Diesen schönen Artikel aus der taz möchte ich Euch nicht vorenthalten. Detailliert wird beschrieben, wie es Robin Rüttgers auch nach dem völlig verpatzten CDU-Parteitag schaffen wird, nicht aus den Schlagzeilen zu verschwinden. Die taz beweißt dabei geradezu prophetische Kräfte.

Der Dresdener Parteitag war aber auch wirklich hart. Erst bekommt Rüttgers bei der Wahl zum stellvertretenden Vorsitzenden eine Ohrfeige, die man sogar hier am Rhein noch schallern hören konnte, und dann wird sein Hartz-IV-Antrag zwar beschlossen, aber gleichzeitig an die Bundestagsfraktion überwiesen, mit den netten Worten: „Na dann guckt doch mal, ob ihr da ganz eventuell und möglicherweise ein Gesetz draus machen könntet.“ Die Antwort ist einfach: Können sie nicht.

Die Berliner Politikwissenschaftlerin Ingrid Reichart-Dreyer schreibt übrigens ebenfalls in der taz (genau hier), dass Jürgen Rüttgers trotzdem „einer der wichtigen Ministerpräsidenten bleiben“ wird. Das klingt für meine Ohren ein bisschen so, wie wenn man bei einer Trennung sagt: „Wir können ja trotzdem Freunde bleiben.“ Das klappt auch nie.


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3 Kommentare

  1. ckohler 29. November 2006 · 16:00 Uhr

    [Kommentar gelöscht] Dirk

  2. Dirk 29. November 2006 · 16:33 Uhr

    lieber ckohler,
    bitte sei doch so nett und schreibe wenn, einen kommentar, der auch zum thema gehört.
    vielen dank
    dirk

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