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Die Aufregung um den Skandalpolitiker der Kölner CDU weitet sich aus. Im Dezember 2007 wurde gegen den Kommunalpolitiker Jörg Uckermann ein Parteiausschlussverfahren von CDU-Vorstand wegen Wahlmanipulation eingeleitet.

Uckermann, der lange Jahre Ortsverbandsvorsitzender der CDU im Kölner Stadtteil Ehrenfeld war und zuletzt Stellvertretender Bezirksbürgermeister war, wurde Ende Februar 2008 aus diesem Amt abgewählt. Er hatte sich bereits frühzeitig gegen den geplanten Bau einer Moschee in Ehrenfeld ausgesprochen.

Im Ausschlussverfahren ist noch keine Entscheidung gefallen, da berichtet nun der „Kölner Stadt-Anzeiger“ davon, dass der umstrittene CDU-Mann bei den Kommunalwahlen 2009 auf der Liste des rechtsextremen Partei „Pro Köln“ für den Stadtrat kandidieren wird. Außerdem wird er laut einer Pressemitteilung des rechtspopulistischen „Pro Köln“ im September einem geplanten „Anti-Islam-Kongress“ sprechen.

Erst vor wenigen Wochen hat der Landtag mit den Stimmen aller Fraktionen beschlossen, dass es keine Zusammenarbeit der demokratischen Parteien mit den Rechtsextremen geben soll. In den Kölner Bezirksvertretungen jedoch kooperieren die CDU und die „Bürgerbewegung Pro Köln“ schon seit längerer Zeit. Der Stellvertretende Parteivorsitzender der NRWSPD, Dr. Karsten Rudolph, forderte in einer Pressemitteilung die Beendigung dieser Zusammenarbeit durch die Hintertür zwischen der CDU und den Rechtsextremen.


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Ein Kommentar

  1. hannes 14. März 2008 · 0:02 Uhr

    unglaublich dass so eine person in der oeffentlichkeit / politik auftreten darf!!!

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.