Zum Niederknien: Achim Schaffrinna präsentiert in seinem Design Tagebuch eine nicht gaaanz ernst gemeinte Kampagne für Thorsten Schäfer-Gümbel, den Spitzenkandidaten der SPD in Hessen. Kommt uns das nicht irgendwie bekannt vor? Kommt es uns, denn der Designer verwendet Grafik-Elemente von Logos und anderen Präsentationen aus dem US-Präsidentschaftswahlkampf von Barack Obama. Und liefert die hessische Adaption des bejubelten Slogans „Yes we can“, der auf einzigartige Weise zum Symbol für die Obama-Bewegung wurde.

In der Redaktion waren wir uns einig: „Yo isch kann“ hat das Zeug zum Kult.


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11 Kommentare

  1. Daniel Schuster 13. November 2008 · 10:52 Uhr

    Großartig, gelungene Parodie und doch wünsche ich mehr qualifizierte und frische Kampagnen in der deutschen Politik. Die Leute wollen Show!

  2. The Zonk 17. November 2008 · 9:38 Uhr

    Der Spruch ist klasse; zugegeben: er hätte das Zeug zum Kult.

    Aber wo TSG draufsteht, ist leider Ypsilanti drin. Und die ist nicht wählbar, die lügt ja eh.

    Weshalb sollte der Slogan dann greifen?

  3. Ulli Müller 18. November 2008 · 17:51 Uhr

    Ein Bonbon:

    KOLUMNE VON PETER UNFRIED in der Taz vom 17.11.08
    “ … Warum also soll das moderne Bürgertum sich nicht von taz und FAZ informieren und inspirieren lassen? Das Gute sehe ich nach wie vor. Das Problem ist: Ich kann derzeit bei der „Berichterstattung“ und Kommentierung Ypsilanti/Hessen-SPD kaum noch unterscheiden, ob das Franz Josef Wagner (Bild) hingeschmiert hat – oder ein Herausgeber oder Politikchef der FAZ. Ich bin weder ein Freund der SPD noch von verkrusteter PC: Aber diese Mischung aus Frauenfeindlichkeit, Wirtschaftsfreundlichkeit und Scheinheiligkeit ist selbst mir zu atemberaubend. Würde mich wirklich interessieren, ob die Redakteure der FAZ sich damit wohlfühlen. „

  4. The Zonk 19. November 2008 · 18:15 Uhr

    @ Ulli

    Die TAZ als seriöse und objektiv – unabhängige Zeitung hinzustellen ist in etwa so, als würde man Diabetiker zum Sahnetortenesse einladen.

    Angesichts – kommunikationswissenschaftlich untersuchter – Zensurmechanismen in diesem unserem schönen Staat genügt es nicht, nur inländische Zeitungen zu lesen. Einfach nur die TAZ zu zitieren, Ulli, das ist zu wenig.

    Ulli, ich habs Dir schon mehrfach gesagt:
    WERD ENDLICH ERWACHSEN!!!

    Hier Deine heutige Hausaufgabe, mein Kleiner: befass Dich mal mit der DDVG.

  5. Ulli Müller 21. November 2008 · 12:51 Uhr

    Soll ich etwa etwas auf die Meinung von frauenfeindlichen, wirtschaftsfreundlichen*, scheinheiligen Schreiberlingen geben?

    *(ist wirtschaftsfreundlich immer = menschenfeindlich, umweltfeindlich, zukunftsfeindlich, …)

  6. The Zonk 22. November 2008 · 10:55 Uhr

    @ Ulli
    Du denkst so herrlich in Schubladen, dass Dir die Bretter davon vor dem Kopf nicht als Begrenzung deines Horizontes sondern als gepflegtes edles Interieur Deines Kosmos vorkommen.

    Sag mal… Du warst doch Lehrer, oder?
    Ich denke, unsere Schüler haben etwas besseres verdient: Jemanden der weltoffen, tolerant, objektiv ist – von intelligent reden wir besser hier mal nicht.

    wenn ich das richtig lese, ist die Taz die einzige Zeitschrift, die menschen-, umwelt-, und zukunftsfreundlich ist? Lern lesen, Ulli… und vor allem:

    WERDE ENDLICH ERWACHSEN!

  7. The Zonk 22. November 2008 · 10:59 Uhr

    Kleiner Nachbrenner, Ulli!

    Die DDVG ist eine mediengesellschaft der SPD!

    Ich finde es parteifeindlich, dass Du da so drauf rumdrischst.

    Erstens machen wir mit der DDVG genug Kohle, um unseren Laden bei sinkenden Mitgliedszahlen und rapide abnemhbaren Wählerstimmen finanzieren können.

    Zweitens: Wie sollen wir sonst unsere message kommunizieren, wenn wir nicht die Medien in der Tasche haben? Seit Ypsilantis Lügerei hört uns doch eh keiner mehr zu!

  8. Ulli Müller 22. November 2008 · 21:19 Uhr

    Wie war das mit dem Quark???

    Inhaltlich sind nur die 4 „Umfaller“ Lügner!!
    Die Wahlaussagen: Koch weg, zukunftsorientierte Energie- und Wirtschaftspolitik, Bildungspolitik waren numerisch möglich!
    Blind, Heuchler, Schleimer, Lobbyist, … oder Reaktionär wer diese Tatsachen leugnet!

  9. The Zonk 25. November 2008 · 23:14 Uhr

    @ Ulli

    Du, und Deine reaktionäre 68- Rethorik, ihr beide tut mir einfach nur leid.

    Wahlaussagen alleine sind was für Kids, befass Dich doch einmal in Deinem Leben mit deren Inhalt. Bisserl Nachhilfe in Sachen Strategie: Programmatische Wahlaussagen werden wie „Ziele“ behandelt: sie müssen zeitig, bestimmbat, klar etc… aber vor allem ERFÜLLBAR sein.

    Du bist von Haus aus Lehrer? Merkt man…

  10. PR-Kloster » TSG: Wie ein tröger Kandidat (ganz langsam) Kult wird 26. November 2008 · 14:54 Uhr

    […] in NRW schon am 12.11. die genauen Hintergründe der Entstehung des Kult-Logos in ihrem Blog beschrieben. Schließlich entdeckte die Nachrichtenagentur ddp das Thema (ebenfalls ohne genaue […]

  11. The Zonk 26. November 2008 · 18:44 Uhr

    ULLLLLIIIII!!!!!

    Poste mal was Eigenes!!!

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.