Zur Zeit läuft die bundesweite Mindestlohn-Unterschriften-Aktion. Die SPD Düsseldorf unterstützt die Kampagne tatkräftig. Eine besondere Aktion hatte sich die Düsseldorfer SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) für die Veranstaltung am 1. Mai ausgedacht: Sie interviewte und filmte Düsseldorferinnen und Düsseldorfer zu ihrer Meinung über einen gerechten Lohn für gute Arbeit. Das Ergebnis ist jetzt in einem kleinen Film zusammengefasst worden. Mit dabei sind u.a. die beiden Abgeordneten Karin Kortmann MdB, Claudia Nell-Paul MdL, HW Schuster (AfA), Reiner Pennekamp (Arbeitsdirektor Stadtwerke), Udo Vogtländer (Verdi), Peter Birk (IG Metall), Dieter Schormann (NGG) und viele mehr…

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7 Kommentare

  1. Bernd 15. Mai 2007 · 17:59 Uhr

    Bundesweite Unterschriftenaktion, eine Maßnahme der Altherrenriege, die nicht mehr von den schlechten Umfragewerten runterkommt. Ich werde mit meiner Homepage alles daransetzen, diese Neoliberale SPD, die eigentlich – bis auf unwesentliche Teile – mit der CDU fusionieren könnte, deutlich vorführen. Wer Müntefering & Co verteidigt, der sollte sich schämen!
    Ich weiß, jetzt kommt ein Oberschlauer, der sagt, dass der Mindestlohn von Müntefering kommt; zum Totlachen! Der weiß doch ganz genau, dass die CDU das nicht mitmacht, wenn doch, dann als Scheinhandel in einer kleinen Branche in einem Dörfchen. Macht den SPD- Laden zu!

  2. Anke 16. Mai 2007 · 15:32 Uhr

    Den Laden werden wir schön offen halten. Sonst kann man sich doch nicht mehr daran reiben. ;-)))

    Und ich werde sie verteidigen. Ich bin nicht mit allem einverstanden, aber das kann man diskutieren.

    Und wieso Altherrenriege?

  3. stecorn 22. Mai 2007 · 15:38 Uhr

    auch wir haben ins unserem OV einen sehr erfolgreichen Stand für Mindestlöhne abgehalten und schön viel Unterschriften gesammelt.

  4. EU-Capital 26. Mai 2007 · 5:36 Uhr

    Ausgerechnet den Verfechtern eines Mindestlohns ist es passiert: In der SPD-Bundestagsfraktion sind offenbar seit Jahren Zeitarbeitskräfte zu Bedingungen beschäftigt, die in der Partei eigentlich als sittenwidrig gelten. So arbeiten nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ in der sozialdemokratischen Parlamentsvertretung vier Sekretärinnen eines Berliner Personaldienstleisters für 6,70 Euro pro Stunde. In der Probezeit bekommen sie sogar nur 6,50 Euro. Der vergleichbare Zeitarbeitstarif des DGB liegt nach Auskunft der Gewerkschaftszentrale bei 7,03 Euro. Besonders pikant: Die beauftragte Zeitarbeitsfirma wendet einen Tarifvertrag des Christlichen Gewerkschaftsbundes an, den SPD-Politiker gemeinhin als „nicht satisfaktionsfähig“ bezeichnen. Derzeit treten die Sozialdemokraten innerhalb der Großen Koalition für einen gesetzlichen Mindestlohn in der Zeitarbeitsbranche von 7,15 Euro (West) und 6,22 Euro (Ost) ein. Im Bürgerschaftswahlkampf in Bremen sprach sich Bürgermeister Jens Böhrnsen sogar für einen gesetzlichen Mindestlohn für alle von 7,50 Euro aus.(Spiegel Online, 25.05.2007)
    Na dann Herzlichen Glückwunsch SPD!

  5. UnrasiertundLanghaarig 1. Juni 2007 · 3:20 Uhr

    @Anke
    Freut Euch ruhig über die Reibungseffekte.
    Das gibt wenigstens noch ein bisschen Wärme , wenn auch nur vorrübergehend.

    Eine SPD die für Ausgrenzung, Krieg, Folter und Diskriminierung von Kranken und Arbeitslosen steht braucht wirklich keiner mehr.

    D.h. schreibt an gegen diese SPD Bourgeoisie, Stellt sie überall wo ihr sie trefft und wählt sie vor allem die nächsten 15 Jahre lang nicht mehr. Die warten nur darauf mit scheinlinken Positionen zu verarschen.
    Sobald Sozialdemkraten Macht riechen verhalten sie sich eben wie ein Münte (Merkels Arschkriecher).

  6. Rainer Grün 9. Juni 2007 · 14:32 Uhr

    Ich war 18 Jahre lang SPD-Mitglied und fühle mich eigentlich auch heute noch als Sozialdemokrat.

    Aber die heutige SPD ist zur einer asozialdemokratischen Partei verkommen. Wer Renten kürzt, Arbeitslose auf das Existenzminimum setzt und sie zwingt in Hungerlohnjobs für viel zu wenig Geld zu arbeiten ist nie und nimmer sozialdemokratisch!

    Man sehe sich sich doch nur die heutige soziale Lage an: obwohl wir „nur“ 3,8 Millionen offizielle Arbeitslose haben sind 6,5 Millionen Menschen von Leistungen der Agentur für Arbeit abhängig!

    Wieso hat sich denn die SPD nicht in der rot-grünen Regierungszeit von 1998-2005 für einen Mindestlohn stark gemacht. Lohndumping gab es da auch schon zuhauf!

    Jetzt ist allzu offensichtlich, dass die SPD-Spitze versucht mit ein bischen Sozialrhetorik die Menschen wiedereinmal hinters Licht zu führen!

  7. Heribert Houben 14. Juni 2007 · 21:03 Uhr

    Tja, da hab ich hier auf den SPD-Blogseiten nach dem Stichwort Bürgergeld gesucht und was sagt die Maschine? „Sorry, but you are looking for something that isn’t here!“

    Wann endlich wird auch die SPD einsehen, dass es wieder Lebensperspektiven statt Prekariat braucht.
    Nur wer ein stabiles gesellschaftliches Umfeld hat, kann auch gesellschaftlich Positives leisten.
    Arbeitsnomaden ohne Bindungen können das nicht.
    Bürgergeld wäre vielleicht auch so etwas wie ein Recht auf die Heimatstadt…

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.