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Seit gut einer Stunde läuft er jetzt, der Zukunftskonvent 2006 der NRWSPD. Die Halle im Rheinischen Industriemuseum platzt aus allen Nähten, die Stimmung ist hervorragend und im Moment hält gerade der Landesvorsitzende Jochen Dieckmann seine Rede, die von den über 1000 Genossinnen und Genossen aus NRW immer wieder mit Applaus unterbrochen wird.

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Beispiele? Jochen Dieckmann hat betont, dass das schulpolitische Programm der NRWSPD vor allem für ein längeres gemeinsames Lernen stehen wird und der Zustimmung der Leute in der Halle konnte er sich da sicher sein:

„In der Diskussion sind zwei Modelle, die eines gemeinsam haben: Sie sehen ein längeres gemeinsames Lernen vor. Um es klar zu sagen: Für die NRWSPD geht es nicht darum, ob unsere Kinder künftig länger gemeinsam unterrichtet werden. Es geht nur noch um das Wie. Es gibt nur zwei Schulformen, die diese zentrale Voraussetzung erfüllen: Die Integrierte Gesamtschule oder die Allgemeine Sekundarschule – ich nenne sie lieber Gemeinschaftsschule.
Beide stehen für mehr Durchlässigkeit im Bildungssystem und vermeiden eine zu frühe Auslese. Das bestehende dreigliedrige Schulsystem kann dies nicht leisten. Wir wollen „Die beste Bildung für alle“. Und deshalb ignorieren wir nicht – wie die Landesregierung – die Erkenntnisse der Wissenschaft und die Erfolge anderer Länder in der Schulpolitik.“

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Auch für seine Beiträge zur Energiepolitik gab es viel Zustimmung. „Pro Kohle, contra Atomenergie“ kann man es auf den Punkt bringen:

„Statt riskanter Atomkraft wollen wir für die Zukunft eine sichere Energieversorgung mit einem breiten und verlässlichen Energiemix. Unsere Ziele sind der effiziente Einsatz konventioneller Brennstoffe und der konsequente Ausbau erneuerbarer Energien. Gerade der jüngste Störfall im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark hat uns noch einmal vor Augen geführt, dass die Kernkraft eine Technologie mit einem hohen Gefährdungspotenzial ist. Wir wollen eine sichere und nachhaltige Energiepolitik für NRW. An dieser Stelle will ich auch noch einmal klar sagen: Die NRWSPD hält an der Steinkohle zur Sicherung der deutschen Energieversorgung fest. Energie ist knapp und teuer. Darum können wir uns einen Verzicht auf eine heimische Energiequelle nicht leisten. Deutschland und insbesondere NRW sind als modernes Industrieland auf eine sichere und störungsfreie Energieversorgung angewiesen.“

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Also: Bisher ist der Zukunftskonvent schon mal eine ganz schön runde Sache. Ich bin gespannt wie es weitergeht, erst mit den Erwiderungen auf Jochen Dieckmanns Rede und danach in den einzelnen Themenforen!


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