Bei einer so genannten „Flashmob“-Aktion im Bahnhof Grand Central in New York City sind über 200 Menschen „eingefroren“. Sie erstarrten zu einem verabredeten Zeitpunkt 5 Minuten lang zwischen „normalen“ Passanten in ihren Bewegungen und führten ihre Tätigkeiten danach normal fort. Dies erregte die Aufmerksamkeit vieler Unbeteiligter und führte zu angeregten Diskussionen und spontanem Beifall nach Beendigung der Aktion.

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Initiiert wurde das Ganze von der Aktionsgruppe „improv everywhere“, die seit ihrer Gründung 2001, über 70 solcher Aktionen (missions) organisiert hat und immer wieder durch spektakuläre Zusammenkünfte Aufsehen erregt. So wurde neben der Aktion „Frozen Grand Central“ auch schon Musicalszenen in Einkaufszentren nachgespielt oder eine „Cell Phone Symphony“ in einem Buchgeschäft organisiert.

Die „Künstlergruppe“ ist der „Flashmob“-Bewegung zuzuordnen, in der, von einer Online-Community gesteuert, eine möglichst große Anzahl von Teilnehmern per E-Mail oder Mobiltelefon über bevorstehende Aktionen informiert wird und diese dann spontan mitmachen können. Die Bewegung hat ihren Ursprung in den USA, ist aber mittlerweile auch in Europa vertreten und findet immer mehr Anhänger.


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Ein Kommentar

  1. Jens 15. April 2008 · 9:13 Uhr

    Am 12. April gab es in Köln eine Aktion, die man ebenfalls als Flashmob bezeichnen konnte. Etwa 1.000 Teilnehmer der Aktion tanzten auf der Straße in der Innenstadt von Köln und demonstrierten so für mehr öffentliche Freiräume.

    http://www.wdr.de/themen/panorama/25/clowndemo/080414.jhtml

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