Wilhelm Jasperneite kandidiert als CDU Landratskandidat im Kreis Unna. In seiner Biografie präsentiert er sich als fürsorglicher, allein erziehender Vater. Wo ein Vater ist, ist auch eine Mutter. Die jedoch spielt in seiner Biografie keine Rolle. Und so hat die von ihrem Mann getrennt lebende Ehefrau mal eben eine eigene Internetseite gestartet, in der sie ihre Version des Jasperneiteschen Familienlebens erzählt. Überschrieben ist ihre Homepage mit dem Sprichwort  „Mit nichts kann man so sehr lügen, wie mit der halben Wahrheit.“.

So was nenne ich mal digitalen Rosenkrieg im Kommunalwahlkampf.


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9 Kommentare

  1. Peter 24. August 2009 · 11:52 Uhr

    na da hoffe ich mal, das nicht die vielen exfrauen von schröder und wie sie alle heissen eine eigene seite einrichten. ich befürchte, dann bekommt die spd noch nicht mal 10%
    es ist schon erschreckend, mit welchen mitteln die spd versucht von ihrer eigenen missere abzulenken. solche einträge in blog s lieber dirk, gehören vielleicht in eine nachmittagssendung bei rtl abe rnicht auf eine politische seite!

  2. The Zonk 25. August 2009 · 13:04 Uhr

    Wie lautet diese klassische Zeile aus dem Film „Pulp Fiction“:

    „Man vergreift sich nicht am Auto eines Mannes!“

    Gilt auch hier: Solange diese Geschichte nicht in den strafrechtlichen Bereich abwandert, ist sie uninteressant.

    Gemessen wird immer mit zweierlei Mass: Die Lewinski – Affaire kochte in den USA – dem Land mit der grössten Porno- Industrie weltweit – hoch und alle Bigotten stürzten sich auf Clinton, nötigten ihn zu diesen absurden Aussagen.

    In Frankreich, so ein französischer Politiker, wäre das nicht erwähnenswert gewesen, ob Clinton eine Affaire mit seiner – volljährigen – Praktikantin angefangen hätte. Eine Sache, die die Eheleute Clinton betroffen hätte, so die Aussage.

    Ich wollte zu dem Mist hier kein Posting machen, aber wenn sich schon jemand diesen Beitrages erbarmt, dann scheint wohl Diskussionsbedarf vorhanden zu sein.

    Denken wir an Schröder, unser aller Gasprom- Kanzler, der seine III. mit der IV betrog.

    Selbst die Ikone Brandt hatte ein interessantes Privatleben.

    Wollen wir weitermachen? Es gibt genug Affairen, „Knüsselchens“ und „Gedönskes“ in unserer Partei.

    Und da brechen wir dann als SPD den Stab über so einen Quatsch? Leben und Leben lassen!

    Für den „Genossen 3000“, durchgeformt, das Deutschland- Papier im Herzen mit Dienstwagen ausgestattet weil „ihm der zusteht“, die Backen gespannt, die Knie durchgedrückt, die Brust stollzgeschwellt, 4 Mio mögliche Jobs im Leuchten der Augen, die Zensurkeule im Schulterhalfter, die optimale Meinung auf der Zunge und zur ehemaligen (?) Stasi- Partei schielend, für den ist so eine Nachricht natürlich eine Sensation.

  3. UlliMueller 27. August 2009 · 10:40 Uhr

    Thema verfehlt!

    Die Frage ist nicht, ob jemand seine EX, seine Neue oder wen auch mit wem betrügt oder fremdgeht! Auch nicht, ob der Medienkanzler 1-, 2-, …, 10-mal verheiratet war, das hat die bürgerliche JOURNALLIE schon reichlich getan. …

    Sondern ob irgend’son Chauvischw… auf dem Rücken seiner Lebensgefährtin, oder auch andersrum, „seine“ Vita aufbaut und dann sich selbst später, die Tatsachen verdrehend oder beschönigend, als Erbringer der Leistungen bezeichnet, wo er sich doch, so liest es sich bei der EX, als er als Vater und Partner gebraucht wurde, sich mehr oder weniger entzogen, verdrückt hatte! Und das von einem Vertreter einer Partei, die sich selbst gern als familenfreundlich, Bewahrer der deutschen Familie gibt, was man/sie natürlich kann, da die Begriffe nicht geschützt, noch zweifelsfrei definiert sind! Besonders, wenn man eigentlich in Familenfragen, modern, demkratisch gesehen, (von der) laien-haft agiert.

