Ingo Wolf (FDP), Innenminister von NRW, ist nur knapp an einem Sieg vorbeigeschrappt. Er wurde zweiter bei der Wahl zum „Abschiebeminister 2008“. Vor ihm lag nur noch sein Amtskollege aus Hamburg, Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU).

Dieser zweite Platz ist für Ingo Wolf mehr als unangenehm. Schließlich wird der Negativpreis vergeben, weil dem Empfänger die Verantwortung für europaweite Sammelabschiebungen und die „schlimmste Ausländerbehörde Deutschlands“ gegeben wird.

Vergeben wird der Preis von der Initiative „Jugendliche ohne Grenzen“, die unter anderem von den Kirchen unterstützt wird.

Man kann nur hoffen, dass diese Schmach Ingo Wolf und seinem Hamburger Kollegen zu denken gibt.


Du kannst die Kommentare zu diesen Artikel durch den Kommentar-Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

Kommentare sind geschlossen.

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.