Diese Äußerung stammt von der stellv. Stadtverbandsvorsitzenden, Marianne Ingenstau, der CDU in Geldern. Mit diesem Ausspruch verteidigte sie das zentrale Sammeln der E-Mails der CDU-Ratsmitglieder in Geldern.

Was war passiert? Einem Ratsmitglied der CDU war zufällig aufgefallen, dass die Stadtverbandsspitze alle Mails an die Ratsmitglieder der CDU-Ratsfraktion abfing und erst nach Sichtung weiterleitet. Wie die Rheinische Post berichtet, erstattet dieser Ratsherr sofort Strafanzeige gegen den Vorstand der CDU in Geldern. Lapidarer Kommentar der Stadtverbandsführung: „Demnach ist eine Mail wie eine Postkarte zu bewerten“, „man habe sich rechtlich schlau gemacht“.

Hier ein kleiner Hinweis auf ein Urteil des Landesarbeitsgerichts in München (Az. 11 Sa 54/09). Dort war die fristlose Kündigung eines Systemadministrator für rechtens erklärt worden. Auch er hatte unerlaubt Mails gelesen und ausgedruckt.

Viel Spaß bei der „Jobsuche“ lieber Stadtverbandsvorstand.


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