    Sicherlich gibt es auch heute noch Politiker, die sich als Bewahrer einer Familienstruktur fühlen, die ihre Partei und Politik, aber auch 33 möglich machten.

  4. d.N. 27. August 2009 · 22:14 Uhr

    Schade, dass man keine Mail-Adresse von Frau Jasperneite findet. Denn nicht nur, dass ihr Ehemann „vergisst“, sie zu erwähnen, diffamiert er sie auch noch bei gewissen Bekanntschaften.

  5. the Zonk 28. August 2009 · 8:52 Uhr

    Wenn wir die Maßstäbe zugrunde legen, dann müssten wir die halbe SPD kicken.

    Kinderkacke, der Beitrag. Billigstes Effekthascherei – Niveau!

    Wer weiss, wie die Jaspernites real ticken. Da ist es leicht, als Aussenstehender den Stab drüber zu brechen – ohne Sachkenntnis der Internas.

    Früher hiess es so salopp „Bild war dabei / Bild sprach zuerst mit dem Toten!“ Heute ist es sowas wie Ulli. Und der kennt nicht nur die Familienchronik der Jaspernites sondern ist auch so eine Art positivistischer Moralapostel unserer Partei?

    Fehlt nur noch, dass er es gut findet, dass alle Frauen wieder flache Schuhe tragen, Baumwollunterwäsche, und sich ausschliesslich um Aufzucht und Hege der Brut kümmern. Wie von 1933-1945.

  6. UlliMueller 28. August 2009 · 10:44 Uhr

    Hi Zonkiblues,

    bin Sonntag zur Wahl eingeteilt.
    Zwischdurch, von Öffnung bis Schließung des Wahllokals, habe ich dann hoffentlich nichts vor und evtl viel Zeit.
    Dann werd ich meinen obigen Beitrag noch mal langsam eintippen!!
    Dann vergrößert sich hoffentlich die Möglichkeit der Chance, dass auch du ihn verstehst.

    Du hast den Inhalt dermaßen verdreht, deine EX-Deutschlehrer werden wohl das ganze Wochenende kopfschüttelnd verbringen.

  7. the Zonk 30. August 2009 · 22:46 Uhr

    Ach Ulli!

    Tipp´ Deinen Beitrag noch einmal langsam ein, so dass ihn auch Dein Deutschlehrer versteht.

    Ich hatte übrigens einen tollen Sonntag, total entspannt, sonnig, erholt, lecker was spachteln, Eis in einer Lieblingseisdiele, mit meiner Lieblingsblondine, bisserl Restbräune holen etc. – klasse! Nochmal so richtig „Spätsommer – Feeling!“ Briefwahl machts möglich, dass ich von dem ganzen Polit – Krams mal abschalten kann.

    Ma sehen, ob sich die Wahl anfechten lässt, wenn so etwas wie Du seinen Job nicht korrekt erledigt… Hast du wirklich zwischendurch etwas anderes gemacht, als Dich auf die Wahl konzentriert?

    Tz tz… Ulli, so wird das nix mit der Deokratie… ist ja wie im ehemaligen Osten mit Dir! So stinkts, ohne Deo, von demos cratein erst recht keine Spur!

  8. Frau 23. September 2009 · 18:29 Uhr

    Herrlich!!! Besser kann eine Frau nicht mit einem Mann abrechnen, der sie verletzt hat und sie zudem noch 25 Jahre ihres Lebens gekostet hat!

    Hochachtung, Frau Jasperneite, für den Mut!
    Ich würd es auch so machen! ;)

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.