Gestern haben wir die Aktion “NO, Nokia – so nicht!” im Internet gestartet. Dort könt ihr euch mit den Nokianern solidarisieren und gegen die Pläne von Nokia protestieren.
Unterschreiben könnt ihr hier.
Die Beiträge (und alle weiteren Infos) gibt es dann hier.

Aufruf Nokia

Der Aufruftext:
NO, Nokia- so nicht!

Eiskalt und berechnend plant Nokia die Schließung des Werkes in Bochum!
Über 2.300 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollen ihren Job verlieren. Gefährdet sind auch zahlreiche Beschäftigte bei Zulieferern und Leiharbeitsfirmen.
Wir finden uns mit der unverantwortlichen Entscheidung der Manager nicht ab. Wir akzeptieren ein derart marktradikales Vorgehen nicht länger. Wir wollen nicht Marktwirtschaft pur, sondern soziale Marktwirtschaft.
Die Zeit ist reif, sich dagegen zu wehren!

Nein zur Schließung des NOKIA-Werkes in Bochum!
Hier haben Sie Gelegenheit, gegen das Vorgehen von NOKIA zu protestieren und so die Macht der Verbraucher deutlich machen.
Geben Sie ihre Stellungnahme ab, ihre Meinung zählt! Nur öffentlicher Druck kann das Unternehmen zum Einlenken bringen.


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7 Kommentare

  1. Rudolf Homann 18. Januar 2008 · 10:48 Uhr

    „Die Liebe zum Profit beherrscht die ganze Welt.“ ARISTOPHANES ca. 400 v.Chr.
    Also, nichts neues unter der Sonne. Da hilft nur Kampf gegen die Profitmaximierer!

  2. Rolf Spiess 18. Januar 2008 · 11:48 Uhr

    Solidarität mit Bochum

    Standortverlegungen trotz hoher Produktivität und Gewinnen
    sind die zynischen Auswüchse des Turbo-Kapitalismus.

    Die Politik ist machtlos.

    Die einzige Macht liegt in der internationalen Solidarität
    und im Verhalten der Verbraucher.

    Der Tankstellen-Boycott von SHELL im Jahr 1995 hat gezeigt
    – Widerstand ist erfolgreich.

    Bitte benutzen Sie dieses Logo überall: im Internet, in Blogs
    und auf der Straße um NO zu NOKIA zu sagen.
    http://www.art-mix.de/boycottnokia/index.html

  3. Pottblog 18. Januar 2008 · 19:26 Uhr

    No, Nokia so nicht!…

    Bekanntlich will Nokia das Werk in Bochum schließen.
    Das hat die NRWSPD zum Anlass genommen eine Kampagnenseite unter http://www.nrwspd.de/nonokia/ zu starten. Dazu heißt es dort:
    NO, Nokia- so nicht!
    Eiskalt und berechnend plant Nokia die Schlie&#…

  4. romanian guy 22. Januar 2008 · 0:47 Uhr

    19 years ago, in 1989, the citizens of Bochum were celebrating the permutation of Nokia factory from Finland, whitout any regret or teardrop for the workers becoming unemployed, out there in Finland.
    Today, Nokia is making again, the same move. And german people are full of indignation…..

    The question is: How many german companies are (were) making (made) the same move ?

    The rest is just hypocrisy…..

  5. Uwe 11. Februar 2008 · 12:13 Uhr

    Sie haben aber was vergessen. Sie muessen nun auch noch eine Kampagne gegen:
    Samsung, Siemens, Ericson, Mercedes, Ford, VW, Opel usw.usw.usw. starten. Die machen das nämlich ganz genauso. Nur Nokia passt gerade so gut in den Wahlkampf , nicht?;-)
    Wann kapieren sie(die Sozis) endlich das die Welt anders nicht funktioniert?
    Auch „Euer“ Wohlstand basiert genauf auf dieser Methode. Und das ist auch gut so.
    Wer wollte den den armen Rumänen die Chance absprechen? Doch etwa nicht die Sozialdemokraten???

  6. It´s me 25. Februar 2008 · 11:38 Uhr

    Was machenunsere Politiker in Brüssel? Faul rumsitzen, statt zu beobachten, was sich in ihren Sektoren wie zB. Wirtschaftsförderung in Europa tut? Die Nokia – Standortverlegung war vorhersehbar.
    Von daher hätte die Politik rechtzeitig eine Lösung finden können, die vorteilhaft für Arbeitgeber wie für Arbeitnehmer hätte sein können.
    Unsere Politiker haben noch nicht verstanden, dass sich der Staat als Wettbewerber in Europa positionieren muss, will er langfristig seine Einnahmen sichern.
    Sich jetzt auf „Gerechtgkeit“ und Subventionsausbeutung zu berufen, ist verlogen: Wie viel hat Nokia an Subventionen erhalten, wie viel ist an den Staat unmittelbar in Gestalt von Steuern wie auch mittelbar zurückgeflossen?
    Und diejenigen, die hier gegen „Profitmaximierer“ in altlinker Blindheit polemisieren, sollten sehen, dass „Wirtschaft“ ganz einfach funktioniert: Ohne Unternehmen keine Arbeit, ohne Arbeit und Entlohnung und dem daraus emanierenden Konsum keine Steuereinnahmen. Das sollten sogar post- 68er kapieren. (68er? Das ist altersmässig die Generation, die seinerzeit für den Kampf gegen Profitmaximierer eintrat und heute die Millionen nach Liechtenstein verschiebt)
    Mit sozialdemokratichen Vorzeichen belegt sollte doch so ein eifaches Wirtschaftsmodell für alle Beteiligten funktionieren können, oder? Nokia jetzt noch an den Verhandlungstisch rufen zu wollen ist unsinnig, diese Gespräche kommen zwei Jahre zu spät, da hilft alles Drücken auf die emotional- verbale Plattitüdentube nicht weiter. Das ist nur Wahlkampf, aber es bringt den Arbeitern von Nokia vor Ort keine konkrete Perspektive. Nochmal: Wofür kassieren unsere Politiker – in Brüssel wie auch hier – ihre Kohle?
    Meine polemische aber realiter nicht abwegige Meinung: Wenn ein Politiker einmal für sein Geld arbeiten müsste und an Leistung gemessen würde, dann könnten ganze Parlamente gleich die Hartz IV – Anträge geschlossen einreichen.
    Opfer? Diejenigen, die jetzt ihren Arbeitsplatz bei Nokia verloren haben und demnächst für die WEST – LB – Pleite mit ihren Steuergeldern haften dürfen!

  7. Uwe 29. Februar 2008 · 11:54 Uhr

    Guten Tagliebe SPDler,
    sie haben es ja sicher schon mitbekommen…?
    BMW entlässt rd. 3500 Leute. Es wird also mal wieder Zeit für eine neue Kampagne.
    Oder gibt es Kampagnen nur im Wahlkampf?..Nun, ich vermute mal ja. Da interessiert es, da nutzt man es dann aus. Zu anderen Zeiten ineressiert es sie genauso wenig wie den Rest.
    Sie sollten sich was schämen. Das Leid der Leute für Ihre beschissene Politik auszunutzen.
    Es ist eine Unverschämtheit!!

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.