SPD-Generalsekretär Hubertus Heil „twittert“ vom Parteikonvent der Demokraten in Denver im US-Bundesstaat Colorado. Dort wird Barack Obama offiziell zum Präsidentschaftskandidaten der Demokraten gekürt: „Ich freue mich darauf, interessierte Nutzer mit auf meine Reise zum Nominierungsparteitag der amerikanischen Demokraten zu nehmen“, so Hubertus Heil.

Erwartet werden zum Nominierungsparteitag 6.000 Delegierte, 15.000 Medienvertreter sowie 14.000 Parteimitglieder. Als erster Generalsekretär einer deutschen Partei nutzt Hubertus Heil dieses Medium und berichtet der „Twitter-Gemeinde“ seine persönlichen Eindrücke von der „Democratic National Convention 2008“.

Auch die NRWSPD twittert regelmäßig unter http://twitter.com/nrwspd


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4 Kommentare

  1. Klaus Lübke Blog 26. August 2008 · 20:20 Uhr

    Internetpartei SPD: Hubertus Heil twittert…

    Hubertus Heil
    Gerade hatte die CDU eine Pressemitteilung herausgegeben, in der sie behauptete die modernste Internetpartei Deutschlands zu sein, weil sie jetzt auch endlich einen eigenen YouTube-Kanal hat, da zeigt ihr die SPD das sie in Sachen Web 2.0…

  2. The Zonk 27. August 2008 · 13:45 Uhr

    Erstens:
    Hubertus Heil zeigt mit seinen Twitter- Beiträgen nicht gerade mentale Substanz. Betrags- Niveau: Kinderkacke.

    Zweitens:
    Was bringt der (NRW-) SPD ein Obama? Ist der hier in irgendwelche parlamentarischen Entscheidungen eingebunden? Steht der in Deutschland zur Wahl an? Wählen wir den? Wenn nein, warum müssen wir dann seinem Wahlkampf zujubeln?

    Drittens:
    Interessant, dass Hubi Heil ernsthafte Fragen – zB nach dem muslimischen Hintergrund Obamas in einer durch das Bild des Krieges gegen den Terror geprägten Gesellschaft oder das der Chancen eines Obama mit seiner Sozial- und Wirtschaftspolitik gegen den MIK und seine Interessen- ausblendet. Wenn schon unser Generalsekretär auf Fähnchenschwenken „geil“ abfährt, stat Inhaltliches zu bringen, dann „Gute Nacht, SPD!“

    Viertens:
    Um den Wahlkampf in kommunikationswissenschftlicher Hinsicht zu analysieren und umzusetzen, ist Hubi Heil der falsche Mann. Er wäre gerne der strategische kopf der SPD, aber für Ersteres fehlt es ihm am Letzteren und vor allem an Erfahrung in Sachen Medien udn Strategie. Parteikarriere reicht da nicht. Wir hatten als SPD schon verdammt Bessere!

    Fünftens:
    Gähnend langweilig, gähnend geistlos, gähnend einfallsarm, der Hubi! Und mit sowas wollen wir gegen Lafontaine ins Feld ziehen? Hätten man Typen wie Hubertus Heil die Entdeckung neuer Welten anvertraut, so hätten die Engländer gerade mal die Isle of Wight kolonialisiert!

  3. Rolf 29. August 2008 · 23:54 Uhr

    Es heißt kolonisiert. Schade, fast hättest Du die Kurve gekriegt.

  4. zonk 30. August 2008 · 21:49 Uhr

    Danke Rolf! Hast recht. Da gehen einem beim Schnelltippen in der Eile schon mal die Gäule durch. Also formulieren wir es um: „… hätten die Engländer gerade mal die Isle of Wight entdeckt und ihrem Imperium eingegliedert!“. Auf diese weise vermeiden wir beide das mit den koloni.. kolono… kolonia oder so und umschiffen geschickt die Kolonialisierungspolitik der Engländer. Ein Reisetipp: Fahr mal von Ascot in Richtung London… durch security- überwachte Gegenden etc… wo ein Porsche was für den Gärtner ist, wo ein Haus erst ab 1000 qm Wohnfläche „sozialadäquat“ wird – und dann versteht man, wie die Engländer ihre Kolonien ausgebeutet haben. :-)

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.