Einen Beitrag zur Zivilcourage leistete die Geschäftsleitung des Holiday Inn Dresden. Zwei Abgeordnete der NPD wollten in diesem Hotel nächtigen. Die Geschäftsleitung stornierte die Buchung und ging mit einem offenen Brief an die Öffentlichkeit. Hier ein paar Auszüge aus dem Brief:

„Wir sind einigermaßen erstaunt, dass Sie ausgerechnet ein amerikanisches Hotelunternehmen mit ausländisch klingenden Namen bevorzugen“

„Da Sie in unserem Hause nicht willkommen sind und ich es auch meinen Mitarbeitern nicht zumuten
kann, Sie zu begrüssen und zu bedienen, haben wir hotel.de gebeten, die Buchung zu stornieren.“

„In der Hoffung, daß Sie eine zu Ihnen passende Unterkunft finden und uns Ihr Besuch erspart bleibt
verbleiben wir“

Sollte die Buchung (über hotel.de) aus vertraglichen Gründen nicht mehr möglich sein, würde alles Geld an die Synagoge Dresden gespendet!

Ich hätte ja viel erwartet, aber dass eine Geschäftsleitung so konsequent gegen die rechten Hansel von NPD vorgehen, hat mich positv überrascht. Hut ab!!! Also, wer mal nach Dresden fährt und ein Hotel sucht. Das Holiday Inn Dresden sollte ganz oben auf der Liste stehen (Ich glaube, diese Werbung ist mal zulässig)


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