vorsitzenden und MdL André Stinka!
utrecht3.JPG
Los ging es am Freitag mit einer Kneipenaktion in Utrecht. Jusos und viele Wahlkämpfer der PvdA zogen mehr oder minder die halbe Nacht durch zahlreiche Pubs in der Utrechter Innenstadt und verteilten Bierdeckel, Kondome und andere Give-Aways. Und auch wenn die Verständigung mit vielen einheimischen Kneipengästen nur mit Händen und Füssen (oder in einem deutsch-englischen Kauderwelsch) möglich war, so war die Aktion doch mehr als nur spaßig, sondern auch erfolgreich.

utrecht4.JPG

Nach einer kurzen Nacht folgten am Samstag dann zahlreiche Infostände an verschiedenen Orten in Utrecht. Am Rathaus, vor Kaufhäusern und auf dem Markt gingen Give-Aways, Flyer, etc. reißend weg. Eigentlich keine große Umstellung vom deutschen Wahlkampf: Rote Blumen und rote Luftballons stehen halt fast überall für die sozialdemokratischen Parteien… Nur den Slogan mussten wir ein wenig üben: „Stem stark en social!“
utrecht2.JPG

Gefolgt von einer weiteren Kneipenaktion am Abend (und einer weiteren kurzen Nacht) stand dann am Sonntag eher Sightseeing auf dem Programm, u.a. mit einer Tour durch die Utrechter Grachten. Die Besteigung des Doms in der Innenstadt mit vielen, vielen hundert Treppenstufen viel dann aber trotzdem der allgemeinen Müdigkeit und der anstehenden Heimfahrt zum Opfer.

Die nächsten Besuche sind schon geplant: Die niederländischen Jusos werden in naher Zukunft die Landeshauptstadt Düsseldorf entern. Und der nächste Wahlkampf in Deutschland braucht zwar noch ein wenig, aber in den Niederlanden sind im nächsten Frühjahr schon wieder Provinzwahlen…


Du kannst die Kommentare zu diesen Artikel durch den Kommentar-Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

3 Kommentare

  1. Jens V. 16. November 2006 · 18:33 Uhr

    @Lars Kannst du mir eventuell den Namen von den Genossen verraten und von welchen Jusos er kommt: http://blog.nrwspd.de/wp-content/uploads/utrecht3.JPG

  2. Jens 17. November 2006 · 15:51 Uhr

    Namensvetter: Lies mal in einem gewissen Forum. :)

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.