Heute ist CDU Landesparteitag in Siegburg (und ich werde hinfahren und berichten). Heute morgen viel mir ein hübsches Interview der taz nrw mit dem CDU Generalssekretär Hendrik Wüst in die Hand. Die taz stellt eine schöne Eingangsfrage an den passionierten Jäger und seine Position zum Thema „Killerspiele:

Gewehr Lampe
CC Foto: Moe

taz: Herr Wüst, Sie gehen gerne auf die Jagd. Wie können Sie da etwas gegen Killerspiele haben?
Hendrik Wüst: Ich habe mit 16 Jahren meinen Jagdschein gemacht, in einer Zeit, in der von Killerspielen noch niemand geredet hat. Und ich mache auch heute noch einen deutlichen Unterschied dazwischen,ob jemand Spaß daran hat, auf Leute zu schießen – oder ob er imWald einen Abschuss tätigt.
taz: Macht es Ihnen Spaß, abzudrücken?

Hendrik Wüst: Wir könnten jetzt sicher lange über den forstwirtschaftlichen Nutzen der Jagd oder das Naturerlebnis reden. Aber ja: Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass das Beute machen bei der Jagd keinen Spaß macht – auch wenn ich selbst keinen opulenten Trophäenschrank habe.

Das ganze Interview zum Nachlesen.


Du kannst die Kommentare zu diesen Artikel durch den Kommentar-Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

Ein Kommentar

  1. Sebastian 7. Mai 2007 · 18:02 Uhr

    Naja ist halt der übliche Schwulst eines Waffennarren. Da die Waffenfetischisten aus den Schießvereinen offenbar von den Unionisten als relevante Wählergruppe ausgemacht wurde, können Waffen nicht mehr töten dürfen.
    Da aber die Populismusfront nach einfachen Erklärungen und Lösungen schreit, müssen die Konservativen eben auf ein Feld ausweichen, dass sich aufgrund der Unwissenheit und der kulturellen Fremdheit der eigenen Klientel hervorragend für Vorurteile eignet.
    Und was gibt es Schlimmeres als das teuflische Technikgedöns von dem der DurchschnittsCDUwähler so gar nichts kennt und hält.

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.