Archiv: November 2009

Heute erschien eine kleine Meldung auf Seite A4 in der Rheinischen Post:

Video-Beobachtung: CDU zieht Konsequenzen

Düsseldorf (hüw) CDU-Generalsekretär Hendrik Wüst zieht personelle Konsequenzen aus der ‚Videoaffäre‘. Nach Informationen unserer Zeitung trennt er sich von Mitarbeitern in der Düsseldorfer CDU-Zentrale. Ihnen wird vorgeworfen, mit einem inzwischen versetzten Mitarbeiter der Zentrale gegen die Parteiführung intrigiert zu haben. Höhepunkt sei die Veröffentlichung interner E-Mails im Zusammenhang mit der Video-Beobachtung von SPD-Landeschefin Kraft durch die CDU gewesen.“

Wir erinnern uns: Nach unserer erfolgreichen Video-Reihe zu „Rüttgers Welt“, in deren zweitem und drittem Teil der Ministerpräsident Rumänen und Chinesen mit rassistischen Vorurteilen bedenkt, dachten sich Mitarbeiter der nordrhein-westfälischen CDU: „So ein total erfolgreiches Wahlkampf-Video brauchen wir auch. Lasst uns doch mal ein Profi-Kamerateam auf Hannelore Kraft ansetzen.“



Foto: Copyright Marco Urban

Interviews mit Hannelore Kraft konnte man in letzter Zeit in vielen Medien lesen oder hören.
Hier alle Gespräche der SPD-Landesvorsitzenden aus den letzten Tagen zum Nachlesen.

Hannelore Kraft im Interview mit der Westdeutschen Zeitung

Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen

Interview im Deutschlandfunk

Interview mit dem Standard

Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger

Interview mit dem Abendblatt


Die ARD hat jetzt ein Parteitagsblog. Hier werden die Parteitage der fünf großen Parteien von Hörfunkkorrespondenten der ARD begleitet. „ARD-Parteitag-Explorer. Der Korrespontenten-Blog“ soll harte Facts und Ergebnisse, aber auch Hintergründe, Videos und Buntes zu den Parteitagen liefern.

Aktuell hatten die ARD-Blogger gestern auch schon unsere Landesvorsitzende Hannelore Kraft vor der Kamera.

Hannelore Kraft im Interview mit den ARD-Bloggern hier.

Im Übrigen bloggt die NRWSPD bereits seit 2004.


Auf nach Dresden! heißt es heute für 126 Delegierte aus Nordrhein-Westfalen, die zum SPD-Bundesparteitag fahren. Und natürlich auch für eine ganze Menge Kolleginnen und Kollegen der NRWSPD.

Hier schon mal ein paar facts and figures zu Twitter, Blogs und Co. Mit einer herzlichen Aufforderung, in den Kommentaren zu ergänzen.

Twitter: Hashtag: #bpt09

Vorläufige Tagesordnung. Hier ebenfalls: Anträge zum Download.

Den Livestream wird es hier geben.

Die WebSozis sind mit ihrem Parteitagsblog vertreten und stellen sich darüber hinaus als Kandidaten für den Wilhelm-Dröscher-Preis vor.


Gemälde von Reiner Lichtenscheidt, Kunstprojekt „Rot“ der SPD im Kreis Kleve

Kategorie „Lebendige Demokratie“

– Die SPD im Kreis Kleve initiierte eine Ausstellung. Thema und einzige Vorgabe: „Rot“.

– Seit 35 Jahren informiert der SPD-Ortsverein Rath/Heumar die Bürgerinnen und Bürger mit einer eigenen Zeitung: „Rath/Heumar aktuell“. Grund genug für eine Aufstellung.

PROjekt 2009 – Neumitgliedergewinnung in Monschau. Was bewegt die Menschen vor Ort? Mit gezielten Bürgerbefragungen ermittelte der Ortsverein Monschau dies –  und schnitt sein Programm passgenau darauf zu.

Juso-AG in Uedem – Im Oktober 2008 bestand der OV Uedem aus 50 Mitgliedern, darunter 4 Jusos. Heute sind es 53 Mitglieder und eine AG mit 29 Jusos, von denen 18 aktiv mitmachen. Das Geheimnis des Erfolges: das persönliche Gespräch; mit Freunden und Bekannten, auf Veranstaltungen und Feiern.

Kategorie „Aktionen gegen Rechts“

-Die Jusos im Ennepe-Ruhr-Kreis setzen sich zum Ziel, bei den Kommunalwahlen am 30. August den Einzug aus dem rechten Lager in die Stadträte und in den Kreistag zu verhindern – mit zahlreichen Aktionen und gezielter Aufklärungsarbeit.

