Der NDR meldet heute, dass die Frage der Kanzlerkandidatur in der SPD auf Außenminister Frank-Walter Steinmeier hinaus laufe. dpa fasst zusammen: „Wie der NDR am Mittwoch unter Berufung auf Parteikreise meldet, hätten sich SPD-Chef Kurt Beck und Steinmeier in jüngster Zeit intensiv dazu beraten. Es gebe Anzeichen, dass sich die beiden Kontrahenten dabei bereits verständigt hätten, heißt es.“

Der Parteivorstand in Berlin erklärt dazu:

Zu der Pressemeldung, wonach eine Entscheidung über die Kanzlerkandidatur in der SPD gefallen sei, erklären der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck, und der stellvertretende Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier:

„Es ist richtig, dass wir beide freundschaftlich zusammenarbeiten.
Alles andere ist falsch.“


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9 Kommentare

  1. It´s me 8. Mai 2008 · 11:24 Uhr

    Wir sollten die Kanzlerkandidatur von folgendem Kriterium leiten lassen: Wir nehmen nicht den, der bei der gerade beschlossenen Diätenerhöhung lauter „HIER“ gebrüllt hat!
    Offenbar hat Beck noch Chancen. er sollte seiner eigenen Arbeitslosen – Empfehlung folgen und nach einer Diät die Gesichtstapete runterschnibbeln. Die Diätenerhöhung – so denn die Anzahl der durchgeführten Diäten gemeint ist – ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung.

  2. MuslimRecht 9. Mai 2008 · 22:56 Uhr

    Diesen Beitrag haben wir wegen Verstoßes gegen unsere Nutzungsbedingungen gelöscht.
    Dirk von blog.nrwspd.de

  3. it´s me 10. Mai 2008 · 11:28 Uhr

    Der Thread sollte sofort gelöscht werden.

    Was soll man als Demokrat mit einer Religion, die Hände abhackt, in der Frauen geschändet und verprügelt werden, und die im Namen ihres Gottes unschuldige Menschen in die Luft sprengt?

    Dem Autor ist – wie allen anderen auch – Alice Schwarzer´s Buch „Die Gotteskrieger und die falsche Toleranz“, Köln 2002 zu empfehlen

  4. It´s me 4. Juni 2008 · 11:28 Uhr

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,557567,00.html

    (Inhalt: SPD bei 20%)

    Frage: Wann tritt Kurt Beck endlich zurück, damit wir als Partei wieder eine Chance haben?

  5. Bluesman 7. Juni 2008 · 21:35 Uhr

    Das mit den 20% ist bestimmt nicht allein Kurt Beck anzulasten.Die Saat der Agenda-Politik ist aufgegangen.Die SPD stirbt den selbst gewählten Märtyrertod.Das wurde doch auch jahrelang von den Genossen Müntefering,Schröder, Clement u.s.w.den eigenen Parteimitgliedern so erklärt.Zuerst kommt der „Staat“ dann erst die Partei.
    Wie bei einem Suchtkranken muß erst der Fall ins Bodenlose erfolgen bevor eine Einsicht einsetzt.Doch selbst dafür ist es nun zu spät.
    Nur ein Rudolf Dressler , der den Mut hatte und hat die unbequeme Wahrheit zu erkennen und zu benennen könnte vielleicht das sinkende Schiff noch retten-unwahrscheinlich dass dies geschieht.Auch Frau Kraft erkennt den Ernst der Lage ziemlich genau, wenn sie sagt, die SPD kommt mit keinem Thema mehr durch.Auch war sie taff genug sich gegen Steinmeier zu stellen und den Dalai Lama zu treffen.Mir tut es leid um die vielen aufrechten Sozialdemokraten, die noch in der Partei sind.
    Der letzte macht das Licht aus!

  6. It´s me 8. Juni 2008 · 20:14 Uhr

    @ Bluesman

    Beck ist gerade der Boss! Und seine Unglaubwürdigkeit schlägt voll auf die Partei durch.

    Wir sind hier nicht bei Dostojewski, Schuld und Sühne interessieren nicht mehr. Können wir uns nicht leisten. Aber statt jetzt diese Lachnummer Gesine schwanös zu promoten (man denke nur an diesen tollen SPD – Ausflug von letzter Woche auf den Wansee mit Beck und Schwan, dessen Peinlichkeit ja noch durch die Medien ging), Hubi Heil als Strategie- Nullnummer zu inthronisieren oder einen Eiertanz in Sachen Linke / K- Frage zu tanzen bräuchten wir Folgendes:

    * eine sachorientierte tragfähige Strategie mit abgegrenzten Positionen, damit erzielen wir…

    * Glaubwürdigkeit (Die haben wir beim Wähler auf nahezu NULL verzockt)

    * einen raschen Personalwechsel an der Spitze – Beck muss weg, von anderen Ablösbaren träumen wir gerne (Verlangt den Bruch mit der Parteitradition, Unfähige nach oben zu loben)

    * glasklare, abgesicherte Aussagen zur K – Frage und zu den Linken (wollen wir uns wirklich als Partei NOCH einmal von Oskar in den Hintern treten lassen?)

