In Nashville im Bundesstaat Tennessee an der Belmont University gab es nun das zweite TV-Duell zwischen Obama und McCain. Das ganze im „intimen“ Townhall-Format, so einer Art Bürgersprechstunde, bei der 80 wohl ausgesuchte, aber noch unentschlosssen Wähler Fragen an die Kontrahenten stellen konnten. Auf alles wurde mal wieder geachtet: Sowohl die Krawattenfarbe, als auch die Zeit, in der die Kandidaten standen anstatt saßen, war Anlass zur Diskussion.

In den Medienkommentaren ist man sich jedoch einig: keine zu rüden Attacken, keine inhaltlichen Überraschungen, Obama lässig, McCain ein bisschen aufgeregt.

Bei Umfragen unter US-Amerikanern stand schnell fest: Auch dieses Duell gewinnt der demokratische Kandidat.

Links zu Presseanalysen:

Süddeutsche Zeitung

taz

Spiegel


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3 Kommentare

  1. TheZonk 9. Oktober 2008 · 19:00 Uhr

    Interessiert mich nicht die Bohne. Es ist nicht MEIN Präsident, der da gewählt wird und ich profitiere als Bürger nicht von ihm.

    Betonkopf McCain vs slimy- Obama: Es ist mir Wurst!

    Die Amis entscheiden und wir werden uns mit dem Ergebnis so oder so arrangieren müssen.
    Das Video und die Kommentierungen sind Verschwendung von Speicherplatz.

    PS: Bis jetzt hat mir keiner substantiiert erklären können, für was der Obama eigentlich „steht“. Sein Programm passt sich dem Trend an, genau so wie Palins dummes Gefasel.

    Warum soll ich also nem Medienhype hinterherlaufen, statt mich an Fakten – so vorhanden – zu orientieren? Warum soll ich einem zujubeln, nur weil er ne Grinsefresse in die Kamera hält?

    Viel wichtiger ist mir, dass wir als SPD die Merkel ablösen. Und das zügig. Auch ohne „Mc-Obama“. Und ohne blosse Grinsefresse, sondern mit Substanz.

  2. goddy 26. Oktober 2008 · 0:00 Uhr

    Nach jahrelanger Wahlkampf-Beobachtung kann ich leider nur sagen:

    Mich kotzt dieses verdammte Zeug wie „God bless America“ etc. etc. langsam extrem an.

    Keiner der Kandidaten ist auch nur eine Spur intelligent und kommt auch nicht über jahrhundertealte Stereotypen („God bless America“) und primitive Allgemeinplätze hinaus.

    „Wir“ leben doch im 21. Jahrhundert – und nicht mehr im 17. Jh.

    Aber leider gibt es ja überall nur noch Deppen und Idioten weltweit mit einer grossen Schnauze (aber leider keinem Wissen – z.B. wie man Finanzkrisen verhindert)…

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.