Archiv: April 2007

Im Folgenden ein Beitrag aus der Reihe „Mitleid mit Kollegen“ (auch mit denen von der CDU). „Verfassung“ und „Verwaltung“ kann man ja auch schon mal verwechseln…

Gestern 13:04 Uhr: Die CDU gibt eine Pressemitteilung raus. Gerade war nämlich der Nachtragshaushalt 2005 für nicht verfassungsgemäß erklärt worden. Die damals ganz neue schwarz-gelbe Landesregierung hatte deutlich mehr Schulden gemacht, als sie es nach der Landesverfassung eigentlich durfte. Hintergrund der Geschichte ist, dass sich Neu-Finanzminister Linssen (der sich gerne „eiserner Helmut“ nennt) am Anfang der Wahlperiode die Taschen voll machen wollte, damit er, wenn es auf die nächsten Wahlen zugeht, nicht mehr so viel sparen muss und ein paar Geschenke an die Wähler verteilen kann. Und da haben die obersten Richter in NRW jetzt eben einen Riegel vorgeschoben.


Direkt nach den Osterferien startet die NRWSPD mit den Aktionswochen. Bis Mitte Mai wird es in ganz NRW bei Infoständen, zentralen und dezentralen Veranstaltungen zehntausende Gespräche zu zwei Themen geben:

1. Die beste Bildung für alle! und
2. Kein Ausverkauf kommunaler Unternehmen!

Zum Auftakt der Aktionswochen haben Hannelore Kraft, Vorsitzende der NRWSPD, und Mike Groschek, Generalsekretär der NRWSPD, heute eine Pressekonferenz gegeben. Hier das Video:

Link: sevenload.com


Ein wenig hat man sich ja schon draran gewöhnt: ständig kämpft die taz um ihr Leben und neue Abonnenten.
Diesmal geht es aber nicht um die Mantelausgabe, sondern um die NRW-Ausgabe. Die braucht 1000 neue Abonnenten um weiter überleben zu können. Angesichts der zunehmenden Konzentration in der NRW-Presselandschaft wäre es tragisch, wenn es die taz-nrw nicht mehr geben würde. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bloggen jetzt um ihren Arbeitsplatz:

TAZ NRW Blog Abo

„Arbeitslosigkeit nervt schon lange. Nun sind auch noch die 15 Arbeitsplätze bei der taz nrw gefährdet. Aber die sind noch zu retten, mit einem taz-Abonnement in Nordrhein-Westfalen. Also tun Sie was! Abonnieren sie die taz! Werben Sie für ihre Lieblingszeitung! Und retten Sie den Arbeitsplatz von:“

Nebenbei kann man die RedakteurInnen der taz endlich auch mal mit Bild kennenlernen. Und Galgenhumor hat man auch: den Werbebanner auf der Internetseite hat man gleich an ein Softwareunternehmen verkauft, das Jobs für Softwareentwickler anbietet.


Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.