    * eine Identifikationsfigur als Kanzlerkandidat (da fallen Gesichtstapeten-Beck UND Steinmeier schon einmal hintenüber, von politischen Tütensüppchen wie Gabriel oder UnsUlla ganz zu schweigen)

    * Trennung von Bundes – und Länderstrategien (damit die Länder wenigstens noch eine Überlebenschance haben und den Berlin – Mist nicht mitmachen müssen)

    * kein Negativ – Image durch diese Witznummer mit Gesine Schwan – wer soll so ein substanzloses Gackerhuhn eigentlich wählen? Und ihr Misserfolg schlägt auch auf uns als Partei durch! (Ausserdem wird sie eh nicht wie geplant die Stimmen der Linken der SPD einbringen)

    * einen Rasierer für Kurt Beck

  7. It´s me 8. Juni 2008 · 20:19 Uhr

    Nachtrag:
    Beim – vollinhaltlich berechtigten – Parteivorstandsbashing gibt´s aber auch mal was positives, da stimme ich Bluesman zu:
    Hannelore Kraft hat mit dem Dalai Lama – Besuch mutig Flagge gezeigt! Dat haar ick den deern doch nech söcht! Chapeau!
    Wir brauchen leute mit Rückrat in unserer Partei!

  8. Bluesman 9. Juni 2008 · 9:55 Uhr

    @ It´s me
    Woher willste denn 1 Jahr vor der Wahl ne neue Spitzentruppe herbeizaubern?Gesichtstapete her oder hin- mach doch hier nicht den Idioten von Dostojewski- Schuld und Sühne mögen für dich uninteressant sein nicht aber für den Wähler der unter den „bösen Taten“ zu leiden haben.
    Mag sein das Beck überfordert ist den Laden zusammen zu halten , die Frage ist doch, wer wäre da nicht überfordert.Die Schröderclique hat ja nicht nur Politik gegen ihre Wähler gemacht sondern auch gegen die eigene Parteibasis.Ich sehe keinen (außer wie gesagt Dressler)der öffentlich die Fehler analysiert und beschreibt und eine Wende um 180 Grad fordert.Die SPD scheut den Gesichtsverlust und nimmt dafür lieber den Untergang in Kauf-ne Art Ehrenselbstmord.
    Ansonsten wünsche ich dir ne schöne Woche;-)

  9. It´s me 9. Juni 2008 · 12:34 Uhr

    @ Bluesman
    grundsätzlich Einigkeit.

    „Schuld – und – Sühne“: Wir haben nicht mehr die Zeit, um Schröders „Taten“ zu würdigen („Der Gerd, des is a Seggser im Lotto“ – Sicher, aber nciht für seine Partei und die Wähler) oder eine Träne derselbe hinterherzuweinen.

    Eine neue, 68er- gesichtstapetenfreie Truppe aufzustellen, ist unmöglich. Um Wählerstimmen zu halten (notabene) sollte Beck gehen. Lieber einen opfern als die ganze Partei!
    Unsere „Strategen“ haben dank Schröder, aber auch dank ihrer Persönlichkeitsdefizite udn dem Hang, es allen Recht zu machen, den obersten strategischen Grundsatz eines jeden PLaners durchbrochen:
    Man kann nicht everybodies Darling sein, sonst ist man bald everybodies Arschloch!
    Und den zweiten Grundsatz haben sie vernachlässigt, weil die SPD einfach für alle da sein wollte: Zeige Profil, und Du wirst erkannt!
    der Ehrenselbstmord auf dem Rücken der Wähler wird kommen, ob mit Hubertus Heil als Fehlbesetzung oder Beck als Fehlbesetzung oder Nahles als Fehlbesetzung oder Steinmeier als Fehlbesetzung oder Gabriel als Fehlbesetzung… einzig „Uns Ulla“ macht einen guten Job: Als Comedian!

    Was die K – Frage anbelangt, so hat sich das beim Wähler in eine K – Antwort umgedeutet: SPD? Kannst vergessen!

    Dir auch einen guten Wochenstart :-)

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.