Dass die Wahlbeteiligung ausgerechnet in der „Vorzeigedemokratie“ USA nicht gerade für Begeisterungsstürme bei Politikern und Wahlforschern sorgt ist hinlänglich bekannt. Damit sich dies ändert und vor allem jüngere Wähler den Weg an die Urnen einschlagen, gibt es „Rock the Vote„.

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Rock the Vote hat es sich zur Aufgabe gemacht, junge Amerikaner über das aktuelle politische Geschehen, vor allem aber über anstehende Wahlen und das amerikanische Wahlsystem zu informieren. Mit Hilfe von Stars aus Musik, Kino, Sport und TV sollen jungen Menschen dazu animiert werden, sich stärker mit politischen Themen zu beschäftigen uns selbst aktiv zu werden.

Unter der Rubrik „Why Vote“ finden sich verschiedene Interessensgebiete, auf deren Ebene den Usern gezeigt werden soll, dass sie bei einem Wahlgang auch ihre persönlichen Interessen wahrnehmen können. Zu jedem Gebiet gibt es zahlreiche Informationen. Über den Irak-Krieg erfährt man beispielsweise die genauen Kriegskosten, die Zahl von getöteten Zivilisten und Soldaten, wie viele Flüchtlinge das Land verlassen haben und die Zukunftsperspektiven des Landes. Es fehlt allerdings eine Zusammenfassung von politischen Statements zu den Themen, so dass man sich einen Überblick verschaffen kann, welcher Kandidat welche Politik vertritt.
Für Wahl-Neulinge werden auf der Seite auch der nicht immer ganz so einfache Umgang mit amerikanischen Wahlmaschinen und die vorherige Registrierung beschrieben. Um es noch einfacher zu machen gibt es auch die Möglichkeit, sich direkt online für Wahlen registrieren zu lassen. Darüber hinaus werden im Rock the Vote-Blog jede Woche Strategien und Ideen diskutiert, mit denen man junge Amerikaner vermehrt an die Wahlurnen locken kann.


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