So tun als ob – mit dem Candidate Match Game von USA Today oder der deutschen Version „Wahlkampfmaschine“ von Spiegel Online dürfen jetzt auch Nicht-Amerikaner ihre Stimme für Obama oder McCain abgeben. Hilfe zur Entscheidungsfindung gibt es gratis: Beide Maschinen unterbreiten dem Nutzer politische Statements zu den wichtigsten Wahlkampfthemen. Dieser muss sich durch einfaches Klicken nur noch entscheiden: Bin ich rot oder blau?
Ist man gegen Abtreibung, für ein langfristiges Verbleiben der USA im Irak und ein gelockertes Waffengesetz  ist der Favorit schnell klar. Senator McCain bekommt die meisten  bunten Punkte neben sein Konterfei. Manches ist halt vorhersehbar.

Doch hätte man wirklich gedacht, dass sowohl der Demokrat als auch der Republikaner die gleichen Einstellungen zu Homo-Ehen und Immigration haben? USA Today klärt bei einem Klick auf die Bubbles mit Zitaten und Hintergrundinfos auf. So gibt es neben Kurz- gegen Langeweile auch noch ein paar nützliche Neuigkeiten.

Die Spiegel Online-Maschine ist zwar etwas einfarbiger aufgemacht, fragt dafür aber mehr Themen ab und belohnt am Ende mit der Nationalhymne. Und in einem ist sie sich mit dem amerikanischen Pendant auf jeden Fall einig: gleiche Antworten, gleiches Ergebnis.
Ausprobieren lohnt sich – hoffentlich ohne die Nebenwirkungen wie beim amerikanischen User WillyBoy. Hatten sich seine demokratische Mutter und sein republikanischer Vater schon wegen politischer Differenzen scheiden lassen, hat er auch bei diesem Spiel kein Glück. Er steht schon wieder zwischen den Parteien.


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