Früher oder später musste das ja passieren. old media bedient sich bei new media und ignoriert die creative commons. Die was?, werden wahrscheinlich jetzt viele bei old media fragen. Die creative commons.

Aber der Reihe nach. Heute morgen las ich mit großem Interesse ein Interview der NRZ mit dem DGB Chef Guntram Schneider. Und was sah ich da?
Das:
NRZ Schneider

Und rechts unten ist das zu lesen:
NRZ flickr

Das Foto kenne ich. Das ist nämlich von uns:

Schneider flickr

Und wie es sich gehört, sind natürlich alle Fotos mit einer creative commons Lizenz versehen.
Und zwar mit dieser:
You are free:
to Share — to copy, distribute and transmit the work
Under the following conditions:
Attribution. You must attribute the work in the manner specified by the author or licensor (but not in any way that suggests that they endorse you or your use of the work).
Noncommercial. You may not use this work for commercial purposes.
No Derivative Works. You may not alter, transform, or build upon this work.
For any reuse or distribution, you must make clear to others the license terms of this work. The best way to do this is with a link to this web page.
Any of the above conditions can be waived if you get permission from the copyright holder.
Nothing in this license impairs or restricts the author’s moral rights.

Ich würde mal sagen, liebe NRZ, das war wohl nichts. Namensnennung „flickr“ trifft es nicht ganz. Nicht-kommerzielle Nutzung trifft es für eine Tageszeitung auch nicht. Andere haben bei so was schon geklagt und Recht bekommen (siehe Urteile).
Ich werde nicht die NRZ verklagen, denn natürlich finde ich es gut, wenn die ein Foto nutzen. Nur an die Spielregeln sollten sie sich halten. Sie hätten einfach fragen können.


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Ein Kommentar

  1. Andres 30. August 2007 · 12:40 Uhr

    Wenn die NRZ die heutige Ausgabe kostenlos abgeben würde wäre es sowas ähnliches wie Nichtkommerziell.
    Da sie aber bestimmt heute am Kiosk die üblichen 95 Cent kassiert haben (oder ist sie teurer geworden?) wäre es ein guter Stil auf die Einnahmen zu verzichten und sie einem guten Zweck zu spenden.

    Ok, man wird ja mal träumen dürfen…

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.