Arnold Schwarzenegger hat es vorgemacht, es war nur eine Frage der Zeit, bis er Nachahmer finden wird: Fred Dalton Thompson, Schauspieler und Politiker in den Reihen der Republikaner, tritt nun ganz offiziell bei den Vorwahlen der Partei für das Amt des US-Präsidenten an. Bekannt ist er unter anderem aus der US-amerikanischen Erfolgsserie „Law and order“, in der er den republikanischen Bezirksstaatsanwalt Arthur Branch darstellt, aber auch in Filmen wie „Stirb langsam 2“ oder „No way out – Es gibt kein zurück“ wirkte er mit.

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Allerdings kann Fred Thompson schon einige Erfahrungen im politischen Bereich vorweisen. So war er etwa von 1973 bis 1974 der verantwortliche Rechtsberater der republikanischen Mitglieder des so genannten Ervin-Komitees des amerikanischen Senats, das die Watergate –Affäre aufklären sollte. Außerdem wurde er 1994 für die Republikanische Partei als Vertreter des Bundesstaates Tennessee in den Senat gewählt. 1996 wurde er wiedergewählt, 2002 stellte er sich nicht mehr der Wahl.
Politisch spricht Thompson sich gegen Abtreibung, gegen die Homo-Ehe und gegen eine Verschärfung der Waffenkontrollen aus, befürwortet im Gegenzug einen starken Föderalismus und den Irak-Krieg.
Im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ ist sicherlich (fast) alles möglich, doch auch ein schauspielernder Präsident? Das Beispiel Ronald Reagan beantwortet diese Frage schon.


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