Hendrik Wüst, der Generalsekretär der CDU NRW, hat an die Journalistinnen und Journalisten der Landespressekonferenz eine Mail versendet mit der Aufforderung, sich sein Facebook anzusehen. Dummerweise hat er sich dabei verklickt – in sämtlichen Mails wurden die Empfänger geduzt.

In den Ruhr Nachrichten erschien daraufhin folgende köstliche Replik von Michael Fritsch, und weil die so schön ist, nehmen wir sie hier auf:

„Lieber Hendrik,

ich übernehme jetzt einfach mal so das Du, weil Du mit Deiner Mail an mich damit angefangen hast. Vorgestern fand ich eine Nachricht mit einem Foto von Dir in meiner Mailbox, in der Du mit mitteiltest, dass Du 138 Freunde hast und Dir darüber hinaus Notizen, 4 Pinnwandeinträge und zwei Gruppen im Internet zugeordnet sind. Das fand ich für einen CDU-Generalsekretär jetzt nicht besonders beeindruckend, aber das nur am Rande. Fener batest Du mich, mir doch mal Deine Fotos in Facebook anzuschauen, weil von mir bestimmt auch eins dabei sei. Das wiederum hätte mich stutzig gemacht, wiel ich Dir doch bis jetzt gar keins geschickt habe.

Zuletzt, lieber Hendrik, hast Du mich noch darauf aufmerksam gemacht, dass – wenn ich mich registriere – , wir online in Verbindung treten könnten, Fotos miteinander teilen sowie Veranstaltungen organisieren könnten und noch viel mehr – was immer damit auch gemeint ist.

Sei bitte, bitte nicht traurig, lieber Hendrik, dass ich diesen Schritt nicht gegangen binund statt dessen diesen Brief schreibe. Du weißt schon, die professionelle Distanz und so. Und deshalb, lieber Herr Wüst, gehe ich jetzt auch besser wieder zum Sie über.“


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