Die Rüttgers CDU unterhält uns im Sommerloch ja mit ihrer Rote-SockenWeg-mit-Che-Guevara- Kampagne.
Die Frankfurter Rundschau berichtet heute darüber, dass die CDU diese Kampagne länder- und bundesweit weiter führen will. In den NRW-Kommunen tut die JU das schon munter. (Im Pottblog gibt es da einen sehr schönen Text zu.)

In der Zwischenzeit geht der Bildersturm in die zweite Runde: beim DGB in NRW ist ein Portrait von Rosa Luxemburg aufgetaucht!
Der DGB sah sich „gezwungen“, folgende Pressemitteilung zu veröffentlichen:

DGB meldet Portrait von Rosa Luxemburg im Zimmer des Bezirksvorsitzenden
Angesichts der Sommerpause und der anhaltenden Diskussion über ein Portrait des kubanischen Revolutionshelden Che Guevara in den Räumen der SPDLandtagsfraktion Nordrhein-Westfalen teilte der DGB-Bezirk NRW, auch um die Debatte fortzuführen, mit:

„Im Büro des DGB-Bezirksvorsitzenden Guntram Schneider befindet sich seit seiner Übernahme des Gewerkschaftsvorsitzes ein Portrait der deutschen Sozialistenführerin Rosa Luxemburg! Rosa Luxemburg gehörte bekanntlicher Weise zu den führenden Vertretern des marxistischen Flügels in der deutschen Sozialdemokratie und zu den Gründern der Kommunistischen Partei Deutschlands. Es ist zu hinterfragen, ob der DGB-Bezirkvorsitzende angesichts des Vorhandenseins des genannten Portraits kurz vor der Veränderung seiner parteipolitischen Präferenz steht oder ob er nur von seinen konservativen Überzeugungen durch das Foto der deutschen Sozialistenführerin ablenken will. Die CDU-Fraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen wäre gut beraten, die Anwesenheit des Portraits von Rosa Luxemburg im Büro des DGB Bezirksvorsitzenden für eine kleine Anfrage zu nutzen, um zu ergründen, ob der DGB weiterhin auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung steht.

Angesichts des Vorhandenseins eines Portraits des kubanischen Revolutionsführers Che Guevara in den Räumen der SPD-Landtagsfraktion muss vor dem Hintergrund der Vorgänge beim DGB auf das Konzept einer breit angelegten Volksfront zwischen den linken Kräften in Nordrhein-Westfalen geschlossen werden. Sollte sich die Situation weiter zuspitzen ist die Überwachung der genannten Personen durch den Verfassungsschutz zweifelsohne geboten.
Der CDU-Landtagsabgeordnete Olaf Lehne sollte seine Portraitsuche auf andere Organisationen und Parteien ausweiten oder: „Herr Stahl übernehmen Sie!“

PS: All denjenigen in den Redaktionen, die sich mit anderen wichtigen
Fragestellungen unserer Zeit beschäftigen, einen schönen Sommerurlaub.“


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