Archiv: Mai 2008

Die Landesvorsitzende der NRWSPD, Hannelore Kraft, hat am 17.05.2008 im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Nobelpreisträger in Mönchengladbach“ Seine Heiligkeit den 14. Dalai Lama getroffen und das Grußwort zur Veranstaltung gehalten.

Link: Hannelore Kraft: Grußwort auf den Dalai Lama

In ihrer Rede würdigte Kraft den weltweiten Einsatz des Dalai Lama für Menschenrechte und ein gewaltfreies Miteinander. „Gewalt darf kein Mittel sein, um Konflikten zu begegnen“, so Kraft. In diesem Zusammenhang begrüßte sie auch die Forderung des Dalai Lama, die Auseinandersetzungen zwischen Tibet und China friedlich zu lösen. „Sein Eintreten für die gewaltfreie Lösung des tibetisch-chinesischen Konflikts ist vorbildlich und stilbildend. Denn nur im Dialog lassen sich für alle Seiten tragfähige Lösungen erreichen.“ Sie hoffe, dass der Besuch des Dalai Lama in Deutschland dazu beitrage, den Dialog zwischen ihm und China weiterzuführen.


Nach Sängern, Tänzern und Models geraten jetzt auch Möchtegern-Politiker ins Visier der Castingmaschinerie. Das ZDF hat sich die Rechte an dem TV-Format „The Next Great Leader“ gesichert, in der junge Leute ihr Talent als Nachwuchspolitiker unter Beweis stellen sollen. Mittels gehaltener Reden und Debatten soll derjenige Kandidat ermittelt werden, der laut Jury und Publikum das Zeug dazu hat, in Zukunft die Geschicke des Landes zu lenken.

Der Chefredakteur des ZDF, Nikolaus Brender, begründet die Show mit dem Ziel, „junge Leute mittels dieser Sendung für Politik zu interessieren.“

Dass dies gelingt, ist allerdings äußerst fragwürdig. Vielmehr birgt ein solches Format die Gefahr, dass das Bild von Politik noch mehr verzerrt wird, als es durch das Fernsehen sowie schon geschieht.


Der NDR meldet heute, dass die Frage der Kanzlerkandidatur in der SPD auf Außenminister Frank-Walter Steinmeier hinaus laufe. dpa fasst zusammen: „Wie der NDR am Mittwoch unter Berufung auf Parteikreise meldet, hätten sich SPD-Chef Kurt Beck und Steinmeier in jüngster Zeit intensiv dazu beraten. Es gebe Anzeichen, dass sich die beiden Kontrahenten dabei bereits verständigt hätten, heißt es.“

Der Parteivorstand in Berlin erklärt dazu:

Zu der Pressemeldung, wonach eine Entscheidung über die Kanzlerkandidatur in der SPD gefallen sei, erklären der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck, und der stellvertretende Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier:

„Es ist richtig, dass wir beide freundschaftlich zusammenarbeiten.
Alles andere ist falsch.“


Link: Maikundgebung mit Hannelore Kraft


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