Jetzt also doch: Der Sprecher des nordrhein-westfälischen Schulministeriums, Andrej Priboschek, verliert seinen Posten. Das vermeldete gestern Nachmittag der Kölner Stadtanzeiger und hat seine Informationen „aus Regierungskreisen“.

Priboschek übernimmt die Redaktion zweier Blättchen des Schulministeriums, der neuen kostenlosen Elternzeitschrift „Schulzeit“ und der Lehrerzeitschrift „Forum Schule“. Bei „Schulzeit“ steht er auch schon brav als Chefredakteur im Impressum, wurde die erste Ausgabe doch bereits vor den großen Ferien an Schulen verteilt. Jetzt kann er sich also ausschließlich dieser schönen Aufgabe widmen. Vielleicht liegen ihm bunte Themen ja besser.

Aus dem Inhaltsverzeichnis der ersten Ausgabe von „Schulzeit“:

  • Jedes Kind kann Lernen lernen: Was sollen Eltern tun, wenn die Noten ihres Kindes mal wieder besser hätten sein können?
  • Urlaub ohne Streit. Tipps für harmonische Ferien
  • Fußballfieber. Unsere Schulen bleiben am Ball

Priboschek stand unter Kritik, nachdem sich im Zusammenhang mit den Pannen beim Zentralabitur die Öffentlichkeitsarbeit des Schulministeriums als völlig chaotisch entpuppte.

Nun gut, ein Personalwechsel im Schulministerium kann bei der derzeitigen Landesregierung nie schlecht sein. Die Frage ist, ob sich durch dieses Stühlerücken wirklich etwas verbessert, wenn das Hauptproblem doch auf der Führungsebene liegt.

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