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Nachdem der Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma letzte Woche erklärt hatte, dass er zur nächsten Oberbürgermeisterwahl nicht mehr antreten wird, steht auch der CDU-Landeschef Rüttgers jetzt in der Kritik, vor allem in der von Schramma selbst.

Der gibt Rüttgers nämlich eine Mitschuld an der Entwicklung und sei sehr enttäuscht, dass er ihn per Telefon nicht für ein klärendes Gespräch erreicht habe. Wie z.B. die Westfälische Rundschau berichtet, sagte Schramma:

Er ist nicht ans Telefon gegangen. Ich habe es von Samstagmittag bis nachts um ein Uhr versucht und auch am Sonntagmorgen noch einmal

Diesen Vowurf wollte Rüttgers natürlich nicht auf sich sitzen lassen und schlug zurück. Er sagte, dass Schramma am Sonntag sehr wohl einen Termin mit ihm gehabt habe, den Schramma dann allerdings selber platzen ließ. So musste Schramma also seinen Verzicht erklären, ohne sich mit dem Landesvorsitzenden unterreden zu können.

Davon will der Beschuldigte aber nichts wissen, so sagt es jedenfalls die Staatskanzlei, denn Rüttgers ist bei diesem Thema völlig abgetaucht und macht es wie der ehemalige Bundeskanzler Kohl: Einfach aussitzen.

Anstatt sich um das Wesentliche zu kümmern, bewirft man sich in der CDU nun also lieber gegenseitig mit Dreck.

Das beweist wieder einmal, dass Krisenmanagement anscheinend keine Stärke der CDU ist!


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Ein Kommentar

  1. Jim Knopf 15. Mai 2009 · 12:11 Uhr

    Was macht denn die SPD in Sachen Waffenrecht … ist doch auch völliger Dünnsinn … unfassbar !

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.