Barack Obama, charismatischer Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten, hält eine Rede in Berlin und 200 000 kommen. Alter Schwede. Hier der englische Wortlaut seiner Rede.

Er hat Stil. Obama bringt die großen Gesten, wie es Amerikaner lieben und es amerikanische Politiker besser können als deutsche. Es gefällt seinem Berliner Publikum, wie er immer wieder auf die Luftbrücke vor 60 Jahren und den damals empfundenen Zusammenhalt zwischen West-Berlinern und den alliierten amerikanischen Versorgern, den „Rosinenbombern“, und die deutsche Wiedervereinigung anspielt. Auch mit Kuschelthemen wie dem Vorurteilsabbau zwischen Rassen und Religionen („These now are the walls we must tear down“) und der atomaren Abrüstung („This is the moment to begin the work of seeking the peace of a world without nuclear weapons“) punktet er.

Natürlich kann Barack Obama kein deutscher Wahlkämpfer sein, so ein Kommentar der WAZ:

„Ein sehnsüchtiger Blick in den Horizont passt schlecht zu einer Rede über Krankenkassenbeiträge im Wandel der Zeit.“

Aber das muss er ja auch nicht.

Bericht und politischen Kommentar überlasse ich an dieser Stelle anderen:

Presse:

sueddeutsche.de

Kommentar bei taz.de

faz.net

Kommentar bei fr-online.de

Kommentar bei rp-online.de

Bericht und Kommentar bei derwesten.de

tagesschau.de

Und dann noch

Huffington Post Blog


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2 Kommentare

  1. Zonk 31. Juli 2008 · 9:58 Uhr

    Nettes Event. Bleibt nur die Frage: Für welche Inhalte steht Obama eigentlich genau?

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.