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Wunderbare Nachrichten: Die Uni Bochum senkt die Studiengebühren um 20 Euro!

Davon kann man sich ja einiges kaufen, besonders aufs Semester gerechnet. Fünf Mensaessen zum Beispiel. Bleiben 480 Euro die man neben Semesterticket und so weiter noch aufbringen muss. Die studentische Vertretung freut sich auch nur marginal, hatten sie doch eigentlich einen Antrag auf Halbierung gestellt. Selbst die Uni ist sich des kleinen Betrages bewusst. Josef König, Sprecher der Bochumer Uni: „Wir haben auf die Senkung der Ausfallfonds-Beiträge reagiert. Die Abführungsquote ist von 18 auf 14 Prozent gesunken, das entspricht in etwa den 20 Euro, die wir an die Studierenden weitergegeben haben.”

Doch wenigstens die Diskussion um die Gebühren soll wieder angestoßen sein. Nett, so Diskussionen, die eh nichts bringen. Die Dortmunder TU zum Beispiel sieht in Bochum keinen Vorbildcharakter. „Ich sehe keine sachliche Notwendigkeit, die Gebühren zu reduzieren. Das Geld ist gut verplant und gut angelegt“, unterstrich TU-Kanzler Dr. Roland Kischkel gegenüber der WAZ. Zwar wird der Antrag um Halbierung im Bochumer Senat wieder diskutiert werden, doch Senatsvorsitzender Michael Pohl sieht den Vorschlag als völlig utopisch an.

Aber woher kommt das großzügige Geldgeschenk überhaupt? Durch eine Senkung des oben erwähnten Ausfallfonds für die BAföG-Empfänger, die aus sozialen Gründen keine oder nur einen Teil der eigentlich angefallenen Studienbeiträge bezahlen müssen. Die Reduzierung wird zwar nach den Erfahrungen des Vorjahres beschlossen, doch läppische 20 Euro helfem dem Einzelnen wenig, hätten in der Summe aber vielleicht doch noch etwas soziale Gerechtigkeit gerissen.

Die WAZ geht das Ganze in ihrem Artikel praktisch an: Sie zeigt auf wo man noch ohne Geld gut studieren kann. Anscheinend kann man sich ja anders eh nicht mehr helfen… Oder?

Doch: Studiengebühren ganz abschaffen, wie von uns schon lange gefordert!


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