Gerade kommt die Info aus München: Stoiber wird nicht mehr als Ministerpräsident kandidieren.
Und auch das Amt des CSU-Parteivorsitzenden wird er aufgeben.
Und tschüß.


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5 Kommentare

  1. Klaus-Dieter 18. Januar 2007 · 22:34 Uhr

    Edmund Stoiber ist eine beeindruckende Persönlichkeit und ein Politiker, wie man ihn sich nur wünschen kann: Bescheiden, selbstlos, uneitel, bürgernah, kompetent, solide, ehrlich, vollkommen integer, engagiert in der Erfüllung des Auftrages, den ihm seine Wähler gegeben haben und dabei unbestechlich. Daß er nach über einem Jahrzehnt Ministerpräsidentenamt nun den Staffel so souverän und ohne Bitterniss, ohne Nachtreten weitergibt, zeigt noch einmal seine wahre Größe.

    Edmund Stoiber war der Beste, den Bayern und die CSU nach dem Ableben von Franz Josef Strauß bekommen konnten. Wie sein Ziehvater Franz Josef Strauß war er ein exzellenter Schüler und Student, treusorgender Ehemann und Familienvater und ein begnadeter Politiker. Unter seiner Verantwortung hat er Bayern weiter nach vorne gebracht. Unter Stoiber wurde Bayern noch mehr der deutsche Klassenprimus als zuvor schon unter Strauß. Er verband gekonnt Tradition und Moderne: „Laptop und Lederhose“. Die Wirtschaft in Bayern boomt, Arbeitslosigkeit ist nahezu unbekannt. Zudem hat er als Parteiführer für seine CSU das bisher beste Wahlergebnis erzielt und damit sogar noch Franz Josef Strauß übertroffen. Eine solche Erfolgsbilanz hat kein Politiker in Deutschland vorzuweisen. Eine phänomenale Ära geht in Bayern nun zu Ende. Menschen wie Edmund Stoiber gibt es viel zu selten. Hut ab, Edmund Stoiber!

  2. ckoehler 18. Januar 2007 · 23:24 Uhr

    Er kam irgendwann nach Max Streibl. Eigentlich wollte die CSU keinen kopflastigen mehr, aber Streibl war so erfrischend wie der Geruch von Sch…se. Waigl xoegelte Ertl. Danach gabs eigentlich nur noch Stoiber.

  3. ckoehler 18. Januar 2007 · 23:31 Uhr

    Was man festhalten muss, ist, dass die csu immer noch nicht ihren Frieden mit der Gegenwart gemacht hat. Die Spiegel-Affaere war ihre groesste Entgleisung. Die Medien tun nicht unbedingt, was die CSU will. Stoiber war zu lachs, als es um Pauli ging. Er haette sie schnell einbinden muessen, wollte aber nicht.

    Huber und Beckstein? Let the good times roll.

  4. ckoehler 19. Januar 2007 · 0:02 Uhr

    Ich find das heere Geschwafele von Klaus Dieter am Anfang echt toll. Leider war es Strauss, der Schmidt 80 wegen Reagan foulte (Nato-Doppelbeschluss)und Stoiber der Schroeder wegen Bush wegtrat.

    Wir leben mit Sicherheit nicht mehr in der Welt von 80 und auch nicht mehr von 2002.

    Iraq find ich trotzdem nicht schoen.

  5. Benno 20. Januar 2007 · 9:56 Uhr

    @Klaus-Dieter:

    Schade nur, dass Edmund Stoiber wohl kaum den Blog der NRWSPD lesen wird. Du wirst deine Ergebenheitsadresse also wohl auf der CSU-Website hinterlassen müssen.

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.