Was ist das denn für eine Geschichte? Gerade erst ist Verkehrminister Oliver Wittke zurückgetreten und schon zerlegt sich die CDU in NRW munter weiter.

Bei den Ruhbaronen finde ich gerade auf der Heimfahrt einen Artikel von David Schraven mit der Überschrift: „Mülheimer Explosionen erschüttern Wirtschaftsministerium NRW“.

Demnach will der Mülheimer CDU-Oberbürgermeister-Kandidat Stefan Zowislo jetzt die Hintergründe um den Rücktritt von CDU NRW-Wirtschaftsstaatssekretär Jens Baganz als Mülheimer Oberbürgermeister aufklären.

Baganz war in seiner Zeit als OB in Mülheim und dann auch als Staatsekretär bei der Vergabe von Beraterverträgen an Bekannte in die Kritik geraten.

Nach Informationen der WAZ Mülheim fordert Zowislo von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers die Abberufung von Baganz. Zowislo war früher die rechte Hand von Baganz.

Aber lest euch die Artikel selber durch. Diese Geschichte wird uns sicherlich in den nächsten Tagen weiter begleieten.


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8 Kommentare

  1. David Schraven 13. Februar 2009 · 23:36 Uhr

    Hi,

    ich hab nicht geschrieben, dass Zowislo die Abberufung von Baganz fordert. Ich habe geschrieben, dass er die Hintergründe um den Rücktritt aufdecken will. Und bereit ist, offen zu reden.

    Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied.

    Grüße David Schraven

  2. Dirk 14. Februar 2009 · 9:16 Uhr

    @ David Schraven:
    Sorry. Ich war beim Schnelllesen gestern im Zug davon ausgegangen, dass in dem zitierten Text ebenfalls die Forderung nach Abberufung von Baganz (wie in der WAZ) stünde. Ich habe das jetzt im Text korrigiert.

  3. David Schraven 14. Februar 2009 · 9:53 Uhr

    Kein Thema. Alles klar, DANKE.

    Ich finde besonders spannend, wie Rüttgers reagieren wird.

    Im allgemeinen behält er ja tief angeschlagene Ministeriale an Bord. Hier könnte es anders werden.

    Die Baganz-Nummer berührt Seelen.

  4. Dirk 14. Februar 2009 · 14:03 Uhr

    Unser Generalsekretär Michael Groschek hat sich gerade dazu geäußert:

    Der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek, erklärt:

    Ministerpräsident Jürgen Rüttgers muss Staatssekretär Baganz zur Aufklärung zwingen

    “Sofort und umfassend muss Staatssekretär Jens Baganz alle Karten auf den Tisch legen, bevor sein CDU-Parteifreund Zowislo ihn entlarvt.

    Ministerpräsident Jürgen Rüttgers ist dafür verantwortlich, dass sich Verdächtige in seiner Regierung aktiv an der Aufklärung beteiligen und die ganze Wahrheit gestehen.

    Der Rücktritt in Raten darf nicht zum christdemokratischen Gewohnheitsrecht werden.”

  5. Dirk 16. Februar 2009 · 12:06 Uhr

    Die SPD Mülheim hinterfragt in ihrer Pressemitteilung die Rolle von Herrn Zowislo (http://bit.ly/NrKfx) :

    Taktische Rache
    Der „Fall Baganz“ ist auch ein Fall Zowislo
    „Der sich jetzt als erster und einziger Korruptionsbekämpfer aufspielende OB-Kandidat Zowislo war die linke und die rechte Hand des Ex-OB Baganz. Er, Stefan Zowislo, baute den politischen Nobody zum OB-Kandidaten auf, er profitierte vom Überraschungssieg von Baganz 1999 ganz unmittelbar und erheblich. Zowislos Karriere begann mit der Wahl von Baganz. Er, Zowislo, war in alle Vorgänge eingeweiht, er war der Intimus, der alles wusste, der alle Deals einstielte. Es stellt sich unweigerlich die Frage: Warum klärte der Kandidat nicht schon früher auf? Er war und ist in Kenntnis aller Informationen, wie kein anderer in der Stadt. Zowislo war und ist Teil des Problems und kaum der Aufklärer. Die SPD ist immer für Aufklärung. Wenn Zowislo plötzlich das Bedürfnis verspürt, für Aufklärung zu sorgen, sollt er das schnell und unmittelbar tun und es nicht bei düsteren Andeutungen belassen. Doch: Der Fall Baganz ist ein Fall Zowislo und ein Fall CDU – in Mülheim und in NRW. „

  6. werner nelte 17. Februar 2009 · 15:35 Uhr

    meiner meinung nach hat „Herr Zowislo“ seine Wahl mit seiner Aktion „ad absursdum“ geführt. Nun braucht sich Frau Mühlenfeld nur noch zurückzulehnen und sie ist automatisch gewählt.
    Gruß Werner Nelte

  7. werner nelte 17. Februar 2009 · 15:37 Uhr

    siehe obiger Eintrag

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.