– Die SPD Aaseestadt produzierte Gebärdenfilme gegen Rechtsextremismus.

– Die Jusos Dormagen initiierten ein „Bündnis gegen Rassismus“ und gingen damit gezielt u.a. gegen den „Antiislamisierungskongress“ der rechtspopulistischen Partei „ProNRW“ vor.

„Vergessen Verboten“: Der Ortsverein Hürth ging mit einer Projektreihe an Schulen gegen Nazi-Schmierereien vor Ort vor.

Kategorie „Gerechte Welt“

– Mit dem Projekt „Schoolbattle – Hip Hop gegen Gewalt an Schulen“ bewerben sich etwa 60 SchülerInnen zweier Bonner Hauptschulen.

– Die Aktionsgemeinschaft Friedenswoche Minden e.V./NRW bewirbt sich mit dem Eine-Welt-Dorf Minden um den Preis. Seit 2002 wurde das Dorf in mehrjähriger Arbeit errichtet, es besteht aus Lehmhäusern, die mit ihren Namen an Partnerschaftsprojekte Mindener Gruppen in Afrika, Lateinamerika und Indien erinnern.

Kategorie „Geschichtswerkstatt“

– Artikel zur Geschichte der SPD Rath/Heumar

– Im Jahr 2007 hat die Rhein-Erft SPD das Projekt „Gedenktafeln und Festtage“ ins Leben gerufen. Im Rahmen der Umgestaltung des Fritz- Erler- Hauses, der Kreisgeschäftsstelle, wurde im Rahmen der Einweihungsfeier an Fritz Erler erinnert und eine Gedenktafel eingeweiht.

– Seit 2007 gestaltet die ASF Bielefeld den Internationalen Frauentag mit einem von der Gruppe entwickelten kulturpolitischen Programm „von Frauen für Frauen“ mit kabarettistischen Texten, Lesungen und Gesang. In der witzigen und spritzigen Revue zum Thema „90 Jahre Frauenwahlrecht“ wurden diese 90 Jahre über Musik, Inszenierung und Text, das Vorstellen ausgewählter Frauenbiografien exemplarisch und plakativ dargestellt.

Update:

And the Wilhelm-Dröscher-Preis goes to…

http://www.wilhelm-droescher-preis.de/index.php?menu=1


Das Präsidium der SPD hat auch dieses Jahr zum Bundesparteitag den Wilhelm-Dröscher-Preis ausgelobt. „Für eine starke Demokratie“ lautet das diesjährige Thema, auf das sich SPD-Gliederungen, Foren, Arbeitsgemeinschaften und Projektgruppen mit ihren Ideen bewerben konnten.

Benannt ist der Preis nach dem Sozialdemokraten Wilhelm Dröscher (1920-1977). Dröscher war langjähriges Mitglied des Bundestages und in seiner rheinland-pfälzischen Heimat Parteivorsitzender. Aber er war auch Europäer: 1965 bis 1971 gehörte er dem Europäischen Parlament an, 1974 wählte ihn der Bund der Sozialdemokratischen Parteien der Europäischen Gemeinschaft zu seinem Präsidenten.

Wilhelm Dröscher galt als „der gute Mensch von Kirn“ (seinem Heimatort), weil er die Sprache der einfachen Leute sprach, aus ihrer Mitte kam und zu seinem Wort stand. Er war pragmatisch und machte sich ohne Pathos zielstrebig daran, problematische Zustände zu verbessern. Er kritisierte nicht ohne Lösungsansätze zu liefern. „Ich schlage vor…“, das war ein typischer Satz von ihm. Mehr über Wilhelm Dröscher auf www.wilhelm-droescher.de.

Der Wilhelm-Dröscher-Preis wird seit 1982 vergeben. Mit seiner Vergabe geht stets eine Ausstellung einher, die eine Vorauswahl aller Bewerber präsentiert. Dieses Jahr wurden aus allen Einsendungen 48 Projekte in die engere Auswahl genommen, davon stammen 13 aus Nordrhein-Westfalen! Eine tolle Leistung.

Verliehen wird er dieses Jahr in den folgenden Kategorien:

1) Lebendige Demokratie

2) Aktionen gegen Rechts

3) Gerechte Welt

4) Geschichtswerkstatt

Zur Twitterwall des Wilhelm-Dröscher-Preises. Hashtag: wdp09


Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.