Nach den Stichwahlen am 16. März 2008 wurde es, wie schon zwei Wochen zuvor bei den bayerischen Kommunalwahlen, sehr deutlich: Die CSU wurde in Bayern abgewählt!

Das viele Geld, welches die CSU und die ihr nahe stehenden Unternehmen, aufgeboten hat, hat am Ende doch nicht viel geholfen. Man ist versucht zu sagen: Außer Spesen, nichts gewesen.

Den Schwarzen ist es nicht gelungen, den Wählern soviel Sand in die Augen zu reiben, dass für sie am Ende ein passables Ergebnis zustande kam. Weder der immense Aufwand, noch der Einsatz der Familie Stoiber konnte das Debakel verhindern.

Nach den Analysen des Bayerischen Rundfunk hat die CSU überall dort verloren, wo sie sich als nicht bündnisfähig und kooperationsbereit zeigte. Vielleicht kommt auch die CSU in Bayern irgendwann einmal auf den Gedanken, dass man in den Kommunen miteinander und nicht gegeneinander arbeiten sollte.
Eine Interessante Analyse das CSU-Wahlkampfes gibt es hier.

Die SPD eroberte nach den vorläufigen Endergebnissen nun auch Würzburg und Passau und wird dort die nächsten Oberbürgermeister stellen. Mit 61,4 Prozent löst Jürgen Dupper den amtierenden CSU-Amtsinhaber ab. In Würzburg löst der kommunalpolitische Neueinsteiger Georg Rosenthal die bisherige Amtsinhaberin von der CSU mit 52 Prozent der Stimmen ab, die er auf Anhieb auf sich vereinigen konnte.

Die CSU gibt sich nach der Niederlage in den Kommunalwahlen weiterhin weltfremd. Die Generalsekretärin der, Christine Haderthauer, lehnte im Bayerischen Rundfunk eine gesamtbayerische Einordnung der Stichwahlen ab, da es nach ihrer Aussage Persönlichkeitswahlen gewesen sind. Als Gründe für die Abstrafung der CSU in Bayern ermittelte das Bayerische Fernsehen nicht nur lokale Themen. Landespolitische Themen waren für rund 60 Prozent der Befragten bei der Stichwahl am Sonntag wahlentscheidend gewesen.


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